Home Gesellschaft Wenn ich Alan Posener lese, muss ich…

Wenn ich Alan Posener lese, muss ich…

Wenn ich Alan Posener lese, muss ich…

… an Jerusalem denken. Genauer an die Pharisäer, die er ja so perfekt in moderner Fassung verkörpert.

Wenn Alan Posener seine Polemik auf Welt.de zum Besten geben darf und uns erzählt, dass multikulturelle Gesellschaften jedes Opfer wert sind, muss ich mich zurückhalten und zähmen. Denn ich denke zwar, dass ihm diese Opfer doch abverlangt werden mögen, ihm und seinen Gesinnungsgenossen, sage es nur nicht. Ich denke es nur, würde es ihm nie ins Gesicht sagen. Wer wäre schon so herzlos jemanden Dummes zu wünschen, dass seine Kinder  bzw. sein Kind von einem Terroristen aus dem Orient  weggesprengt werden soll. Oder dass seine Frau Opfer in einer Amokfahrt in Berlin wird. Alan Posener ist gewillt jedes Opfer einzugehen und jeden Preis zu zahlen, um die multikulturelle Einwanderungsgeselllschaft am Leben zu halten. Man sollte ihm beim Wort nehmen und aufrufen, mit der Pistole am Gürtel Überstunden am Berliner Hauptbahnhof zu schieben, weil die Terrorgefahr wieder besonders hoch ist.

Oder vielleicht sollte er einmal Sanitäter in Berlin sein, sich von arabischen Familienmitgliedern verprügeln lassen, damit er das Opfer bringen kann, zu dem er immer so energisch aufruft.

Und vielleicht ist er, sofern er diese Dinge nicht gewillt ist zu tun, sondern aus der beschaulichen Berliner Nobelwohnung nur für diesen ultimativen Einsatz wirbt, ohne selbst Leidtragender dieser Entwicklung zu sein, alle jene schlechten Eigenschaften der Menschen zugerechnet bekommen, die er den AfD-Wählern andichtet.

Man kann sich die Welt nicht schön schreiben und bloßes Wunschdenken wird nicht zur Liberalisierung des Islam führen. Eine Einwanderungsgesellschaft zu fordern ist legitim, ihre Gegner  indirekt für dumm zu halten auch. Aber dann ist es auch legitim, wenn man Herrn Posener die Medizin wünscht, die er gerne seinen Patienten verabreichen will. Möge er sein Haus den Afrikanern und Orientalen schenken und danach sich freiwillig zum Reservedienst in Frankreich melden, um die innere Sicherheit zu stärken, deren Verfall eine direkte Konsequenz seiner Forderung nach mehr Migration ist.

Mit anderen Worten. Möge er weiterschreiben und verbittert enden als Mann, der seine Zeit überlebt hat.

 


 

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