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Peter Tauber und Berufspolitikertum

Peter Tauber und Berufspolitikertum

Ein guter Fotograf begleitet Tauber auf jeden Trip, den er auf seinem Blog dokumentiert, ob Ostsee, Dresden oder Integrationskurse für «Flüchtlinge». Gut sieht er aus, wenn er strahlend in die Kamera grinst und bei den Bauarbeitern mit anpackt. Das ist es ja, was die politischen Profis so gut beherrschen. Sie wissen sich darzustellen, eine gute Show zu liefern. Weniger schrille Töne, weniger Getrommel von wilden Alphamännchen, wie das bei der AfD derzeit noch vorherrscht. Da hat sich der AfD Abgeordnetenkreis in Frankfurt an der Oder aufgelöst und getrennt, weil einige Abgeordnete lieber in der Weltpolitik mitreden wollten, sich also zu Islamismus, NATO, Russland und dergleichen äußern, statt in ihrer Stadt Politik für ihre Bürger zu machen. In Frankfurt Oder über Weltpolitik reden? Ein wenig mehr Bodenhaftung bitte! Schulsanierung, Straßenschäden, neue Wirtschaftsprojekte, Sanierungen, Kriminalität und Arbeitsplätze – das interessiert die Wähler eben auch!
Peter Tauber übt bei der Bundeswehr als Oberleutnant. Dieser Steigbügelhalter der Kanzlerin, der mit seiner Nibelungentreue auch den Altnazis imponieren würde, versucht sich als Oberleutnant d.R. bei der Bundeswehr und hilft im Flüchtlingsheim aus. Ich kann mir nicht helfen:

Tauber hat ein Verrätergesicht, Sie wissen schon, jene Gesichtszüge, Mimik und Gestik, seine Rhetorik, die Menschen als charakterlose Opportunisten entlarven. So persönlich scheinbar aber ein ganz normaler Typ, der Star Wars mag, Tie-Fighter auf seinen Schreibtisch stellt und anfänglich versuchte mit einem neu-interpretierten Patriotismus zu imponieren. Mittlerweile kann ich seinen Kopf aber nicht mehr richtig sehen, weil er schon so tief in Angela Merkel versunken ist.  Ich halte Tauber übrigens für einen überdurchschnittlich klugen und gewandten Mann, der ganz und gar nicht dumm ist, sondern sich charakterlich einfach nur im Sumpf der charakterlosen Narzissten bewegt.  Das Witzige ist, dass ich trotzdem seinen Blog http://blog.petertauber.de/  empfehlen möchte. So schlecht ist er nämlich nicht, weil er er viele interessante Beiträge aus dem Leben und Wirken des CDUlers enthält.  Das ist die Arbeit der CDU und eines CDU-Mannes – politische Profis, die problemlos auf fast alle wichtigen Bereiche der Gesellschaft zugreifen können: Vor allem in Wirtschaft, Medien und religiös-kulturelle Gemeinschaften.
Mit anderen Worten – Tauber macht viel Elitenarbeit und Networking, und er macht es gut. Er sieht mir aus wie jemand, der sehr gut netzwerken kann und deshalb unserer Kanzlerin und seiner Parteichefin so ein guter Diener ist.

Klug, arrogant, selbstverliebt und immer daran gelegen gut anzukommen. Vom Selbstverständnis her ein Patriot,  wo ich ihm glaube, dass er sich für einen guten Patrioten hält.  Der Mann scheint, so zumindest mein Urteil, sehr aktiv zu sein und beschränkt sich eben nicht nur auf Facebook-Präsenz, wie das bei so manchen AfD-Politikamateuren der Fall wäre. Dass man das loben kann, sollte drin sein. Ein nüchterner Blick auf die aufschlussreiche Vernetzungsarbeit und die Methodik von Tauber dürfte auch dem ein oder anderen Abgeordneten der Opposition weiterhelfen. Politik beginnt nicht am Rednerpult und endet auch nicht, wenn man das Mikrofon wieder von sich schiebt. Die Twitter-Politiker sind mir hier ein Dorn im Auge, die nicht verstanden haben, dass Realpolitik und die Befassung mit langweiligen, eher drögen Sachthemen in einer Kommune, sehr viel substanzieller ist, als das verbale Hämmern auf einen Tisch.

 

Foto: Mark Bollhorst – https://www.flickr.com/photos/insm/27098787990

 


 


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