Home Gesellschaft “Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen” – Tanzen für den Weltfrieden!

“Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen” – Tanzen für den Weltfrieden!

Die Christenheit im Nahen und Mittlerem Osten ist größtenteils vernichtet. Ihr Ende kündigte sich in den letzten Jahrzehnten bereits an, scherte aber nur sehr wenige Personen. Nicht einmal die römische Kirche machte große Purzelbäume, als sich die Bombenanschläge und Diskriminierungen gegen die Christen in Beirut und anderswo häuften. Erst kürzlich wurden wieder koptische Christen in Ägypten massakriert. Seit vielen Jahren schon häufen sich Zerstörungen von Kirchen und Hass der muslimischen Mehrheitsgesellschaften auf ihre religiösen Minderheiten. Die Juden haben die Flucht nach Israel längst angetreten und haben ihre historischen Gemeinden in Nordafrika und in der Levante längst aufgegeben. Für die ältesten christlichen Gemeinden nähert sich dieser Prozess des Exodus seinem Ende. Nur durch die beherzten Taten von christlichen Milizen und ihren Unterstützern von YPG und amerikanischen  Evangelikalen bzw. christlichen Hilfegruppen in Europa, war es möglich eine minimale Präsenz im Nahen Osten zu erhalten. Das Verschwinden der christlichen Minderheiten in islamischen Ländern bezeichne ich daher auch als totale Islamisierung, da die Existenz von alternativen Religionen letztendlich vernichtet wird. Wo diese Entwicklung heute im Orient fast abgeschlossen ist, hat sie in Europa erst begonnen. Nicht erst seit gestern werden auch in Europa und in Deutschland Kirchen geschändet und verwüstet. Es kommt zu Vandalismus gegen Gotteshäuser und es gibt Gewalt gegen Geistliche.

 

»Für Terroristen, die meinen, dass Menschen im Namen Gottes töten dürfen, ist das die größte Provokation. Wir sollten versuchen, den Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen. […] Wir sollten jetzt erst recht auf die Straße gehen, tanzen, in den Cafés sitzen und Fußballspiele nicht absagen. Damit zeigen wir den Terroristen: Wir lassen uns von euch nicht Angst machen! Wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen.«  – Margot Käßmann

 

Die Antwort von geistlichen Figuren wie Margot Käßmann auf diese Entwicklungen in Europa und in Asien ist nicht weit genug gedacht. Sie irrt nicht völlig, wenn sie sagt, dass wir uns nicht unsere Freiheiten nehmen lassen sollen. Aber sie gibt keine Antwort auf das WIE. Allein durch frommen Glauben und Liebe ist einem Mörder nicht beizukommen. Nur durch christliche Güte allein lassen sich islamistische Terroristen wohl kaum stoppen und es grenzt eigentlich an Beleidigung, so simpel daherzureden. Die europäischen Christen sind kaum so fromm wie die orientalischen Christen. Dort wo der Glaube tatsächlich noch äußerst lebendig ist, ist die Vernichtung der Christen fast abgeschlossen. Kein Islamist fühlt sich durch christliche Liebe provoziert, sondern kann wohl kaum anders als sie verächtlich belächeln. Die zahllosen Massaker an Ungläubigen wurden nicht durch göttliche Intervention oder Nächstenliebe aufgehalten. Nur die militärischen Kampagnen der lokalen Milizen und internationalen Helfersbrigaden haben es irgendwie geschafft die Auslöschung abzuwenden. Durch Verteidigung des Eigenen mit der Waffe und Wort. Tanzen hilft nicht Frau Käßmann. Auch die Hedonisten in den christlichen Vierteln von Beirut wurden nicht geschont und wer erinnert sich noch an die Bombenanschläge in Clubs und Cafés? Wie viele Bombenanschläge mit Dutzenden Toten können denn mit christlicher Liebe überdauert werden, ehe es keine Gläubigen mehr gibt? Es traf vor allem junge Menschen, welche die Zukunft dieser Gemeinden darstellten. Käßmann unterliegt wie Justin Trudeau, der kanadische Premierminister, einem Irrtum. Es handelt sich um einen faulen und irrigen Pazifismus, der im Grunde nur Selbstaufgabe und Wehrlosigkeit bedeutet. Im Glauben an den Frieden und die Friedfertigkeit wird dafür gepredigt sich nicht zu verteidigen. Trudeau sagte wörtlich: »Wenn wir unsere Feinde töten, gewinnen sie«

Wirklich Herr Premier? Den Christen im Titelbild wird mit rostigen Messern der Kopf vom Rumpf getrennt(ISIS-Video). Haben die etwa gewonnen? Nein. Sie sind tot und werden es bleiben und egal ob man an ein Jenseits glaubt, ihr Leben im Diesseits nicht fortführen können. #PrayforXXX ist in Ordnung, geht aber nicht weit genug. Man muss sich selbst helfen, statt allein auf göttliche Intervention zu bauen. Nichts kommt von warten und hoffen allein, sondern entspringt aus menschlicher Schaffens- und Willenskraft. Die Familie zu verteidigen ist nicht unchristlich.

Wo aber der Wächter sähe das Schwert kommen und die Trommete nicht bliese noch sein Volk warnete, und das Schwert käme und nähme etliche weg: […] aber ihr Blut will ich von des Wächters Hand fordern. – Hesekiel 33:6

Schlechtigkeit und Schaden von den nächsten (Familie, Nachbarn, Volk) abzuwenden ist nicht unchristlich, sondern rechtschaffen und richtig. Wer nichts tut und sich in Apathie suhlt, während Mitmenschen und einem selbst Schaden zugefügt wird, macht sich mitschuldig.  Der Wächter und Erzengel Michael würde einem terroristischen Massenmörder, der das Haus, die Heimat und den Glauben bedroht, nicht mit Liebe, sondern mit Strafe begegnen. Die ecclesia militans ist die einzige Kirche, in einem Zustand von Bedrohung bestand haben kann. Es ist also eine Pflicht Ungerechtigkeit anzusprechen und zu konfrontieren. Zunächst mit Worten.  Aber ein Wächter ist nicht unbewaffnet und muss Willens sein auch Schaden von sich und anderen abzuwenden. Im Letzten auch durch Abwehr der Gewalt durch die Gewalt.

Das Vaterland zu verteidigen, ist nicht unchristlich.


 

https://www.opendoors.de/ (Menschenrechtsorganisation speziell für verfolgte Christen)

http://www.verfolgte-christen.org/startseite/

http://www.vck-web.org/ ( Vereinigung christlicher Kampfsportler)


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