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Ein linker Sumpf

Ein linker Sumpf

 

Margerete Koppers strahlt in die Kamera. Da hat sie auch allen Grund zu. Schließlich ist sie jetzt Generalstatsanwältin in Berlin, ernannt vom Grünen Justizsenator Behrendt. Und das obwohl gegen die Dame wegen schwerer Körperverletzung im Amt ermittelt wird. Mittlerweile aber jedoch von jenen Mitarbeitern, die ihr jetzt direkt unterstellt sind. Und wer will schon gegen die eigene Chefin ermitteln? Was für ein Schachzug, bravo! Behrendt zog Koppers nicht nur aus der Schusslinie, sondern ließ sie auch gleich in eine gute Position einfließen, wo sie ihre internen Gegner flankieren kann. Gerechtigkeit ist schön und gut, aber scheinbar ein überbewertetes Konzept im Senat von Berlin, diesem linken Sumpf.

Obwohl die Staatsanwälte von Berlin gegen Koppers ermitteln, weil durch ihr Nichthandeln am Tod mehrerer Polizistin schuldig sein könnte (Vergiftung beim Schießtraining, weil die Entlüftung defekt war). Koppers soll 2011 bereits eingeweiht gewesen sein, tat jedoch nichts und ließ die Sache unberührt. Die Polizisten übten weiter und mittlerweile sind mehrere vermutlich an den Folgen dieser Vergiftung gestorben. Dann ist es schon ein seltsamer Zufall, wenn Frau Koppers jetzt, obwohl gegen sie ermittelt wird, zur Generalstaatsanwältin befördert wird, sich danach gleich politisch und medial wirksam für einen Antisemitismusbeauftragten stark macht und so tut, als sei alles in bester Ordnung. Aber letztlich kann man ihr keinen Vorwurf machen, wenn sie sich nicht schuldig bekennt, sondern die Ermittlungsergebnisse abwarten will. Nämlich die ihrer Mitarbeiter, über die sie jetzt offiziell verfügen darf und deren Karriere sie beeinflussen kann. Was für ein Glück!

Da kann man Frau Koppers fast schon zu ihrer baldigen Entlastung gratulieren.

Und was tat eigentlich Innensenator Andreas Geisel von der SPD? Schließlich hätte er als ihr Dienstherr durchaus die Möglichkeit gehabt ein Disziplinarverfahren gegen sie zu eröffnen, wie das normalerweise üblich ist. Wegen jedem Unsinn und jeder Kleinigkeiten werden bei der Bundeswehr oder der Polizei «Diszis eröffnet» und verhängt. Aber so ist das eben – die Kleinen hängt man, die Große lässt man laufen. In Deutschland scheint das System zu haben. Während in Südkorea auch eine ehemalige Präsidenten ins Gefängnis kommen kann, funktioniert unsere Justiz scheinbar nur noch auf Weisung durch die Politik, fährt eingleisig auf der linken Schiene und bekommt entweder die Hände gebunden oder darf sich nur gegenüber Straftätern aus einem bestimmten Eck, also dem rechten, von der ganz harten Seite zeigen.

Berlin ist gar kein Irrenhaus, wie ich immer sage. Zumindest die Regierung scheint eher so etwas wie eine linksgrüne Mafia zu sein. Nur eben unbewaffnet, aber dafür genauso gierig und frech.

Foto: Pixabay


 

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