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Wenn der “Fuckenmann” wieder zuschlägt

Wenn der “Fuckenmann” wieder zuschlägt

Satire/

 

Der Fuckenmann ist wieder da. Eigentlich war er ja schon immer da, weil es schon immer solche Fuckenmänner in Deutschland gab. Ein paar «Grabschende Ausländer und schon reißt bei uns der Firnis der Zivilisation», wie Augstein es formuliert. Die Fuckenjungs und Fuckenmänner gehören zur deutschen Kultur, waren schon immer Teil unseres Landes und daher ist es doch nur natürlich, dass wir ihnen ein eigenes Lied widmen sollten. Denn wenn Schlagzeilen wie «dunkelhäutiger Mann springt am hellichten Tag in der Stadt aus Gebüsch und greift Mädchen zwischen die Beine(Babelsberg, Potsdam)» nicht immer schon zu Deutschland gehörten, dann reden Sie wahrscheinlich mit einem Rechtspopulisten oder mit jemandem, der sich sein Gehirn noch nicht täglich mit einem Glätteisen bügelt und sich die Süddeutsche durch die Ohren zieht. Sicherlich gibt es im Jahr 1970 irgendwo eine Lokalpresseausgabe, wo steht, dass ein halbnackter Afrikaner mit der Machete in der Hand eine Frau vergewaltigt und den Mann zum Cuck macht, der das ganze auch noch geschockt mit ansehen «muss».


 

Morgen kommt der Fuckenmann

 

Morgen kommt der Fuckenmann,

kommt mit seinen Gaben;

Machete, Bombe und Gewehr,

Fahn’ und Säbel und noch mehr,

ja, ein ganzes Frauenheer,

will er gerne haben!

 

Bring uns, lieber Fuckenmann,

ISIS-Kämpfer und Lepra,

alles nur kein PEGIDA.

bringe, bringe lieber Fuckenmann,

Dschihad, Nizza und Beslan

 

Fucken Mann, kennst unsern Wunsch,

Kennst doch unsere Herzen.

Wolln’ nen Teddy dir zuwerfen

Auch sogar dem Großpapa,

Alle, Aische, Aise und Mama

Bring uns noch mehr Schmerzen

 

 

Danke, Hoffmann von Fallersleben




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