Ist Papst Franziskus ein Ketzer? Ein offener Brief an den Papst von der Pius Bruderschaft

von Ignatius: Student der Theologie und Geschichte, Rheinländer, früher Afghanistan-Urlauber in Flecktarn

 

Der heilige Stuhl schweigt. Er schweigt zu dem Völkermord an den Christen in der Levante, die in allen islamischen Ländern die Bürde der Verfolgung ertragen müssen. In Rom, wo der Heilige Vater Franziskus zu den an den Schafen der Herde Gottes verübten Ungerechtigkeit nur lauwarme Worte und betretendes Schweigen anbietet, verhallt der Hilferufe der Christenheit weltweit, von Mindao in Südasien, bis hin über die Gemeinden Mittel- und Westeuropas, ungehört. Aber nicht nur das: so hat der heilige Vater Papst Franziskus die Christenheit im Nahen Osten, wo die Assassinen der Mohammedaner ihnen auf das Übelste nachstellen, schändlich im Stich gelassen und ihnen den Rücken zugewandt, während es den letzten Aufrechten unseres Glaubens zufällt, die bedrohten Brüder und Schwestern der Kirche im Nahen und Mittlerem Osten zu schützen. Kein Mann kann leugnen, dass die katholische Kirche durch den Vormarsch des radikalen Islams und die «Invasion der Araber», wie der heilige Vater es zugab, in tödlicher Gefahr ist.

Die aufrechten Gläubigen der Sankt Pius Bruderschaft haben nun etwas gewagt, was von den höchsten Vertretern der katholischen Kirche in Deutschland wissentlich totgeschwiegen wird.  In ihrem offenen Brief an den Papst, eine «filial correction», hat sie den Heiligen Vater Franziskus der Ketzerei beschuldigt, der er sich durch die Verbreitung ketzerischer Irrlehren und Verleumdungen der christlichen Lehre  schuldig gemacht habe. Darunter seine immer wieder auffallende Beschönigung Martin Luthers, dessen hervorgerufenes Schisma die Christenheit weltweilt geteilt hat. Seit 1333 wurde kein Papst mehr in dieser Weise von den Seinen kritisiert. Seit 700 Jahren also gab es keinen Papst mehr, welcher seine eigenen Gläubigen so sehr gespalten hat, wie es Papst Franziskus tut, der nicht nur die Wahrheit der christlichen Botschaft immer wieder relativiert hat, sondern auch die Masseneinwanderung nach Europa durch Muslime als positive Veränderung Europas bezeichnet. All dies tut er, während auf bestialische Weise die Christen im Orient gemordet werden wie Vieh, ohne dass sich die Tore Roms für diese Verfolgten öffnen und ohne, dass die Bischöfe Europas bis auf wenige Ausnahmen auch nur ein mutiges Wort zur Verteidigung dieser armen Menschen sprechen wollen. Für die Christen im Nahen Osten, die so sehr bedrängt werden, sollten die Tore Europas offen stehen und nicht für ihre Verfolger. Warum bleibt es an den freiwilligen Helfern und nicht-sanktionierten Verbänden hängen,  die Christenheit im Orient mit Rüstzeug und Finanzen auszustatten?

Der Papst habe sich, so die Autoren des Briefes, von wichtigen Positionen innerhalb der christlichen Lehre entfernt und diese durch Thesen aus dem Modernismus ersetzt, welche die gesamte Botschaft des Christus in Zweifel stellen. Durch sein Beharren auf der Unverbindlichkeit der christlichen Botschaft habe er das Fundament der Christenheit und der Opfer durch die Jahrtausende hindurch ihrer Bedeutung beraubt. Der Vatikan hat seit Augst, seit Versendung des Briefes an den Papst, nicht auf dieses Schreiben geantwortet.

In Bethlehem und Nazareth siechen die Christen langsam dahin, während Europa so kraftlos und ungläubig steht wie nie zuvor.

Die Frage wurde also gestellt, ob der Heilige Vater und damit auch die engeren Vertrauten seines Zirkels, in Wahrheit Ketzer und Verräter an der Lehre Gottes sind. Wer verteidigt das christliche Abendland, wenn nicht die Kirche Roms? Kann Mann auf Erden kann leugnen, dass unsere Kirche und ihre Herde in Europa auf das Ärgste bedroht sind.

https://www.hudson.org/research/12456-silence-of-the-churches

http://stopthechristiangenocide.org/en/index.html

 

 

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