Home Gesellschaft Der Gipfel der Heuchelei – BILD und die Verlogenheit

Der Gipfel der Heuchelei – BILD und die Verlogenheit

Der Gipfel der Heuchelei – BILD und die Verlogenheit

Im Spätsommer 2015 titelte die Bild noch groß: «Refugees Welcome!»  & «WIR HELFEN MIT!»

Mit der Kinderleiche des ertrunkenen Aylan erpresste die Bild zusammen mit den anderen Zeitungen und Medien Westeuropas den Kontinent, prangerte angeblich emotionale Kälte der Europäer an und plädierte lautstark und offensiv für die Aufnahme der Flüchtlinge bzw. Wirtschaftsmigranten nach Europa.  Vorurteile, wie beispielsweise mögliche Kriminelle und Terroristen unter den Migranten, seien völlig aus der Luft gegriffen und falsch. Einen ganzen Sommer lang schoss man sich auf die Kritiker der Grenzöffnung ein und spuckte verbal auf jeden, der auch nur zur Vorsicht mahnte.

«Refugees welcome! Warum wir uns auf euch freuen!»

Und vor wenigen Tagen schrieb die BILD plötzlich ganz anders, drehte ihre Segel nach dem Wind im Land, der sich gedreht hat. Da hieß es plötzlich:

«BILD verlangt Antworten von der Politik: Warum wurden die Killer nicht abgeschoben? Sie könnten noch leben!»

Ihr Leben wurde auf brutalste Art beendet. Sie wurden erschlagen, erstochen, zum Sterben einfach weggeworfen. Doch ihre Mörder haben eines gemeinsam: Sie hätten alle längst abgeschoben werden müssen oder gar nicht erst in Deutschland sein dürfen. – Quelle, Bild, 25.05.2018

Auf einmal also, nachdem bereits unzählige Menschen Opfer dieser wahnwitzigen Massenzuwanderung geworden sind, maßt sich die BILD, ausgerechnet die BILD an, den moralischen Zeigefinger erneut zu erheben und  damit dieses Mal in die andere Richtung zu zeigen. Auf einmal wird mit dem Finger auf die Verursacher des Problems gezeigt, auf die Mittäter, die sich mitschuldig am Tod von Maria, Mia und Mireille und vielen anderen gemacht haben. An denen, die zugelassen haben, dass Terroristen wie der Attentäter vom Breitscheidtplatz, der Bombenleger von Ansbach und der Axtschwinger von Würzburg nach Deutschland ungehindert einwandern durften. Jetzt maßen sie sich in diesem Gipfel purer Heuchelei an, den Tod einer 93 Jahre alten Frau zu betrauern, die von einem afrikanischen Asylbewerber mit ihrem eigenem Rollator erschlagen wurde. Nachdem sie den Nationalsozialismus und den Weltkrieg überlebt hatte, wurde sie von einem Kriminellen aus dem Leben gerissen, der hier, wie BILD richtig feststellt, nie hätte sein dürfen.


Aber das ist ja genau das, was wir, die Einwanderungskritiker und die Skeptiker der Flüchtlingspolitik von 2015 schon vor 3 Jahren gesagt haben und dafür als Nazis, Dunkeldeutsche und Rechtsextreme verunglimpft wurden. Die Leute, die sich damals diesem Massenwahn von «Refugees Welcome!» innerlich wie äußerlich entzogen haben und mahnten, dass man wenigstens Personen an der Grenze kontrollieren, ihre Identität feststellen müsste und dann entscheiden sollte, ob man sie ins Land lässt oder eben nicht. Doch selbst diese Vorschläge wurden von der im Fieberwahn erfassten Presse quasi in der Luft zerrissen. Wie wir heute wissen, berichtete selbige Presse erwiesenermaßen extrem tendenziös. Das stellte eine Studie nachträglich fest und gab jenen Recht, denen man kein Gehör schenkte.

Wenn die BILD heute anprangert, dass Maria und die vielen anderen noch leben könnten, während die Zeitung selbst 2015 mit ihrem Chefredakteur zu denen gehörte, die am lautesten nach der totalen Grenzöffnung verlangten und loyal in Formation hinter dem Kurs der Kanzlerin standen, kann man eigentlich nur in schallendes Gelächter ausbrechen. Die BILD hat in diesem Punkt, ebenso wie der Rest der Presse, keinerlei moralische Legitimation und Glaubwürdigkeit.

Ja, sie könnten alle noch leben, wenn man damals auf jene gehört hätte, die von der selben Presse, die heute wütend nach Antworten ruft, als Menschenfeinde diffamiert wurden. Die BILD hat kein Recht, nach Gerechtigkeit für die Opfer der Politik zu fordern, die sie mit ihrer Propaganda selbst unterstützt hat. Sie ist sogar indirekt mitverantwortlich.

 

Foto: Screenshot




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