Home Militär China lehnt die westliche Feminisierung des Mannes ab

China lehnt die westliche Feminisierung des Mannes ab

Chinesen blicken laut einem amerikanischen Think Tank sehr hoffnungsvoll in die Zukunft. Man erwartet und geht fest davon aus, dass sich China seinen Platz an der Weltspitze erarbeiten und den USA den Rang ablaufen wird. 45% sehen im amerikanischen und globalistischen Einfluss eine Gefahr für Chinas Lebensart und die Nation, während 77% der Befragten angaben, dass die Kultur und Lebensweise der Chinesen von westlichen bzw. ausländischen Einflüssen beschützt werden muss. Vor diesem Hintergrund erscheint die neuere Schlagzeile in Ostasien erklärbarer. Kürzlich wurde verkündet, dass Chinas Regierung dem Thema »Gender« den Kampf angesagt hat. Genauer geht es darum, die Feminisierung von Männern nach westlichen Vorbildern zu verhindern. In der Abwertung der Männlichkeit, der Bewerbung der Genderideologie, wonach es mehr als zwei biologische Geschlechter gäbe, sieht China eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft . Chinas Regierung widmet diesem ausländischen ideologischen Einfluss eine ganz neue Kampagne.  Gerade die Wehrfähigkeit des Mannes soll hierbei erhalten werden.

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Falsche Ernährung durch Fast-Food, falsche Rollenvorbilder wie zum Beispiel Popstars, sowie die im Westen vermittelten sexuellen Werte, nachdem der Mann besonders feminin, einfühlsam, passiv und introvertiert sein solle, sind laut China gänzlich abzulehnen. Aber die Schuld an der zunehmenden Feminisierung der Männer läge auch bei übermäßig fürsorglichen Eltern in China, die dem oft einzigen Kind viel zu viel Aufmerksamkeit schenken, und es dadurch bei der Entwicklung einer selbstständigen und starken Persönlichkeit hindern würden.

Vor allem im Militär wurde bemerkt, dass Chinas Männer immer schwächer, dicker und körperlich leistungsunfähiger werden. Für China ist dies eine kulturelle Degeneration, die sie an die Demütigungen durch die Europäer während des Kolonalismus erinnert, wo der chinesische Mann durch Niederlagen gegen die Weißen in seinem Selbstbild so sehr geschädigt wurde, dass es zur Heranbildung einer unterwürfigen Passivität führte. Man zielt nun darauf ab, durch Bildungsmaßnahmen in Schulen und Oberschulen verstärkt Maskulinität und traditionelle Feminitiät zu vermitteln. Einige zeigen auf den möglichen Zusammenhang zwischen der geringen Geburtenrate und der gesellschaftlichen Abwertung klassischer Geschlechterrollen. Während Frauen dazu animiert würden nach Karriere zu streben, seien Männer zunehmend verweichlicht und wenig selbstbewusst. Dies würde sich auch auf deren Sexualverhalten auswirken und verhindern, dass Partnerschaften zustande kämen.

Eine Feminisierung der Männer, hätte laut chinesischen Autoritäten eine Reduzierung der gesellschaftlichen Vitalität und Wehrhaftigkeit zur Folge. Sie sei demnach unnatürlich und gefährlich für alle Chinesen. Die neuen Bildungsmaßnahmen sollen die Schüler sportlicher, selbstbewusster und aktiver machen.

 

 

Foto: http://flickr.com/photos/[email protected]/5932613547



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