Home Politik Nur zu liebe CDU-Brandenburg! Ihr steht den Linken und Grünen näher als ihr zugeben wollt

Nur zu liebe CDU-Brandenburg! Ihr steht den Linken und Grünen näher als ihr zugeben wollt

Nur zu liebe CDU-Brandenburg! Ihr steht den Linken und Grünen näher als ihr zugeben wollt

 

Mit zunehmenden Unwohlsein blickt die CDU dieser Tage vermutlich auf ihre Umfrageergebnisse. In allen Bundesländern verliert sie, in den östlichen Bundesländern droht sie von der AfD als stärkste Kraft überflügelt zu werden und in Brandenburg sieht es bereits so aus, als wäre das passiert. Statt sich jedoch auf einen alten Markenkern zu berufen, konservative Positionen zumindest wieder scheinheilig zu vertreten, zieht man den Annäherungskurs nach linksaußen durch. Das ist wenigstens konsequent, nachdem sich die CDU auch gegenüber den Grünen, unserer Melonenpartei, geöffnet hatte (außen grün, innen rot).

 

Blockieren um jeden Preis

CDU-Chef in Brandenburg Ingo Senftleben, der zu anderen Epochen vielleicht einen guten Soldat seiner Majestät in Preußens Armee gemacht hätte, ebnet bereits den Weg in Richtung endgültiger Prinzipienlosigkeit und Machterhalt um jeden Preis. Bereits am Jahresanfang sprach er eine mögliche Koalition der CDU mit der Linkspartei an und obwohl er leicht zurückruderte und sich intern einige CDUler nicht nur  in den einschlägigen Foren, sondern auch öffentlich auf Facebook schockiert zeigten, schießt sich Senftleben jetzt wieder ein. Die Sache ist nämlich von ganz oben abgenickt, worauf man Gift nehmen kann. Ohne die SED/Linke geht es eben nicht mehr, wenn man die AfD noch ausstechen will. Dabei kann es der CDU dann egal sein, ob die AfD marginal besser abschneidet, wenn man sowieso am Wählerwillen vorbei regieren kann. Derlei Fälle gab es in der bundesdeutschen Geschichte bereits ( MDR ). Obwohl die AfD in vielen Bundesländern bald stärkste Kraft werden könnte, wird womöglich keine andere Partei mit ihr eine Koalition bilden wollen, was dann durchaus dazu führen kann, dass sich vielen oder alle Parteien links der Alternative für Deutschland zu einem losen Bündnis formieren und einfach trotzdem regieren, obwohl sie eigentlich die Wahlen nicht klar gewonnen bzw. verloren haben.

Das Modell gab es ja schon in ähnlicher Ausführung in Österreich, wo man Präsidentschaftskandidat Hofer von der FPÖ nur mit einer verzweifelten Allianz aller Parteien, die nicht die FPÖ sind, verhindern konnte. Und das nur sehr, sehr, sehr knapp. Fühlt sich zwar irgendwie wie Betrug an, ist aber im Rahmen des politischen Systems möglich.

 

Nach links ist alles offen

Warb die CDU vor zwanzig Jahren noch immer mit ihrem Klar antisozialistischen Kurs, bekam sie unter Merkel eine kleine Schönheitsoperation und ähnelt heute dem Frankensteinmonster, nachdem es von einem Schwerlaster überfahren wurde. Ein Arm hängt lose von der Schulter ab, der Kopf ist ganz schief, die Augen verdreht und es stöhnt beständig nur irgendetwas von: «alternativslos!»

Mit der CDU von Merkel ist nach links allen offen und alles möglich. Eine Rückkehr zur alten CDU wird es nicht geben und das ist vielleicht auch besser so, weil es «kein richtiges Leben im Falschen gibt» und Konservative endlich diese Missbrauchsbeziehung mit der CDU beenden und dieser Zombie-Partei den Rücken kehren sollten. Denn die CDU wird sowohl mit den Grünen als auch mit der LINKEN Koalitionen eingehen, um die Macht zu erhalten und das Leiden des Landes damit zu verlängern. Während zumindest Kohl als Kanzler der Einheit gelten konnte, wird sich die Geschichte jedoch an Merkel weniger positiv erinnern. Nicht anderes als die Totengräberin der Partei und eines vereinten Europas, die von einer vaterlandslosen Clique von Karrieristen an der Macht gehalten wird, an die man sich in ähnlicher Weise erinnern wird, wie an die Mörderbanden des NS – gefeiert nur von solchen, die jede Bodenhaftung mit der Realität und jeden moralischen Kompass verloren haben.

Der Parteiausweis der CDU wird in zwanzig Jahren vielleicht ein ähnliches Stigma haben, wie der Ausweis der NSDAP. Das kommt ganz darauf an, ob es Deutschland als zusammenhängende Nation im Jahr 2038 überhaupt noch gibt.

Also nur zu liebe CDU! Da kommt zusammen, was zusammen gehört.


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