Home Politik Wer seine Hoffnung in die CDU setzt, wird nur enttäuscht

Wer seine Hoffnung in die CDU setzt, wird nur enttäuscht

Wer seine Hoffnung in die CDU setzt, wird nur enttäuscht

Wolfgang Schäuble, kürzlich noch abgelichtet neben Paul Ziemiak, dem leichenblassen Chef der Jungen Union, sagte dem deutschen Wahlvolk ins Gesicht, was die AfD und ihre Unterstützer schon lange vermuteten. Niemand hat die Absicht die Entwicklung von 2015 und fortführend rückgängig zu machen, also illegale Migranten und abgelehnte Asylbewerber abzuschieben.

«Wir sollten uns klar machen, wie schwer es ist, im Einzelfall abzuschieben. Deswegen sollten wir auch nicht allzu stark die Hoffnung schüren, dass wir die Großzahl dieser Menschen zurückführen können»  – Wolfgang Schäuble, Welt am Sonntag

Einige mögen meinen, dass dies eine Minderheitsposition und Einzelmeinung eines einzigen CDUlers sei. Dem ist jedoch nicht so und Herr Schäuble, da sollte man sich von der Abwahl Kauders nicht täuschen lassen, hat immer noch die Mehrheit der CDU bei einer solchen Aussage hinter sich. Armin Laschet, Kramp-Karrenbauer und etliche andere halten zur Fahne der Bundeskanzlerin, bleiben ihrem unausgesprochenen Fahneneid treu. Mit der CDU wird es keine Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit geben, keine Umkehr der Migrationsbewegungen und nur halbherzige Antworten auf die sich präsentierenden Integrationsprobleme, die mittlerweile nur noch von den ideologischsten Verfechtern einer multikulturellen Utopie geleugnet werden.

Schäuble gab indirekt zu, dass es mit der Union keine konservative Wende geben wird. Den Leuten bei so manch publizistischen Plattform, die zwar kritisch schreiben, sich aber eine heimliche Rückkehr der CDU der späten 90er wünschen, sei hiermit eine Absage erteilt. Die Werteunion ist eine Totgeburt, die CSU zahnlos und harmlos und wird bei den Wahlen in Bayern ihre Quittung für ihre Heuchelei erhalten.

Die Zukunft der Christdemokraten wird dort liegen, wo die SPD mal stand, während man gleichzeitig den Brückenschlag ins Lager der Grünen macht und dort neue Wähler erschließt. Wo die SPD dem Vorbild der Sozialdemokraten in den meisten anderen europäischen Ländern folgt und sich selbst in die Bedeutungslosigkeit katapultiert, wird die CDU zusammen mit fundamentalen Linken(SED) und Grünen die neue Mitte besetzen wollen. Die politische Rechte/Konservative in Deutschland taumelt von grenzenloser Verzweiflung hin zu unendlicher Hoffnung, sobald sich auch nur der geringste Wandel am Horizont abzeichnet. Aber selbst mit einer Ablösung Angela Merkels wäre nur ein Etappensieg erreicht, der bloße Austausch eines politischen Gefolgsmanns durch einen anderen, ändert demnach nur wenig und ist nur symbolisch. Das System des bedingungslosen Kadavergehorsams, das hinter Merkel aufgebaut wurde, steht immer noch. Die CDU ist nur durch die Abwahl Kauders nicht gleich gewillt die Migration merklich zu beschränken und die linken Mehrheiten in Bund und Ländern sind noch nicht vollständig gebrochen. Der Zeitgeist schwebt jetzt, ist aber in Deutschland immer noch bei den Linksgrünen und den Traumtänzern, den Globalisten und denen, die eine Auflösung Deutschlands als Sühneakt zur Rettung der Welt und Begleichung einer deutschen Kriegsschuld wünschen.

Mit der CDU kommt die Auflösung der deutschen Nation und des Staatsvolkes als zusammenhängende Einheit eben auch, obwohl einige Geblendete diese Partei immer noch nicht als konservative Vertretung aufgegeben haben. Dabei sind selbst ihre Lösungsansätze nichts weiter als Schaumschlägerei, ja billige Symbolpolitik, um Wählerstimmen zu fangen. Eine europäische Lösung, wie sie von Merkel und ihrer Regierung angestrebt wird, würde nur die Umverteilung der Migrationsströme auf andere EU-Länder bedeuten, das Problem verschleppen und den Zivilisationskonflikt in unseren Nachbarländern verschärfen.

Wer heute noch sein Kreuz bei der CDU macht und sich für einen Patrioten und Konservativen hält, dem sein Staat und seine Heimat etwas bedeuten, sollte wirklich lange und gründlich in den Spiegel schauen und nicht mit der Lüge leben.

Foto: Tobias Koch / CC BY-SA 3.0 DE


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