Home Gesellschaft Die Kirchen und orientierungslos herumfliegende Steine aus den Händen von nicht näher bestimmbaren Jugendlichen

Die Kirchen und orientierungslos herumfliegende Steine aus den Händen von nicht näher bestimmbaren Jugendlichen

Die Kirchen und orientierungslos herumfliegende Steine aus den Händen von nicht näher bestimmbaren Jugendlichen

Am 02.09 diesen Jahres berichtete man im RBB über einen erneuten Steinwurf von vermuteten Jugendlichen auf die St. Simeon-Kirche in Berlin Kreuzberg. Dabei soll es auch zum Ausruf von «Allahu Ackbar» gekommen sein.  Einige Scheiben gingen zu Bruch. Es war nicht der erste Angriff auf diese «Flüchtlingskirche». Im RBB fand man es erwähnenswert, dass die St. Simeon-Kirche sich für Flüchtlinge einsetzt, als wäre das ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Dabei dürfte gefühlt jede Kirche im Land in diese Kategorie fallen. In Kreuzberg/Neukölln werden ja auch immer wieder Hakenkreuz-Schmierereien gefunden, die automatisch als rechtextremistische Straftat in die Statistik als sogenanntes Propagandadelikt aufgenommen werden, was die unglaubliche Aufblähung eben dieser Statistik erklärt, wo die allermeisten Straftaten in eben diese Kategorie fallen.

Nun ist es nicht völlig auszuschließen, dass es sich um eine sogenannte «false flag»-Aktion handelt, also eine Attacke unter falsche Flagge. Beispielsweise könnten es Neonazis gewesen sein, die klug genug sind um die demographische und religiöse Situation in Kreuzberg zu analysieren und zu dem Schluss zu kommen, dass ein antichristlicher Angriff unter falsche Flagge ihre wahre Motivation verschleiern könnte. So könnte man das (meist) verhasste Christentum schädigen und gleichzeitig die Schuld den Muslimen in die Schuhe schieben.  Ein Beispiel (unter umgekehrten Vorzeichen) dafür findet sich in den USA, wo ein linksextremer Täter «Heil Trump» und Hakenkreuze an eine Kirchenwand malte, um es Trump-Fans anzuhängen. In Deutschland finden wir einen ähnlichen Fall, wo ein Restaurantbesitzer in Kumpanei mit seiner Kellnerin eine bewusste Lüge über angebliche sexuelle Übergriffe durch arabische und nordafrikanischen Migranten verbreitete. Da derlei zuvor in Köln und anderen Orten der Bundesrepublik tatsächlich in großen Dimensionen geschehen war, glaubte man ihm zunächst. Die Geschichte erwies sich dann aber als erstunken und erlogen (hier nachzulesen).

Aber es gibt auch Indizien und Beweise, die dafür sprechen, dass es sich um einen authentischen Angriff handeln könnte. Abgesehen davon, dass Kreuzberg nun nicht gerade der Hort deutscher Nationalisten ist, sondern sowohl linksgrün als auch muslimisch geprägt ist und bleiben wird (zunächst). Ein Beispiel für antichristliche Übergriffe, die religiös motiviert sind, findet sich in NRW, genauer in Katernberg in Essen.

Tatsache ist, dass sich seit einigen Monaten bis zu 30 Jugendliche mit Einwanderer-Hintergrund an der Kirche treffen. „Wir hängen hier ab“, beschreibt Fatih die Situation. Meist bleibt es friedlich und entspannt, aber eben nicht immer. „Stadtteilbewohner, Kita-Mitarbeiterinnen und Kirchenbesucher fühlen sich gestört“, berichtet Pfarrer Frank-Dieter Leich (63). „Es gibt üble O-Töne“, umschreibt es Awo-Sozialarbeiter Thomas Rüth. Er spricht von „prekären Nutzergruppen“ und einem „Klientel, das schon schwierig ist“. Eine Kita-Mitarbeiterin drückt es auf ihrer Facebook-Seite deutlicher aus: „Mitarbeiterinnen der Kita und der Gemeinde werden verhöhnt, beleidigt, beschimpft und gar bedroht“, kleine Kinder müssten sich „provokante Äußerungen und Kraftausdrücke“ anhören, es werde gegen die Kirchentür getreten und gegen die Mauer uriniert. – Der WESTEN, 22.09.2016

Pfarrer Frank-Dieter Leich glaubt zwar, dass es keine spezifisch islamische Motivation gibt, sagt aber, dass die Jugendlichen ihm unter anderem damit drohten, aus der «Kirche bald eine Moschee. zu machen». Bei dem Tempo, mit dem die EKD ihre Immobilien an die Muslime weiterverkauft oder verschenkt, ist das gar nicht mal so abwegig.

Einen weiteren Fall finden wir in Frankreich, genauer Saint-Pierre du Matroi in Orleans, wo «Allahu Ackbar» an eine Kirchenwand gesprüht und das Gebäude danach in Brand gesteckt wurde. Schlimmeres wurde durch den Einsatz der Feuerwehr verhindert. Täter konnten dort nicht ermittelt werden. In Anbetracht der Tatsache, dass es eine nicht enden wollende Woge aus Terroranschlägen auf Christen und Juden in Frankreich gibt, wo die Täter ausschließlich islamistisch geprägt waren, liegt der Verdacht doch nahe, dass es sich hier um eine islamistische Attacke handeln wird.  In der Normandie wurde schließlich vor einer Weile ein Priester von IS-Kämpfern ermordet (mit dem Ruf «Allahu Ackbar»), die ebenfalls weitere Anschläge auf andere Kirchen im ganzen Land geplant hatten.

Anfang des Jahres stand ein Mann namens Achmed in Chalon-sur-Saône vor Gericht, weil er damit gedroht hatte eine Kirche  in die Luft zu jagen, wenn man dort nicht sofort aus dem Koran vorlesen würde.

Meiner Ansicht nach ist es daher nicht abwegig anzunehmen, dass es hier eben doch eine religiöse Motivation gab. Bis dahin bleibt es wohl bei nicht näher bestimmbaren Jugendlichen und orientierungslos herumfliegenden Steinen, die ganz und gar nichts mit dem Islam zu tun haben. In Nigeria, im Irak und Syrien brennen die Kirchen pausenlos, werden von Islamisten zerstört. Ob das in einem Zusammenhang mit Kreuzberger Muslimen stehen könnte, mag ich hier nicht beantworten, sondern möchte auf den allzeit beliebten Aiman Mazyek verweisen.

«Das hat nichts mit dem Islam zu tun!»

Aber wenn ein Bürgermeister irgendwo von einem irren Einzeltäter mit fremdenfeindlichen Ansichten angestochen wird, haben Pegida und AfD selbstverständlich mitgestochen.

 


 

 

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