Home Gesellschaft Holt euren Silberpapier-Hut: Schwarze Riesen, Pharaonen und warum Karl Marx eigentlich ein Afroamerikaner war

Holt euren Silberpapier-Hut: Schwarze Riesen, Pharaonen und warum Karl Marx eigentlich ein Afroamerikaner war

Holt euren Silberpapier-Hut: Schwarze Riesen, Pharaonen und warum Karl Marx eigentlich ein Afroamerikaner war

Dadurch, dass ich mir hin und wieder Black Lives Matter Aktivisten auf Twitter und Facebook anschaue, bin ich auf diese sehr populäre Meinung gestoßen, die auch schon von einigen anderen durch den Kakao gezogen wurde. Ich fasse mal grob zusammen, was sich die Afrokamerikaner in den USA, die sich im Sud von Black Lives Matter und anderen linksextremen Gruppierungen bewegen, so ausgedacht haben.  Kurz gesagt geht die Theorie (für die Vertreter dieser Theorie ist es ja keine, sondern eine Tatsache) so: Ägypter, also die heutigen Ägypter, haben die farbigen negroiden Afrikaner ihrer Geschichte beraubt. In Wahrheit waren die Pharaonen nämlich alles tiefschwarzhäutige Afrikaner.  Die heutigen Ägypter, also die Mischung aus kleinasiatischen, afrikanischen und europäischen Völkern, sind die Sklaven der schwarzen Herrenmenschen, der Kings & Queens gewesen, die als Pharaonen die Pyramiden bauten, übrigens mit der Hilfe von SCHWARZEN RIESEN, weil man sonst die Pyramiden ja nie hätte bauen können. Sechs Meter hohe afrikanische Supermenschen, die einfach die Steine mit den Händen schleppten. Warum wissen wir das nicht? Na weil der weiße Mann, also seine Wissenschaft, bewusst die Wahrheit verschleiert hat, um den Schwarzen ihre Kultur und Geschichte zu rauben. Jeder der an dieser Idee zweifelt, ist einfach noch nicht «woke» (Slang für – erwacht, aufgewacht). Die Kritiker in der traditionellen Geschichtswissenschaft, die da sagen, dass es durchaus schwarzafrikanische Einflüsse in Ägypten gab, diese sich dann auch in Wechselwirkung über den Nil bis nach Äthiopien verbreiteten, merken gleichzeitig an, dass die Ägypter eben als Volk keine Giganten waren und vermutlich auch nicht mehrheitlich schwarzafrikanisch. Die Kufen in den Steinen, wo man eigentlich davon ausging, dass diese Spuren der Bearbeitung durch Werkzeuge und antike Baulogistik seien, sind überhaupt nicht das, was der weiße Mann behauptet. Denn dabei handelt es sich um laut Black Kings & Queens Vertretern um die Fußabdrücke von riesigen Afrikanern.

Kein Scheiss. Das glauben die wirklich und die Beiträge von denen werden im Dunstkreis von BLM-Freunden, also Farbigen in den USA, massiv und millionenfach geteilt. Die besonders helle Glühbirne namens Crystal Johnson mit 40.000 Anhängern auf Twitter teilte dann ja noch diesen Post hier : https://twitter.com/Crystal1Johnson/status/856274911547072514, wo das Bild einer jungen Afrikanerin in Landestracht zu sehen ist und behauptet wird, dass William Shakespear seine Werke nicht selbst geschrieben hat, sondern weder lesen noch schreiben konnte. Stattdessen sei eine angeblich farbige Frau namens Amelia Blassano aus dem Umkreis von Shakespear dafür verantwortlich. Sie habe das alle angeblich geschrieben. Nur blöd, dass Amelia Blassano eine weißhäutige venezianische  Jüdin war und kein Afrikanerin, deren Bild man aus einem alten Kolonialgemälde ausgeschnitten und für diese dumme Propaganda missbraucht hat.

Auch Karl Marx ist in diesen Kreisen wohl, wenn man woke ist, ein farbiger Mann. Und wer das leugnet, wurde von der falschen Lügenpropaganda des weißen Mannes in die Irre geführt, welche den noblen Schwarzen seiner Kultur und Geschichte berauben will. Alles an Zivilisation basiere nur auf den Erfindungen des schwarzen Mannes, nicht des weißen Mannes.

Der Minderwertigkeitskomplex dieser Menschen muss schon wirklich groß sein, wenn man sich von solcher dümmlichen Propaganda einlullen lässt. Es sagt auch leider nichts gutes über den Bildungsstand der Afroamerikaner oder den der Amerikaner im Allgemeinen. Aber so erklärt sich mir auch mal wieder die Denkweise dieser vermeintlichen Retter ihres afrikanischen Kontinents. Alles ist des weißen Mannes Schuld und wenn du es nicht glaubst, dann ist der weiße Mann auch schuld. Und jeder farbige Mitbürger, der Zweifel daran hat, ist einfach entweder nicht woke oder ein Schoßhund der weißen Unterdrücker.

Die leeren Gefäße machen wirklich den größten Lärm. So viel zu den Race-Relations in den USA.

 

The Return of African Royalty!

A new generation of African Kings and Queens are emerging! Return to Royalty! Embrace your Heritage! Reclaim your Kingdoms! #BKQ #AfricaIsForAfricansVisit Made In Africa Project to get involved!

Posted by The Black Kings & Queens Project on Tuesday, November 15, 2016

 

 

 


 


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