Home Politik Super, die Türkei schafft sich ab! – von Kevin Pütschel (eine Satire auf die Satire. #SatireSatire)

Super, die Türkei schafft sich ab! – von Kevin Pütschel (eine Satire auf die Satire. #SatireSatire)

Super, die Türkei schafft sich ab! – von Kevin Pütschel (eine Satire auf die Satire. #SatireSatire)

 

Halo i bims. Kevin Pütschel, Mitherausgeber von Tschungelwelt, wo wir regelmäßig antitürkische Autoren zu Wort kommen lassen. Hier ist mein «Satireartikel» zu den plöden Türken. Und wenn du nicht denkst, dass das Satire ist, dann bist du einfach ein dummer Dunkeldeutscher Einself11!!

/AchtungSatire, die sich auf Yücels vermeintlichen “Satireartikel” bezieht. http://www.taz.de/!5114887/

Also ist es quasi eine SatireSatire.


 

 

Super, Türkei schafft sich ab!

In am Rand Europas entsteht bald ein Raum ohne Volk. Schade ist das nicht. Denn mit den Türken gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird.

Endlich! Super! Wunderbar! Was im vergangenen Jahr noch als Gerücht die Runde machte, ist nun wissenschaftlich (so mit Zahlen und Daten) und amtlich (so mit Stempel und Siegel) erwiesen: Türkei schafft sich ab!

Nur 71,5 Prozent der 80 Millionen Türken, so hat das Statistische Bundesamt ermittelt, sind  überhaupt richtige Türken! Die andern sind Kurden und andere Minderheiten, die eh bald einem neuem Völkermord zum Opfer fallen. Armenier wer?

Besonders erfreulich: Die Kurden, die jahrelang die Geburtenziffern künstlich hochgehalten haben, verweigern sich nicht länger der Integration und leisten ihren (freilich noch steigerungsfähigen) Beitrag zum Türkensterben in Afrin!

Volkssportarten Jammern und Christenklatschen

Noch erfreulicher: Die Islamisten schaffen sich als Erste ab. Während in Syrien die Zahl der Islamisten in den vergangenen zehn Jahren leicht gestiegen ist, ging sie bei Afrin mehr in die Breite, als in die Höhe. Deutsche Milan in den Händen der Kurden entfalten eben eine hohe Sprengwirkung und verstreuen die Islamisten mehr in die Breite, als in die Höhe.  Weil Erdogan seine jungen Leute in den Heldentod für Allah schickt und in Syrien als islamistische Milizien verheizt. Die Achmeds, Murats und  Aisches pfeifen auf den türkischen Laizismus, die Frauenrechte, Zivilrecht und ihren Atatürk und tragen nach Kräften dazu bei, dass den Volkssportarten wie Christenklatschen, Opfersein, Völkermordleugnen und Kurdenmetzeln ordentlich gefrönt wird.

Wovon die Ungarn geträumt haben, übernehmen die Türken nun also selbst, weshalb man sich auch darauf verlassen kann, dass es wirklich passiert. Denn halbe Sachen waren nie türkische Sachen („ Döner mit alles, drei Eroberungsversuche von Wien”); wegen ihrer Hartnäckigkeit werden die Türken in aller Welt ein wenig bewundert und noch mehr gefürchtet.

Nun ist schon so manches Volk ohne das gewalttätige Zutun anderer von der Bühne der Geschichte abgetreten: Die Etrusker wurden zu Bürgern Roms, die Hethiter gingen im anatolischen Völkergemisch auf, die Skythen verschwanden irgendwo in den Weiten der Steppe.

Eine Nation, die mit ewig schlechtem Atem auffällt

Der baldige Abgang der Türken aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Eine Nation, deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit darin besteht, dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen und, wie Wölfgüng Böhrt einmal schrieb, den Krieg zum Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit gemacht zu haben; eine Nation, die seit jeher mit grenzenlosem Selbstmitleid, penetranter Besserwisserei und ewiger schlechter Laune auffällt; eine Nation, die ein halbes Dutzend Ausdrücke für das Wort „kämpfen“ kennt, für alles Intelektuelle sich aber anderer Leute Wörter borgen muss, weil die eigene Sprache nur grobes oder primitives Vokabular zu bieten hat, diese geistlose Nation also kann gerne dahinscheiden.

Apropos Sprache: Die Liste jener türkischer Wörter, die sich nicht oder nur mit erheblichem Bedeutungsverlust in andere Sprachen übersetzen lassen, illustriert, was der Welt mit dem Ableben der Türken verlustig ginge:  Allahu Eckber, Döner, Ekmek, Erdogan.

 

Welcher Mensch von Vernunft, Stil und Humor wäre betrübt, wenn diese Wörter und mit ihnen die ihnen zugrunde liegenden Geisteshaltungen verschwinden? Eben.

Mehr Zärtlichkeit für den Esel als für die Sprache

Der Erhalt der türkischen Sprache übrigens ist kein Argument dafür, die türkische Population am Leben zu erhalten. Denn der Türke und das Türkische haben miteinander etwa so viel zu schaffen wie Astronomie und Astrologie. Oder besser noch: wie Lamm und Metzger. „Für seinen Esel und seinen Plastikstuhl am Straßencafé empfindet der Türke mehr Zärtlichkeit als für seine Sprache“, bemerkte Thomas Plum einmal. Im Interesse der türkischen Sprache können die Türken gar nicht schnell genug die Biege machen.

Nun, da das Ende der Türkei ausgemachte Sache ist, stellt sich die Frage, was mit dem Raum ohne Volk anzufangen ist, der bald in Anatolien entstehen wird: Zwischen Griechenland und Kurdistan aufteilen? Parzellieren und auf eBay versteigern? Palästinensern, Tuvaluern,  Sorben und anderen Bedürftigen schenken? Zu einem Naherholungsgebiet verwildern lassen? Oder lieber in einen Rübenacker verwandeln?

Egal. Etwas Besseres als die Türkei findet sich allemal.


Dies ist eine Satire auf die «Satire» von Deniz Yücel, die wir durch Betrachtung der Person Yücel nicht als Satire empfinden, sondern als halboffene antideutsche Schrift. Wir wünschen keinem Volk den baldigen Abgang, noch empfinden wir eine besondere Abneigung gegen die Türken oder andere Völker dieser Welt. Wir sind uns jedoch sicher, dass durch das Austauschen des Wortes Deutsche oder deutsch mit Türke oder türkisch, keine WELT, keine Bild, ZEIT oder ein Sigmar Gabriel für eine solch schmutzige Satire Partei ergriffen hätte. Man hätte den Autor als Hetzer und Fremdenfeind verschrieen, wenn ein Kevin Pütschel eine solche antitürkische Schrift verfasst hätte.

Rassismus ist scheiße und wir wollen keinen doppelten Standard bei der Bewertung von dem, was Rassismus sein soll. Während für die Äußerung des Wortes «Halbneger»  ein Abgeordneter der AfD von der Justiz eine einstweilige Verfügung erhält, müssen die Deutschen sich von einem Vertreter des türkischen Elternbundes, Malik Karabulut, als Köterrasse bezeichnen lassen. So entschied die Hamburger Staatsanwaltschaft. Wir halten das für einen heuchlerischen Doppelstandard und sprechen uns dafür aus, dass entweder beide Aussagen gleichermaßen geahndet oder gleichermaßen geduldet werden müssen. Doppelte Standards finden wir einer Demokratie unwürdig. Mit einem antitürkischen Text in selber Machart hätte man unseren Kevin Pütschel mit Sicherheit wie die Hexe durch das bundesrepublikanische Dorf gejagt. Mistgabeln und Fackeln inklusive.

Übrigens bin ich ganz persönlich der Ansicht, dass Yücels Text weder verboten noch gerügt werden sollte. Denn eine Zensur findet ja nicht statt: laut Grundgesetz. Und ohne diese antideutsche Entgleisung hätte ich ja nichts, worüber ich heute schreiben und mich amüsieren könnte. Also «keep going ihr Antideutschen»! Ihr haltet uns Prodeutsche im Geschäft.

Vielleicht freut sich ja Herr Yücel mit uns, dass man Deutschland nicht in einen Rübenacker verwandelt hat und es nicht zwischen Frankreich und Polen aufgeteilt wurde und er jetzt hier im schönen Deutschland nicht für ein freies, wenn auch geschmackloses Wort, im Knast sitzen muss. Wer weiß? Womöglich schreibt er als «deutscher Patriot» ja  bald mal ein Loblied auf unsere Republik, dieses wunderbare Deutschland, das ihn genährt und ihm Bildung, Lohn und Brot ermöglicht hat.

In der Fremde bekommt man eben doch Sehnsucht für das Eigene. Schön ist es doch, deutscher Staatsbürger zu sein. Nicht wahr?

 


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