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Dark Knight for Chemnitz?

Dark Knight for Chemnitz?

 

Optional: Dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegen gingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

Ich hasse Nazis!

«Haha! Da diskreditiert jemand den patriotischen Widerstand in Chemnitz!»

Nein, tut er nicht. Er empfindet nur das, was jeder anständige Patriot empfindet, wenn er Leute sieht, die eine Weltanschauung feiern, die das Deutschtum nachhaltig pervertiert und ruiniert hat. Egal ob sie es symbolisch, verbal oder durch ihr pöbelhaftes Verhalten tun. Er kann auch unterscheiden zwischen den aufgebrachten, wütenden und besorgten Bürgern Chemnitz und dem organisierten oder wilden Personal, dass sich einer Schandtat bemächtigt, um mal wieder die Sau rauslassen zu können und ein jüdisches Restaurant angreifen. Er kritisiert daher auch einige der etablierten Medien, die sich bewusst auf diese Gestalten gestürzt haben, um den eigentlichen Anlass durch Einseitigkeit zu verschleiern: Den Zerfall der öffentlichen Ordnung und die tödlichen Folgen daraus. Nein, es waren nicht alles Rechtsextremisten und bei der Vielzahl der unterschiedlichen Demonstrationen, ist es auch zu einfach alles zusammenwerfen. So schnitten die Tagesthemen Hitler-Fans in die AfD-Demo.

Einige Medien und Kommentatoren sind aber bereits ausgeschoren und haben klargemacht: «Nein, nicht alle mitlaufenden Chemnitzer sind Nazis.»

«Aber bei dem Konzert am Montag waren doch auch nur Zecken dabei!»

Wie auch bei den Protestmärschen nicht nur Nazis dabei waren, waren auch bei den zigtausenden Konzertteilnehmer*innen (*hust*) nicht nur »abschäuliche Untertanen Merkels« (Storch) sondern viele Leute aus der ganzen Republik, die sich ins Mark erschrocken haben vor den «Clowns» – Clown-Wesen aus Stephen Kings «IT» – die auf ihren «Trauermärschen» Bierdosen haltend, grölend, mit entblößten Hintern und «Ausländer raus»-Chören dem Anlass jedem Hohn ausgeliefert und die Ursache für einen Haufen Linksradikaler waren, sich als Retter der Republik zu inszenieren.

«Die Ängste der einfachen Bürger wahrnehmen» geht auch in die andere Richtung. Der Getötete war ein Linker und sicher sind ihm die Menschen vom Montag lieber als die von den Tagen davor. Auch wenn die sein Umkommen in Bezug zu «rechter Gewalt» setzten, mehr als fragwürdige Liedtexte zum Leitstern echter demokratischer Gesinnung absangen und ihn dadurch zu einem tragischen, missbrauchten «Einzelfall» isolierten. Doch waren sie es, die Geld für die Angehörigen gessammelt haben. Auch hier waren einige Medien – gerade aus dem Ausland – Plattformen berechtigter Kritik an dem Rahmen dieser Veranstaltung. Im Rausch von Party und subversivbuntnichtdeutscher Volksgemeinschaft, wärmten sich die verängstigten Menschen am musikalischen Feuer von manchen Barden, die mit der Substanz, die unsere staatliche Ordnung erhält, nichts zu tun haben wollen oder sie bekämpfen. «Es sei kein links gegen rechts» wurde da gerufen. Wir wissen seit 30 Jahren, dass dem nicht so ist und mit dem «Kampf gegen Rechtsextremismus» auch das «normale Rechts» bekämpft wurde.

«Siehst du! Mit denen ist nichts mehr anzufangen! Frei, sozial und national! Das ist der einzige Ausweg! Wir müssen jetzt handeln! Die Kanaken übernehmen doch nach den Zecken die Straße! Die Straße frei der doitschen Jugend! »

Nein. Wenn ich diese Kanaken nicht will, die die öffentliche Ordnung stören, warum soll ich sie dann nur mit anderen Halborks austauschen? Was nützt das der türkischstämmigen Frau eines deutschen Chemnitzers, die von Syrern als «Judenhure» beschimpft wird, wenn ihr dann anstatt Mohammed halt der Ronny die Tochter totschlägt? Was nützt das dem jüdischen Restaurantbesitzer, wenn Kevin und seine Kumpels ihm den Laden zu Klump hauen, anstatt Hakan und Co? Was es nützt dem Thomas, der irgendeinen »Kameraden« falsch angeschaut hat und dafür genauso auf die Fresse bekommt, als wäre er Yusuf über den Weg gelaufen.  Die Alternative zu «bunt» ist nicht gleich «braun» sondern deutsch.

Dieses Deutschland ist weiter am Leben. Niedergedrückt von Bürokratismus und Marktkonformismus. Geschwächt von Zersetzung und Relativismus. Gehemmt von falschen Versprechungen und Hedonismus. Zerrissen in einer haltlosen Mitte, Links und Rechts. Aber noch lange nicht am Ende!

Vielleicht muss es schlimmer werden, bevor es besser wird. Vielleicht muss erst so ein Massenfieber, eine paranoide, metaphysische Gestalt wie der Joker aus Batman Chaos verströmen, bis die Katharsis einsetzt. Vielleicht braucht es einen «Dunklen Ritter», der eben einem Batman gleich, die ganzen echten Nazis, Zecken, Mafiosos und Rapefugees von der Straße prügelt. Reichs- resp. Bundesadlermann?! Nein. Den brauchen wir nicht, auch wenn es doch sehr symbolisch wäre, wenn so ein Phantom mal die Richtigen erwischen würde und Angst und Schrecken in die Herzen der Mohammeds und Ronnys trägt. Nein, wir brauchen sie nicht. Haben wir nicht die Bereitschaftspolizei? Sind sie nicht schon zu genüge gerüstet? Fehlt da nicht nur noch das Cape? Und was nützt das «Von der Straße prügeln», wenn sie sich dann in den abgelegenen Dörfern und großstädtischen Hinterhöfen die Feinde unseres Volkes neu formieren und die Verräter weiter in den Amtsstuben ihre technokratischen Zahlen dem Gemeinwohl vorziehen? Man schafft Ordnung nicht durch noch mehr Chaos. Bürger und Staat müssen agieren. Es gab mal so etwas wie ein staatsbürgerliches Bewusstsein. Man war sicher nicht gleichgesinnt, aber doch einander wohlgesinnt. Da ist das Ziel.

Tretet den Vergiftern und Vergifteten entgegen. Nur als Volk mit einem Staat und einem Sinn für Gemeinwohl können wir den Stürmen der Zeit und Zukunft trotzen.
Wenn wir uns aber in Untergangspornographie (egal ob neues 33, baldiges Kalifat oder Bürgerkriegsland) suhlen, die sich in geistiger Masturbation äußert und uns vollständig zur tierischen, instinkthörigen Kreatur reduziert, dann sind wir verlorene Gestalten, die kein Licht in der Finsternis haben. Reißt die Grenzen ein, die man von den Außengrenzen in unsere Herzen gesetzt hat. Findet in der Finsternis des Streites einander anstatt euch darin zu verlieren. Versucht ins Gespräch zu kommen. Führt harte, aber ehrlich Diskussionen darüber, in was für einem Deutschland wir leben wollen, statt stupide und vulgär den Gegner niederschreien zu wollen. Sagt Hitler-Fans, dass sie ihre verdammte eigene Demo anmelden sollen und setzt Zeichen gegen die antideutschen Vulgär-Menschenfreunde. Denkt an so etwas wie ein Gemeinwohl, anstatt blind der isolierenden Wut zu folgen. Das ist der Vorgang, den wir verdienen, auch wenn wir ihn nicht möchten. Kämpft für eine Zukunft, anstatt sie euch gegenseitig zu versagen.

Der Volkscharakter zeigt sich nicht nur im niedersten Handeln eines Volksgenossen, sondern auch im edelsten. Vergesst nicht, dass ihr Deutsche seid.

P.S.: An dieser Stelle möchte ich allen anständigen Ronnys, Kevins, Yusufs, Hakans, Lisa und Aishes etc. zuprosten! Habt ein schönes Leben und macht gemeinsam die Straße von denen frei, die euren Namen beschmutzen. 😉

Foto: Pixabay


 

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