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Wie viel Tod könnt ihr ertragen?

Wie viel Tod könnt ihr ertragen?

Saffie Roussosos hier im Bild wurde nur 8 Jahre alt, ehe sie von einem islamistischen Attentäter in Stücke gesprengt wurde. Ein anderes Mädchen in Schweden wurde kürzlich von einem Auto-Dschihad Amokfahrer in zwei Hälften geteilt und zu Brei zerquetscht. Warum rede ich so? Weil ich nicht mehr weiß, wie ich die Leute anders wach machen kann, als durch drastische Wortwahl. Im Fernsehen bekamen wir ja nicht zu sehen, wer die Opfer des Berliner Anschlags waren. Die meisten, ich nehme mich mal hier heraus, haben keinerlei Verständnis von der Dimension dieser Gewalttaten und sehen nur die Schlagzeilen: 22 Tote hier, 80 Tote dort. Das sind nur Nummern, Ziffern auf Papier und Bildschirm, die so schnell vorbeiziehen, wie sie gekommen sind. Das das alles Menschen waren, haben wir meist bis zum Ende der Woche doch vergessen.  Können Sie sich vorstellen wie das wäre, wenn Sie nachmittags die sonnigen Arcaden entlangspazieren, ihre Liebste im Arm halten und diese dann plötzlich von einem Truck regelrecht asphaltiert wird? Die Vorstellung alleine macht mich krank. Das Wissen darum, dass mittlerweile Hunderte Menschen in Europa solche Dinge erlebt haben, lässt mich würgen. Und dann erzählen uns irgendwelche hirnverbrannten Gutmenschen, dass die Wahrscheinlichkeit beim Autounfall zu sterben höher sei, als beim Terroranschlag. Das ist so, als würde ich sagen: «hey, schnall dich nicht an. Das Risiko, dass wir uns bei einem Unfall tödlich verletzen ist zwar höher, aber statistisch gesehen sterben mehr Menschen am Schlaganfall.» Terror ist keine Naturkastastrophe, sondern hat Ursachen, Multiplikatoren und Hebel. Seine Gefahr lässt sich eindämmen und er stellt ein ZUSÄTZLICHES Lebensrisiko dar, welches man nicht zwingend akzeptieren muss. Wenn linke Politiker wie Manuel Valls und Emmanuel Macron sagen, dass man mit dem Terror halt leben müsse und man im Grunde machtlos gegen ihn sei, möchte ich, dass Saffies oder eines anderen ermordeten Menschen Schicksal gegen das dieser Idioten getauscht wird.

Keine Kugel dringt durch Macrons gepanzerten Dienstwagen, kein Attentäter erreicht Mark Zuckerberg in seinem mit Mauern, Sicherheitsdiensten und Kameras abgesicherten Anwesen. Diese Leute haben leicht reden. Die linken Antworten auf den Terrorismus haben keine Konsequenzen; sie sind inhaltslos und kindisch. Das weltfremde Gelubber dieser Heuchler bringt Niemandem etwas. Wie oft hat Heiko Maas auf Twitter eigentlich schon die Toten des Terrors bedauert? Jedes mal sondert er den gleichen emotionslosen Dreck ab. Genauso bringen die ganzen wütenden Worte von wegen: «Bestraft die Täter» oder «Ich hoffe er schmort in der Hölle» herzlich wenig. Und wenn schon? Dieses mal hat es den Bombenattentäter selbst in Stücke gerissen. Mittlerweile sind 400 IS-Kämpfer nach Großbritannien zurückgekehrt, Zehntausende gelten als Gefährder. Ähnlich sieht das Lagebild auch in Deutschland, Belgien, Schweden und Frankreich aus.  Der Attentäter von Manchester wird genauso schnell ersetzt werden, wie die Mörder von Bataclan und Brüssel, oder Amri von Berlin. Der Islam zehrt aus einem schier endlosen Reservoir aus Islamisten und potenziellen Dschihadisten, die bereit sind zu töten und getötet zu werden. Mit den derzeitigen Regierungsparteien wird sich nichts ändern. Diese lassen sich als Freunde Europas im Kreise von Altherrengesellschaften feiern, während unsere Kinder und Liebsten geschlachtet werden. Der Terrorzähler für die Toten steigt jeden Monat kontinuierlich in die Höhe.



 

Wie viele Terroranschläge können wir noch verkraften, wie viele tote Kinder, Frauen und Männer noch ertragen, ehe die Angriffe uns zermürben? An jedem Opfer hängt eine zerstörte Familie, ein Grabstein mehr, eine Minuszahl in der Statistik, ein Mensch aus dem Volk ausgelöscht. Es gibt allen Grund ein Wutbürger zu sein. 

Wie viele Tote also noch, ehe die politischen Entscheidungen getroffen werden, die eine echte Wende einleiten können?