Home Politik Kassandras Warnungen blieben ungehört und heute will man ihr wieder nicht glauben

Kassandras Warnungen blieben ungehört und heute will man ihr wieder nicht glauben

Kassandras Warnungen blieben ungehört und heute will man ihr wieder nicht glauben

 

Die Zahl der Salafisten in Deutschland ist auf 11.000 gestiegen, die Terrorverfahren nehmen zu, Anschläge haben ganz Europa getroffen. Messerstechereien, Mädchenmorde, Massaker in der Bahn oder im Musikclub sind eine bittere und blutige Realität auf unserem Kontinent geworden.

Einige sprechen von einem islamistischen Personenpotenzial von 50.000+ in ganz Europa, möglicherweise deutlich mehr. Offene Grenzen und brodelnde Parallelgesellschaften sorgen dafür, dass ein großer Menschennachschub in diesem Bereich besteht. Tendenz weiter steigend. Als ich vor etwa zehn Jahren anfing mich für dieses Thema Islamismus und Islam zu interessieren, langsam realisierte, dass etwas in unserem Europa ganz furchtbar droht schief zu gehen, konnte man einige Tendenzen, die heute Wirklichkeit geworden sind und sich entfaltet haben, bereits erkennen. Damals jedoch, um die 2008er+ Jahre herum, konnte man über diese Themen fast gar nicht reden und Glauben schenken tat einem sowieso keiner.

Damals hatte ich noch kein großes Sprachrohr in die Außenwelt wie diesen Blog hier und beschränkte mich darauf, die Probleme gegenüber Freunden und Schulkameraden anzusprechen, Lehrer zu sensibilisieren und so weiter. Wer mich von damals noch kennt wird sich erinnern, dass dieser Mann hier bereits seit zehn Jahren wiederholt, wiederholt, wiederholt und eigentlich bereits, wenn er auf den Ausgang der Geschichte um Geld mit anderen gewettet hätte, Multimillionär wäre. Ich weiß noch ziemlich gut, wie mich eine gute Freundin, nennen wir sie mal Susi, nach den Anschlägen von Charlie Hebdo total entsetzt anrief. Ich habe diese Geschichte hier bereits erzählt. Sie rief mich an und mir zu sagen, dass ich Recht gehabt hatte und sie völlig entgeistert über die Brutalität der Islamisten sei, dass sie das Thema unterschätzt hätte und sie es bereut. Innerlich machte ich an diesem Tag drei Kreuze an meinem Gedankenkalender. Denn ich hatte wirklich Recht behalten, Charlie Hebdo und die Redaktion als potenzielles Primärziel der Islamisten identifiziert und früh gewarnt, dass es gerade Journalisten und Künstler treffen wird, die sich der Blasphemie gegenüber dem Propheten Mohammed schuldig machen – in Europa wohlgemerkt. Die Ermordung von Theo Van Gogh und von Pim Fortune war in dieser Hinsicht ein wahrer Augenöffner und ich meinte gegenüber meiner alten Politiklehrerin, dass der Islam dem Westen seinen Religionskrieg aufzwingt. Wir, ohne es zu wollen, sind eingeschlossen im Dār al-Harb, dem islamischen Haus des Krieges. Besonders freundlich oder zuvorkommend gegenüber dem politischen Islam zu sein, auf Appeasement zu setzen, wird uns nicht helfen. Wir sind Feinde, weil es im Haus des Krieges keinerlei Kompromisse geben kann.

Kassandra ist eine Frau aus der griechischen Mythologie, die mit der Gabe der Voraussicht gesegnet ist, gleichzeitig jedoch verflucht wurde, sodass keiner ihren Prophezeiungen glauben schenken würde. Sie ist eine tragische Gestalt, der ich mich sehr verbunden fühle. Um 2012 schätzte ich, dass die Zuwanderungsbewegungen nach Europa in den nächsten Jahren massiv zunehmen würden. Darüber schrieben wir sogar auf dem Blog ganz am Anfang, noch vor der Grenzöffnung Merkels und der sogenannten Flüchtlingskrise, als ca. 2-3 Millionen Menschen gleichzeitig nach Europa einwanderten. In dieser Hinsicht habe ich die Zukunft sogar noch unterschätzt, aber grundlegend Recht behalten. Der Zustrom geht ungebrochen weiter, wenn auch leicht verlangsamt, was man in Berlin ja als Erfolg feiert.

Auch sah ich den Aufstieg eines eigenständigen und kampffähigen Verbandes auf den Ruinen des Irak kommen, warnte bereits vor dem Aufkommen des Islamischen Staates vor den Bemühungen der lokalen Milizen dort, die darauf sehnten den Gottesstaat über den ganzen Globus auszubreiten. Natürlich hatte ich damals kein Publikum für meine Thesen und wenn ich welches hatte, wurde ich nur belächelt und mir wurde gesagt, das vergesse ich nicht, dass ich das Thema überschätzen und künstlich aufbauschen würde. («Eine islamische Armee, die Christen und Andersgläubige massakriert, ganze Staaten destabilisiert und Terroranschläge mit Hunderten Todesopfern in Europa verüben kann? LÄCHERLICH!») So oder so ähnlich waren die Äußerungen der Mitmenschen. Dass ich mal sagte: «die Türken können in Deutschland locker die Straße beherrschen und viele Zehntausend Nationalisten und Islamisten mobilisieren», spielt auch keine Rolle mehr. Heute wissen wir, dass ein Fingerschnippen von Erdogan reicht, um Köln, Dortmund und Duisburg mit AKP-Anhängern zu fluten.

Als die Rütli-Schule in Berlin bekannt wurde, sagte ich in meinem Deutschkurs mal, dass diese Schulen in ganz Deutschland bald Normalität sein werden. Schulen, wo deutsche Kinder in der Minderheit sind, Integration unmöglich ist und Gewalt zum Alltag gehört. Judenhass würde auch zunehmen, während Intoleranz gegenüber der (noch) Mehrheitsgesellschaft der Christen und Atheisten zum Markenzeichen dieser Schülergruppen werden würde.  Und ich behielt  Recht: Gemeinschaftsschule Bruchwiese in Saarbrücken; Hilferuf der Lehrer, Berlin Tempelhof – Schülerin mit dem Tode bedroht, weil sie nicht an Allah glaubt; Neu-Ulm Grundschule mit 90% Migrantenanteil, religiösem Hass und Gewaltproblemen, die man sich vor zwanzig Jahren nicht vorstellen konnte. Beispiele gibt es zu viele, als dass man sie noch zählen könnte. Fast jede Schule in den Ballungszentren ist betroffen und ich sage voraus, dass das Problem noch größer werden wird. Rütli ist doch kein Einzelfall mehr, wie man uns damals erzählen wollte.

Anschläge wie Bataclan oder Nizza (Car Jihad) habe ich kommen sehen und geahnt, dass unsere Staaten sich ihre eigenen Home grown Terrorists heranzüchten, sich zusätzliche durch unkontrollierte Zuwanderung herein holen und dafür sorgen, dass die Sicherheitsarchitektur so schlecht ist, dass diese Anschläge nicht verhindert werden. Als während meines Politikunterrichts im Abitur Gadaffi gestürzt wurde, war ich der EINZIGE, der wenigstens zur Skepsis mahnte und die Operation nicht bejubelte. Denn der arabischen Revolution stand ich von Anfang an skeptisch gegenüber und fürchtete, dass diese eher zur Implosion der staatlichen Strukturen in Nordafrika und im Nahen Osten führen würde, was dann den Islamisten helfen könnte. Und so kam es ja auch.

Wenn ich Innenminister von Frankreich oder Deutschland gewesen wäre, dann würden wahrscheinlich die jungen Mädchen und Jungs in Bataclan und die Touristen auf dem Breitscheidtplatz noch leben.  Und ich sage auch heute wieder, dass unsere grenzenlos naiven und dummen Regierungen die Probleme unterschätzen und die Dimension nicht verstehen. Die fünfte Kolonne in Europa wächst, untergräbt den demokratischen und freien Rechtsstaat, zersetzt und deformiert unsere Wertegemeinschaft, nutzt unsere eigene Toleranz aus, um den totalen und endgültigen Sieg zu erlangen. Den Sieg über ihre Feinde, die Ungläubigen.

Vielleicht können wir in fünf Jahren an diese Stelle auf dem Blog zurückkehren:

Europa steht vor großen und blutigen Veränderungen. Es wird, wenn keine Abwendung von der Multikulti/Zuwanderungspolitik stattfindet, in Feuer und Blut getaucht werden. Ethnische, religiöse und soziale Unruhen werden Westeuropa verändern, prägen und dafür sorgen, dass die ganze Errungenschaft der letzten fünfzig Jahre, ein friedliches Europa, vergeht. Die Probleme, die wir jetzt haben, werden uns in vielleicht zehn Jahren banal vorkommen.

Hätte ich vor 10 Jahren gesagt, dass eine Kanzlerin der CDU eines Tages die Grenzen für Millionen Muslime öffnen würde und Frankreich alle paar Wochen von Terroranschlägen betroffen sein würde, dann hätte man mich wirklich für einen absoluten Spinner gehalten.


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