Home Uncategorized Heller ist besser – wer Heineken trinkt, ist jetzt auch ein Rassist! Außerdem: Schmunzelhasen! SOS ABENDLAND!

Heller ist besser – wer Heineken trinkt, ist jetzt auch ein Rassist! Außerdem: Schmunzelhasen! SOS ABENDLAND!

Heller ist besser – wer Heineken trinkt, ist jetzt auch ein Rassist! Außerdem: Schmunzelhasen! SOS ABENDLAND!

Heller ist besser – wer Heineken trinkt, ist jetzt auch ein Rassist!

Wer ist «Chance the Rapper?»

Wissen Sie nicht? Ich auch nicht. Aber bei ihm handelt es sich um einen afrikanischstämmigen Rapper, der sich bei seinen vielen Millionen Twitter-Anhängern darüber echauffiert hat, dass Heineken einen Werbespot veröffentlichtete, wo eine Flasche Heineken-Light über die Theke an einer schwarzen Frau vorbei in die Hände einer weißen Frau wandert. «Lighter is better!» wird vom Spot dann eingeblendet. Und das sei dann rassistisch, meint der Rapper und erhält von der Black Lives Matter-Bewegung und den weißen Berufsempörten der Spargel-und Macha-Latte Fraktion Zuspruch für seine Empörung. Heineken reagiert auf den digitalen Backlash, entschuldigt sich für den postkolonialen Rassismus, den Holocaust, das Neger verprügeln in Afrika und dafür, dass gestern zwei Eisbärenbabys am Nordpool ertrunken sind – Schuld sind die Niederlande, die dem Rest der Welt noch nicht den Gefallen getan haben im Meer zu versinken, obwohl Umweltaktivisten noch zu meinen Schulzeiten vorhergesagt haben, dass durch den Klimawandel die Niederlande mittlerweile eigentlich Unterwasserlande heißen müssten.

Jetzt kommt aber der Witz.

Die Frau, die von den Berufsempörten, Totalversagern und Mimosen da als WEISS betitelt wird, ist gar nicht weiß, sondern asiatisch oder vielleicht lateinamerikanisch. Ich frage mich echt, wie offensichtlich bescheuert man sein muss, um diese Frau für eine Europäerin zu halten. Die sieht nämlich aus wie ich, wenn ich eine sexy Frau wäre. Allerhöchstens eine sogenannte Asian American oder Latin American Dame mit einer guten Mischung aus allen Welten.  Aber egal! Sie hat eine helle Haut und damit sind dieser Logik folgend auch weiße Albinos der Bantu-Stämme Afrikas automatisch weiße Europäer. Und Chinesen und Koreaner sowieso, wenn sie etwas blasser als der Durchschnitt sind.

In unserem postfaktischen Jahrhundert spielt es keine Rolle, dass diese Frau dort eben keine Europäerin ist und Heineken hier eigentlich schon ziemlich viel ethnisch/rassische Vielfalt gebracht hat, um womöglich genau diese Fraktion der Berufsempörten zu beruhigen und besonders «inclusive» sein wollte.Dass ist ihnen natürlich nicht gelungen, weil diese Menschen niemals zufriedenzustellen sind und immer etwas brauchen, worüber sie sich aufregen können. Ihnen auch noch Boden kampflos zu überlassen, sich zurückzuziehen und sich öffentlich selber für den eigenen Rassismus zu knechten, ist einfach nur widerlich und dämlich. Damit motivitiert man stiftet man diese Leute nur zu noch mehr vom gleichen Verhalten an.

 

Schmunzelhasen! SOS ABENDLAND!

Klappt auch mit den Berufsempörten von rechts, die sich kürzlich über den sogenannten Schmunzelhasen von Milka aufregen konnten. «ISLAMISIERUNG! KULTURVERLUST! ABENDLAND SOS!» Auf meinen Kommentar unterhalb eines solchen von einem AfD-nahen Politiker geteilten Bildes hin, gab es dann Feuer von den Empörten gegen mich. Wie könne ich es wagen, den teutschen Verlust der Identität an diesem Beispiel Schmunzelhasen anzuzweifeln. Tatsächlich heißt das Vieh aber seit den 70er Jahren schon so und hat nur bedingt mit Ostern zu tun. Osterhasen gibt es weiterhin.

Aber die Empörung kommt ja nicht von irgendwo, ist nicht grundlos so hysterisch. Seit vielen Jahren gibt es schon diesen Umbenennungsirrsinn, der nicht bei den Wintermärkten begann, sondern auch den Weihnachtskalender erfasste, der in so manchem Regal jetzt zum Winterkalender umgetauft wurde. Genau wie der Martinsumzug bereits zum Opfer falsch verstandener Toleranz und dämlicher Rücksichtnahme auf muslimischen Migranten geworden ist(das begann schon so um die 2013, 2015 und dann wieder 2017). Meist ohne, dass die Muslime sich überhaupt dafür interessiert hätten. Das war schon um die 2006er(?) Jahre bei mir in der Schule ein Thema, als unser Ethik- und Lebenskundelehrer meinte, dass keiner zum Schulfest Schweinefleischsalami mitbringen sollte, weil sich die Muslime dadurch möglicherweise gestört fühlen könnten. Der einzige Muslim bei uns in der Klasse, ein Kurde, zeigte sich viel gestörter durch die irrige Annahme, er würde einen Fliegenschiss darauf geben, was die Deutschen sich in den Mund stopfen. Das war ihm egal. Aber der deutsche Bessermensch schert sich auch nicht wirklich um die Muslime, die Migranten oder dunkelhäutige Mitbürger. Er tut nur so, als würde er sie lieben, weil ihn das in den Augen mancher Anerkennung verschafft: «Volk sieh her, was für ein guter Mensch ich bin!»

Zusammenfassend sei also gesagt, dass die Leute, die von den Medien als «rechte Trolle» bezeichnet werden, handfeste Gründe für ihre Sorge um die kulturelle Identität haben und dementsprechend sehr empfindlich reagieren, wenn etwas ihre Augen oder Ohren diesbezüglich reizt. Nicht grundlos hat Horst Seehofer der Kanzlerin sein Heimatministerium abgerungen. Und Heimat als Wort findet nur dann den Weg zurück in den Diskurs, wenn sein Fortbestand bedroht ist. Unsere Heimat verändert sich rasant, vielleicht nicht zum Besseren und die Leute sind nicht zu Unrecht besorgt über die Richtung dieser Veränderung.



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