Home Gesellschaft Die Kirchen sind verheeret, die Starken umgehauen

Die Kirchen sind verheeret, die Starken umgehauen

Die Kirchen sind verheeret, die Starken umgehauen

von Ignatius

 

Der Immerather Dom in NRW ist gefällt worden. Und das auch noch unnötigerweise ohne, dass man auch nur in Betracht gezogen hätte ihn zu verlegen, wie das in Nachbarländern wie Polen und Tschechien üblich ist.  Als Diener der katholischen Kirche in Deutschland und im Rahmen meiner Arbeit habe ich häufig das katholische Ausland in Europa besucht und gesehen, dass vor allem die Polen, Ungarn und Rumänen an ihrem Glauben stärker festhalten, als die Deutschen das tun, welche trotz den unermesslichen Reichtümern der Kirche in Deutschland keinen sprituellen Wert mehr in den Gotteshäusern sehen wollen.  Die Abtei Himmerod ist aufgegeben, der Immerather Dom abgerissen und die Gläubigen fliehen in Scharen nicht grundlos vor den biederen und gottlosen Gestalten, die meinen für die Katholiken in Deutschland sprechen zu können.

In Frankreich werden die Kirchen zu Hunderten niedergerissen, weil es an Gläubigen fehlt, während sich die Räume der Moscheen bis zum Bersten füllen und man in den Häusern des Islam vor Platzmangel weder atmen noch angenehm stehen kann. Sogar Kirchen werden, dem Mangel an Gläubigen und Glaubenskraft der eigenen Priesterschaft geschuldet, den Mohammedanern übergeben.

Sehr oft habe ich die kleinen Gemeinden in den Dörfern zu beiden Seiten des Rheines besucht. Keine einzige Dorfgemeinde hat eine volle Kirche, sondern kämpft mit Mitgliederschwund und dem Sterben der Alten, die sich oft nur mit Mühe noch zu Weihnachten und Ostern zur Predigt bemühen. Die Ökumene verkommt zur Altenpflege und Begleitung am Sterbebett des Christenmenschen in Westeuropa.

Derweil sprießen die Moscheen im Elsaß, in Lothringen, in Rheinland-Pfalz und im Pott wie Pilze aus dem Boden und man erzählt uns von ganz oben, da wo die Marktschreier des Medienrummels sitzen, dass dies rein gar nichts mit dem Vordringen des Islam zu tun habe.  Hier sei ja gar nicht von Islamisierung oder Austausch zu sprechen, weil man hier und dort noch auf die eine oder andere kleine Gemeinde zeigen kann, die da ja noch existiert, obwohl noch vor dreißig Jahren es einige Pfarrer vermochten die Innenräume der Kirche bis zur Decke zu füllen.

Europa gibt sich auf – aber wir geben Europa nicht auf:

Im Westen hat man den Christus verloren und deshalb kommt der Westen zu Fall. Einzig und allein deshalb!

Fjodor Michailowitsch Dostojewski


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