Home Politik Wenig Veränderung in Merkels “Germoney”

Wenig Veränderung in Merkels “Germoney”

Merkels Regierung steht, wenn auch nicht sonderlich gerade. Aber zumindest geht es weiter mit der Ära Angela, die bald länger regieren könnte als Mia aus Kandel leben durfte. Da wird man geboren, wächst auf und stirbt mit der alternden Visage der ewigen Kanzlerin als ständigem Begleiter. Mit einer großen Koalition rettet sich Merkel in ihre vierte Amtszeit und feiert ihren Wahlsieg, obwohl ihr fast 46% der Deutschen eigentlich eine Absage erteilt haben. Aber Mehrheit ist Mehrheit.  Dass CDU und SPD die Wähler in Millionen davongelaufen sind, hat in den Parteizentralen nicht für einen Kurswechsel gesorgt. Vor der Wahl hatten die noch gemeint, dass man nun verstanden hätte was der Bürger will – weniger Zuwanderung, mehr Sicherheit, mehr Besinnung auf Rechtsstaatlichkeit, Ordnung und sozialen Ausgleich. Was man für die Flüchtlinge ausgeben kann, hätte den hier schon länger Lebenden auch gut getan. Doch offensichtlich lernen die Altparteien eben doch nicht dazu, können sich gar nicht mehr an die kämpferische Abschiebe-Rhetorik erinnern und gehen wieder auf alten Pfaden, die längst abgetreten sind. «Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?» soll Konrad Adenauer mal gesagt haben. Passt doch wie die Faust auf’s Auge.

 

100 Milliarden soll die Bewältigung der ersten Wogen der Flüchtlingskrise kosten, die von der Regierung CDU-Merkel und Co. dem Land aufgezwungen wurde. «Es ist mir egal ob ich Schuld an dem Zustrom der Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da», sagte sie vor der versammelten Armee der Berufsklatscher ihrer Partei, die sich eine andere Kanzlerfigur an der Spitze Deutschlands gar nicht mehr vorstellen können. Wenigstens die Grünen warten mit Konzepten auf, wie die angeblich populistisch überhöhte Migrantenkriminalität bekämpft werden kann – mit Kochkursen für Integration! Denn ausweisen tut man in diesem Land die illegalen Migranten sowieso kaum noch, selbst wenn sie die Behörden seit Jahren zum Narren halten, kriminell werden und sich integrationsunwillig zeigen. Bleiben dürfen sie trotzdem und wenn nicht, dann kommen ein halbes Dutzend Anwälte herbei, die dem Migranten bei der Einklage in das deutsche Sozialsystem helfen werden. Asylindustrie ist kein überzogener Begriff, sondern beschreibt die faktische Realität in der Bundesrepublik, die jedes Augenmaß verloren , sich selbst zum humanistischen Motor der Welt erklärt hat und glaubt, dass alle anderen in Europa verrückt geworden sind, weil sie sich vom Multikulturalismus und der Massenzuwanderung abwenden.

Das verräterische Österreich war, wenn man unseren Massenmedien glaubt, immer schon Braunland und für die Bessermenschen verlorenes Gebiet. Es sollte gar nicht existieren, sagt die weißblonde Hannah Herbst und meint damit die eigene Alpenrepublik. Der ethnische Selbsthass treibt wahrlich seltsame Blüten und man kann nur hoffen, dass sich Frau Herbst inniger Wunsch nach Selbstvernichtung erfüllt, aber den Rest von Österreich verschont. Auf Wiedersehen.

Geld soll die Probleme lösen, solange eben noch Geld da ist. Dabei benehmen sich die Christdemokraten genau wie die Sozialdemokraten, greifen mit beiden Händen in den Steuertopf und stopfen die Löcher, die sie selber durch ihre Politik erst reißen. Aber das Problem mit den Sozialisten ist natürlich, dass ihnen irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht. Dass Deutschland zumindest teilweise noch Hochkonjunktur hat, merken die am unteren Ende der Nahrungskette stehenden Deutschen nicht. Ewig wird dieses Hoch auch nicht anhalten und eines Tages, das ist so sicher wie das Inshallah in der Moschee, kommt eine Rezession auch in «Germoney».  Derweil bläst die Regierung in Berlin den ESM weiter mächtig auf und klopft dem lieben Macron auf die Schulter, dass wenigstens er Kurs hält in Richtung Vereinigte Staaten von Europa.

Der Eisberg zeichnet sich bereits am Horizont ab.


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