Home Politik Im Weltkrieg mit dem politischen Islam – warum dies kein bloßer Terrorismus mehr ist

Im Weltkrieg mit dem politischen Islam – warum dies kein bloßer Terrorismus mehr ist

Die Stadt der Liebe, so romantisiert bezeichnete man Frankreichs Hauptstadt noch über das letzte Jahrhundert hinweg. Ich habe diese Bezeichnung so schon länger nicht mehr gehört, zeigt sich doch für Jedermann sichtbar, dass Paris nicht mehr mit Lilien, Alleen und verspielten Cafés lockt, sondern hauptsächlich mit verstümmelten Körpern auf blutverschmierten Konzerthallen, von Geschossen entstellten Journalisten und gefallenen Polizisten. Vor den Augen der Frau und des Kindes durchschnitt ein IS-Terrorist erst vor einigen Monaten einem Polizisten die Kehle, ehe er auch die Frau tötete. Diese Art von Brutalität müssen Sie sich bitte vor Augen führen. Ich halte mich selbst für einen verhältnismäßig gewaltbereiten Menschen, der sich nicht ziehmt auch mal Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Einem Mann und der Frau vor den Augen eines Kindes mit einem rostigen Messer die Kehle durchzuschneiden, bedarf aber einer derartigen Abstumpfung und menschlichen Kälte, die über das Betätigen eines Abzugs hinaus geht.

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Es ist eine Sache, wenn man mit einem Gewehr oder einer Pistole einen Menschen erschießt. Die maximale Kampfentfernungen liegen im Nahbereich wie beispielsweise der P8 Bundeswehrpistole bei bis fünfzig Metern. Auf Zwanzig Metern wird es schon recht schwer damit jemanden zu treffen und die Wirkung im Ziel, also Mensch, effektvoll zu sehen. Die getroffene Person kollabiert in der Regel einfach, wenn von Geschossen getroffen. Aber einem Menschen den Hals durchzuschneiden und damit Literweise Blut regelrecht heraus spritzen zu lassen, während ein weinendes Kind zuschauen muss, bedarf einer so bestialischen Mordlust, die nicht mit Terrorismus und damit politischen Zielen alleine zu erklären ist.
Polizeiberichten und Augenzeugen nach zerstachen auch die Attentäter von Bataclan ihren am Boden liegenden Opfern die Genitalien, schnitten Männern die Hoden ab und stopften ihnen diese in den Mund, während sie mit Messern auf die Vulva von Frauen einstachen.  Nachlesen dürfen Sie dies (hier).
Dieser Level von Bestialität ist nicht Terrorismus, sondern blanker kriegerischer Hass. Es ist eine getriebene Mordlust, ein Wunsch nach Genozid, nach Vernichtung, der von mehr als nur der politischen Gier getragen wird. Die Terroristen des Islamismus wollen ja nicht die Abdankung des französischen, dänischen oder deutschen Staatsoberhauptes,  oder die Freilassung von ein paar Glaubensbrüdern aus den Gefängnissen.  Sie wollen die Auslöschung der Ungläubigen und die Erschaffung eines globalen Gottesstaates, in dem kein Platz für Nicht-Muslime ist. Erinnern wir uns doch an die IRA, den Nordirland-Konflikt und die schrecklichen Attentate durch irische Terroristen. Dort ging es um politische Ziele, Unabhängigkeitsbewegungen und die Beseitigung Kräften, die den irischen Nationalisten feindlich gesinnt waren – Militärs, Regierungsgebäude, Promis und Politiker. Obwohl die Terroristen dort getötet haben, wurde nicht unbedingt geschlachtet. Ich kann keine Quelle finden, wo eine derartige Gewalttätigkeit von der IRA zur Schau gestellt wurde. Eine Bombe zu zünden und weit weg von der Explosion zu sein ist etwas anderes, als mit dem Messer in der Hand selber zu schlachten.  Ähnliches mit der ETA in Spanien und dem Baskenkonflikt. Sicherlich wurden Bomben gelegt, Menschen weggsprengt. Aber Enthauptungen, durchgeschnittene Hälse und brutales Abschlachten bzw. Erschlagen von Menschen? Das ist eine Dimension, die wir so in Europa vor allem aus den Kriegen in Jugoslawien noch kennen. Sie addiert sich zu den üblichen Bombenanschlägen und Schusswaffen-Attacken hinzu. Die ethnischen und Religiösen Unruhen, die sich in Kriegen entluden. Die Frage ist: Wie viele Bilder von Menschen gibt es, die abgetrennte Köpfe in den Händen halten und keine Islamisten sind? Nicht viele. Werfe ich das Internet an und schalte die Sicherheitsbeschränkungen aus, sehe ich bei entsprechenden Schlagwörtern nur Islamisten verschiedenster Coleur.

Die Bezeichnung Terror, so wie für  die Ermordung des Polizisten gestern, gilt kaum noch. Wir befinden uns vielmehr in einem Zustand, die Militärs als «Low-Intensity/Level Conflict» bezeichnen. Einem Zustand des Krieges auf niedriger Eskalationsstufe.  Terrorismus gab es schon immer, auch in den Jahrzehnten zuvor. Die Häufung und extreme Brutalität der Akte ist es, welche die Neubewertung dieser Fälle erfordert. Und letztendlich ist auch das Endziel ein anderes. Es geht eben nicht um eine Neuwahl, Änderungen von Minderheitsrechten oder Kampf gegen korrupte Eliten. Wir leben im Haus des Krieges, dem Dār al-Harb.
Und in diesem Haus muss so lange gekämpft und gewütet werden, bis sich dieses in ein Haus des Islam verwandelt. Nicht meine Worte, sondern die des Buches, der Imame und der maskierten Krieger im Dschihad.

 


 


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