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ASYLANT URINIERT AUF DEUTSCHE …

 

… Wiese.

Ja, nur ein Stück Rasen. Sicher ist dieser Fall irgendwann so in Deutschland vorkommen. Ich habe ihn jetzt aber frei erfunden. Durch das Weglassen einiger Infos in der Schlagzeile entstand dazu noch ein ganz anderer Eindruck. Vielleicht haben sie auch den Artikel angeklickt, weil das Artikelbild so abstoßend gestaltet ist. Herzlichen Glückwunsch lieber Leser, Sie haben – vielleicht –  in einem sozialen Netzwerk tatsächlich weiter als die Schlagzeile gelesen. Das spricht erstmal für Sie. Ich möchte mich heute nämlich einen Menschenschlag widmen, der – wenn man ihn auf seiner Seite weiß – jeden Feind überflüssig macht.

Es geht um diese Personen, die von »Hart in der Sache, angemessen im Ton« noch nie etwas gehört haben und wahrscheinlich sich auch sonst nicht viele reflektierte Gedanken über ihr Auftreten oder ihre Äußerungen machen. Es geht um Menschen die zur »Hygiene« ihres geistigen oder emotionalen Zustandes Volk, Vaterland oder gleich das ganze »Abendland« heranziehen und auf niederster Art, abstoßendster Weise oder schlicht hysterischer Manier für ihre meist eigennützigen Zwecke nutzen.

Keine Schlagzeile ist ihnen plump genug, kein Vorurteil wird ausgelassen. Auf keine Tonlage wird verzichtet, kein Schimpfwort darf fehlen wenn man ganz »patriotisch« zu Werke geht und hemmungslos kommentiert, auf Demos geht oder bei einer Veranstaltung zugegen ist. Ja, hier ist es gerechtfertigt von Pöbel zu reden, denn diese Menschen nehmen die Definition ihres Patriotismus meistens nur aus der – ihrer eben pöbelhaften – Ablehnung vom irgend etwas anderem. Die sensationsgeile Schlagzeile ist ihr Instrument, die schreiende Menge ist ihr Orchester, das kollektive Toben ihre Symphonie.

Ich möchte hier nicht den Klassismus anstrengen, den das Establishment längst auf unliebsame Meinungen ausstreckt und Andersdenkende schnell als sozial, moralisch oder sogar biologisch (!) degeneriert darstellt. Der Pöbel kennt keine Klasse, er ist schön oder hässlich; arm oder reich.  Er ist überall und muss daher auch überall bekämpft werden.  Zu schwer ist der Schaden, den er anrichtet.

In den zehn Jahren in denen ich  mal mehr und mal weniger engagiert in patriotischen Kreisen aktiv bin, können einige wenige Personen von diesem Schlage ganze Projekte und Bewegungen zum Scheitern bringen oder bis zur Nutzlosigkeit diskreditieren. Da wird eisern die Rückforderung der Ostgebiete postuliert, wo es eigentlich um Masseneinwanderung gehen sollte. Da wird einem Deutschen mit der »falschen« Hautfarbe ein Vortrag gehalten, dass dieser und seine Nachfahren ja nie  »Deutsche« sein werden. Da wird als Lösung aller Probleme Rassentrennung und die Einrichtung von Ghettos gefordert. Da wird eine fruchtbare, sachliche und ruhige Diskussion mit einem »Linken« in einem Dauerfeuer  von Beleidigungen erbärmlich ersäuft. Da lästert man vollkommen unreflektiert über Mitstreiter. Da lügt man sich munter die Fakten zurecht usw. Vollkommen entgeistigte Ausraster werden als große Sternstunde der freien Meinungsäußerung gefeiert. Und nach dem dritten Bier stimmt man das »Horst-Wessel-Lied« an oder erklärt die »Deutschland Finanzagentur GmbH« mit ihren jüdischen Machthabern zum teuflischen Feind.  Man ist gegen Falschheit und vertritt seine Meinung in Facebook unter Namen wie (sinngemäß) »Ansgar Sturmwind« oder „Gerlinde Volksblut“. Kurz: dieser Menschenschlag, diese innere Haltung steht für vermeidbaren Streit, Zersetzung, Spaltung, Verwirrung, Selbstabwertung, Verirrung, Kulturverfall und Enthemmung.

»Distanzieritis«

Gerne wird an dieser Stelle der Vorwurf geäußert, der Kritiker des Pöbels leide an »Distanzieritis« und habe längst den moralischen »Kompass des Mainstreams« gefressen und stehe damit der Befreiung des Vaterlandes im Wege. Bei allen Entgleisungen die uns der „Hypermoralismus“ aktuell beschert: Es kann schlicht nicht sein, dass Leugner der industriellen Massenmorde während der NS-Zeit, Feinde des Rechtsstaates, NS-Beschöniger oder Leute die von Reptil-Menschen sowie “Reichsflugscheiben” reden, plötzlich geachtete Gesprächspartner sein sollen und deren Kritiker den Vorwurf des „Verräters“ ausgesetzt sind. Diese Absurditäten kommen leider noch viel zu häufig vor. Am amüsantesten ist der Vorwurf von NSlern man sei »ideologisiert«. Und die »weiße Rasse« stammt übrigens aus Atlantis. »Muss man wissen…«
Ich meine: Der europäische christlich-humanistische Wertekompass bleibt bestehen und wird eben nicht einer Partei-Ideologie untergeordnet. Der »Entgrenzung« der Nation, folgt keine Entgrenzung der Moral.

Herangehensweise, Ausblick

Wir haben in Deutschland  nur eine beschränkte Diskussionskultur für das gemeine Volk entwickelt. Leider herrscht in vielen – politisch  linken wie rechten – Volksteilen die Grundüberzeugung vor, dass der lauteste und polarisierendste »Marktschreier« schon recht haben wird. Dank dem Internet kann somit der „überzeugendste“ Spinner einen beträchtlichen »Narrensaum« hinter sich sammeln. Gegen diese Atmosphäre des Geplärres und des Pöbelns hilft nur ein Mittel, das der Pöbel über alle Zeiten zu verstehen gewusst hat: Zuckerbrot und Peitsche. Er muss erstmal überwältigt werden und anschließend aufklärt, gut »genährt« werden.

Hier muss man sich selber am Schopf packen: Schlagzeilen und Inhalte nicht einfach »fressen« und verbreiten wie einen 1 €-Cheeseburger vom »Mc«, sondern schon mal weiterlesen und fragen: »Von wem ist das eigentlich verfasst worden?« Dann geht es auch darum, die Infos gegenzuprüfen: »Was sagen andere Quellen zu dem Fall?« Nur weil wir eine etablierte »Lückenpresse« haben, hat nicht automatisch der recht, der das blanke Gegenteil behauptet. Auch sollte man keine Angst vor dem »Distanzieritis«-Vorwurf haben: Gerade wenn man für »die Wahrheit« patriotisch zu Werke gehen möchte, muss man seinen Standpunkt »behaupten« können. d.h. dass damit gearbeitet werden kann, dass man ihn nutzen, mit „ihm leben“ kann – auch über die „eigenen Kreise“ hinweg. Wenn eine Argumentation nur dazu führt, dass man irgendeinem selbsternannten »Reichskanzler«, »König« oder sonstigem »Volkstribun« folgen muss, so können Sie sich sicher sein, lieber Leser, dass es um nichts anderes als hauptsächlich persönliche Ziele geht und keinem wahrhaftig-patriotischem Motiv Folge geleistet wird. Hier hat man vielmehr die patriotische Pflicht zu intervenieren. Hier sind wir wieder bei der Peitsche: Bestimmt aber höflich kann man versuchen, die Situation zu klären, die Person zu »retten«. Sollte das nicht klappen, sollte man sich ihrer zügig entledigen, da diesen Personen Loyalität eh nichts bedeutet.  Der »Pöbel« nährt sich vom Zustand, aus dem er entstanden ist und verbreitet ihn munter weiter: rastlose, besinnungslose Enthemmung. Entschlossen, bestimmt und geordnet gilt es diesem Zustand entgegenzutreten. Seien Sie ritterlich – im idealen Sinne! Wenn Sie merken, dass Sie vll. Teil des Pöbels sind: Ein Austritt ist einfach, tun Sie es! Die “Nestwärme des Hasses” werden Sie vielleicht kurz missen aber die fröhliche, gemeinschaftliche und produktive Arbeit für Deutschland bringt Sie auch persönlich weiter.  Deutschland darf nach einer Phase elitärer Gesellschaftsumformung nicht zu einer Ochlokratie (»Pöbelherrschaft«) erniedrigt werden. Und ich habe im gemeinen Volk schon oft genug eine gesunde und widerstandsfähige Haltung erlebt. Auf diese ist zu bauen, nicht auf den schnellen Erfolg versprechenden, weil lauten, Pöbel.

»Der Pöbel hört nie auf, Pöbel zu sein, und wenn Sonne und Mond sich wandeln.«

Friedrich Schiller, Die Räuber (Vorrede)

 

P.S.: Für das gestalterische Verbrechen in Form dieses Artikel-Bildes bitte ich vielmals um Entschuldigung aber ich denke, ich habe das »Nivea« des durchschnittlichen Pöbel-Bildes gut getroffen.

 


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