Home Politik Die Jugend Europas wählt rechts und populistisch – Tendenz steigend

Die Jugend Europas wählt rechts und populistisch – Tendenz steigend

Die Jugend Europas wählt rechts und populistisch – Tendenz steigend

Europas junge Populisten sind ein Trend, der sich in unterschiedlichen Ausprägungen in allen Ländern Europas deutlich abzeichnet. Das alte System ist abgewählt, die Mär von den alten Männern ist genau das – eine Mär, die längst als Lüge entlarvt wurde. Europas junge Wähler wählen zunehmend rechts, entscheiden sich bei den Wahlen für populistische Parteien des rechten Spektrums, die den globalistischen Linken bzw. scheinkonservativen Etablierten, den Kampf angesagt haben.


Marine Le Pens Front National erhielt bei den letzten Wahlen ca. 35% (Financial Times)  der Stimmen in der Altersgruppe der 18-24 Jährigen. Nur Macron bekam mehr, während die etablierten Altparteien abgeschlagen im Nirwana verschwinden und bei den jungen Menschen fast keine Rolle mehr spielten. Nur 27% der über 65 Jahre alten Wähler entschieden sich für den Front National.

Eine ähnliche Tendenz zeigte sich bei den Nationalratswahlen in Österreich, wo die FPÖ ca. 24% der jungen Menschen zwischen 18-24 für sich gewinnen konnte.  Weiter südlich im sonnigen Italien zeigt sich fast das selbe Bild. Sowohl die Lega als auch die Fünf-Sterne Bewegung und andere Parteien, die sich strikt gegen die Zuwanderungspolitik der Altparteien aussprechen, konnten unglaubliche Erfolge bei den jungen Menschen erzielen. In Italien zeigt sich sogar, dass die etablierten Parteien so gut wie gar keine Jugendlichen und jungen Erwachsenen für ihre Positionen begeistern konnten und mehr als die Hälfte ihrer Wähler in dieser Altersgruppe an eine der beiden populistischen Parteien verloren haben.

 

 

Und in Polen zeigt sich  ebenfalls, dass hier ein globaler und europäischer Trend erkennbar wird. Die Jugend des globalen Westens wendet sich von den etablierten Parteien ab, die mit dem Volk und den jungen Menschen keinerlei Haftung mehr haben, nur noch für ein kleines, elitäres Klientel aus der Generation der 68er arbeiten und Politik machen. Mehr und mehr Menschen in den Altersgruppen 18-24  und bis 45 wählen rechts der Mitte, halten Immigration und soziale Probleme für die wichtigsten Themen, die von der Politik bearbeitet werden müssen und trauen etablierten Altparteien nicht zu, sie angemessen zu vertreten.  Selbst in Schweden rennen die jungen Bürger des skandinavischen Landes den Schwedendemokraten die Tür ein, während die Altsozialisten bei der nächsten Wahl um das Bestehen ihrer Regierung Sorgen machen müssen.

Wir erleben derzeit einen Paradigmenwechsel in Europa, nicht zuletzt durch das Engagement patriotischer Jugendbewegungen geförderten Zeitenwechsel im Westen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt und die jetzt in die Macht gehobenen Populisten in Italien und Österreich auch liefern können, was sie versprachen (und danach sieht es zumindest in Italien aus), dann wird sich die Abwicklung der alten Sozialdemokraten und Pseudokonservativen/Christdemokraten weiter fortsetzen und auch in Mitteleuropa, nämlich in Deutschland, zu einem Machtwechsel führen.

Das Establishment, die Allianz von Sozialisten, Sozialdemokraten und Neoliberalen/Pseudokonservativen, ist so gut wie abgewählt.  Auch in Deutschland wird die Jugend sich mit zeitlicher Verzögerung dieser Entwicklung anschließen.

 

Foto: Flickr / CC BY 2.0


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