Home Militär Wenn Ausweglosigkeit und Verlogenheit zur politischen Disziplin erhoben werden

Wenn Ausweglosigkeit und Verlogenheit zur politischen Disziplin erhoben werden

Es ist schon ein desolates Bild, das unsere Nation abgibt und von christlicher Nächstenliebe wenig Zeugnis ablegt, ähnlich der Kultserie «Twin Peaks», wo scheinbar alle anderen um einen herum den Verstand verlieren, hingerissen zwischen Engel und Dämonen im Sumpf aus Sex, Drogen und Gewalt. Die Welt ist aus den Fugen geraten und trotz der über 50 Millionen Toten in der 3. Welt allein 2016 durch Hunger, Kriege und Klimakatastrophen, sticht besonders ein Land der nördlichen Hemisphäre, dass eigentlich im Überfluss lebt heraus und dessen Zukunft und Schicksal wie ein Hund an der untergehenden alten Welt festgekettet ist – Deutschland. Bund, Länder und Kommunen haben die Ausweglosigkeit und Verlogenheit zur politischen Disziplin erhoben! Sollte es im Herbst 2017 bei der Bundestagswahl für die Union zu einem sehr ungünstigen Ergebnis, sagen wir mal zwischen 28 und 32 Prozent kommen und im Gegenzug die AfD ähnlich wie in Sachsen-Anhalt, also mit mindestens 24 Prozent abschneiden, würde man dann behaupten, dass russische Hacker während des Wahlkampfes mit Fake News die deutschen Wähler beeinflusst hätten, um dann die Wahl für ungültig zu erklären? Ich denke schon!

Von Abraham Lincoln stammt der weise Satz: «Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.» Es gibt in der Bundesrepublik keine Mindestwahlbeteiligung, es existiert somit keine Grenze an absoluten Stimmen, unter der die Wahl ungültig wäre. Verlieren demokratische Systeme jedoch an Legitimation, weil sie etwa ihre Glaubwürdigkeit verloren haben, so hat dies entweder zur Folge, dass das politische Establishment ausgetauscht wird, oder es hat zur Folge, dass die Bevölkerung ausgetauscht wird, was derzeit hier gut zu beobachten ist. Der Übergang von der alten zur neuen Welt ist lediglich ein Prozess, in dem alle westlichen Demokratien zum offen oligarchischen Systemen mutieren, der letztlich in globalem Totalitarismus mündet. Indikatoren für Letzteren sind z.B. eine Ausweitung staatlicher Überwachung und Kontrolle, meist unter dem Vorwand, die Bevölkerung oder unsere Werte schützen zu wollen.

Ein weiterer Indikator dafür, dass demokratische Systeme eine Transformation zum oligarchischen und totalitären System durchmachen ist ein immer größer werdendes Geschwür, welches die Bürger zunehmend in eine komplette finanzielle Abhängigkeit von ihrem Staat zwingt, entweder als Empfänger staatlicher Transferzahlungen oder als Begünstigte staatlicher Erziehungs- und Überwachungsprogramme. Ein größer werdendes Geschwür hat schließlich zur Folge, dass der Schutz des Eigentums aufgeweicht und letztendlich beseitigt wird. Da Besteuerung langfristig nicht mehr ausreicht, um das Heer der Staatsdiener und den Bürokratieapparat zu versorgen und man bereits jetzt auf illegale Finanzierungen der Pensionen zurückgreifen muss, werden immer ausgefeiltere Methoden ersonnen, um an das Ersparte bzw. das Eigentum von Bürgern, die noch nicht zu 100% von ihrem Staat abhängig sind, zu gelangen. Kurzfristige Solidaritätsabgaben, die nach nunmehr 27 Jahren dauerhaft bestand haben, sind hier ebenso beliebt, wie die Einführung neuer Abgaben und Steuern, mit denen verhindert werden soll, dass es sich Bürger leisten können, eine Existenz unabhängig von ihrem Staat zu führen. Da käme die Bargeldabschaffung den Herrschaften doch sehr gelegen! Kommen wir nun zum letzten und wesentlichsten Indikator einer solchen zwar schleichenden, aber höchst brutalen Transformation – die Kappung der Wurzeln eines Volkes. Die Folgen jedes noch so kleinen Eingriffs sind hierbei so gut wie irreparabel und umfassen die Kultur und Künste, sowie Sprache und Identität. Sie bilden die Essenz einer jeden Gesellschaft, die neben den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung, als tragende Säulen in einem modernen Staat verankert sind.

Was Zwei Weltkriege, die Teilung (Amerikanisierung vs. Sowjetisieung) und selbst die 68er Bewegung nicht zu tun vermocht haben, soll nun der Multikultisierung und notfalls der Balkanisierung gelingen, nämlich die Auslöschung des Volksgeistes und die Abschaffung unserer Freiheitsrechte! Somit verwundert es nicht, dass unsere Wehrfähigkeit und Moral offenbar von Feinden im Inneren zunehmend geschwächt werden, denn Demokratie ist nunmal ein dehnbarer Begriff, man muss nur den Schein einer wehrhaften Demokratie waren, selbst wenn die gefühlte Demokratie zu wünschen übrig lässt. Doch wie soll sich ein demokratischer Rechtsstaat mit gefesselten Händen verteidigen können? Dieser diabolische Plan ist zu offensichtlich, gleichzeitig aber auch so unfassbar, als dass etwa die Wurstfachverkäuferin, oder der Bäcker meinen Worten Glauben schenken. Eines eint die beiden Angestellten jedoch ganz entscheidend – die Angst um die Altersversorgung. Das muss man sich mal über der Zunge zergehen lassen, da wird die Rente kaum zum leben reichen, selbst wenn sie eisern bis zum Renteneintrittsalter durchhalten, welches im Laufe der Zeit ohnehin abermals nach oben korrigiert wird und diese wohlgenährten Bonzen stellen sich dann noch allen ernstes vor die Kameras und bitten um ihre Stimmen! Mit welchem Recht? Die Leute kriechen jetzt schon auf dem Zahnfleisch, stets mit dem Bedürfnis dem europäischen Wahnsinn irgendwie entfliehen zu können. Es muss wohl erst eine Katastrophe geschehen, damit die Prominenz aus Wirtschaft und Politik zu Vernunft kommen, damit es dazu aber erst gar nicht kommt, bedarf es auch einer gesunden Opposition, die sich für mich noch nicht abzeichnet. So bemerkenswert die Einsatzbereitschaft und das Durchhaltevermögen der Alternative auch ist, ein Fisch stinkt vom Kopf her. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine konservative Feministin und ein konservativer Freimaurer als Doppelspitze die konservative Revolution einleiten und ich würde es mir auch nicht wünschen. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass die AfD einmal als wichtiger Wegbereiter für kommende politische Prozesse gelten wird. Für die Problematiken und den neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bedarf es einer Bewegung, die wie aus dem Nichts über den geistigen Trümmern der Republik emporsteigt und dies mit einer Dynamik und Entschlossenheit, die alles bisherige seit Bestehen der Bundesrepublik im Schatten stellt. Bis dahin steht uns aber noch ein mühsamer und zäher geistiger Kampf bevor. Auf Sizilien hat sich einmal mehr gezeigt, dass die Geschicke eines Landes, ja sogar einer ganzen Staatengemeinschaft auch von außen geleitet werden. Es war ein Bild für die Götter, als US-Präsident Trump seine sechs Amtskollegen auf dem G7-Treffen vor laufenden Kameras vorführte und die versammelte Mannschaft in Reihe und Glied brav zuhörte, während sie innerlich kochte. So ist ein G-7-Gipfel noch nie zu Ende gegangen.

Mit einem Knall, mit offener Verärgerung und der Isolierung eines fast ganzen Kontinents. Tumulte vor der Tür in Form von Demonstrationen gibt es bei diesem jährlichen Treffen von Staats- und Regierungschefs jedes Mal. Zank hinter verschlossenen Türen gehört genauso dazu, aber dass der Streit der Regierungschefs diesmal nach draußen drang, dass er sich sogar im Abschlussdokument manifestiert, und zwar nicht nur zwischen den Zeilen, sondern ganz ausdrücklich, das ist neu. Merkels Ruf nach «Europas Eigenständigkeit», als Reaktion auf den Gipfel ist geradezu zum scheitern verurteilt. Vielleicht liege ich mit dem Vergleich auch völlig daneben, aber als meine Heimat, die DDR sich vom Sowjetischem Bruder im Zuge von Glasnost und Perestroika abnabelte, fing das Sterben dieses gescheiterten Vasallenstaates erst richtig an. Laut des kürzlich verstorbenen US-Chefstrategen Zbigniew Brzeziński ist auch das wiedervereinigte Deutschland ein «Protektorat der USA», welches es für die Trump Administration offenbar nun gilt wirtschaftlich zu zerlegen. Die Weichen für diesen neuen Konfrontationskurs wurden jedoch bereits unter Obama gelegt, wenn man beispielsweise auf die NSA-Abhöraffäre oder auf den hochgeschaukelten VW-Abgasskandal zurückblickt. Dieser Bundestag wird die industriellen Big Player unseres Landes nicht schützen können und schon gar nicht deren Belegschaft, weshalb wir uns wohl oder übel auf wirtschaftliche Turbulenzen und Massenentlassungen einstellen müssen! Die Bezeichnung «Bad German» sollte uns hierbei wirklich zu denken geben, denn anhand unserer Geschichte ist es dann zum «Ugly German» nicht mehr weit.

Erst wenn Heerscharen von Bürgern vergeblich an den Geldautomaten warten und selbst Krankenhäuser und Schulen schließen müssen, steht das Ende dieses Projekts endgültig fest, welches dann nur noch auf Zeit spielen kann. Sollten hier einmal griechische Verhältnisse herrschen, wird Chaos und blanker Terror auf den Strassen wüten, ähnlich wie 1918 und 1919, nur dass diesmal der Islamismus in Deutschland nach der Macht greifen wird(an Stelle des Bolschewismus).

Ich wünsche uns einen Staat mit geschützten Grenzen, wo jeder, unabhängig von Glauben oder Herkunft nach seiner Fasson glücklich werden kann und freien Zugang zu allen Annehmlichkeiten der Gemeinschaft erhält, solange er zu den Gepflogenheiten und Gesetzen unseres Landes steht. Amen!

 

 

Foto: Sandro Halank

 

 


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