Home Geschichte Zwarte Piet muss weg! – verlangt die Partei der Migranten

Zwarte Piet muss weg! – verlangt die Partei der Migranten

 

Als Spiegel-Schreiberling Hasnain Kazim vor einiger Zeit sagte, dass die Migranten immer mehr werden und “dieses” Land für sich beanspruchen würden, nahm er damit jenes Gefühl vorweg, welches ich beim Betrachten der Niederlande derzeit empfinde. Man muss sich die Dreistigkeit der niederländischen “DENK” Partei einmal vor Augen führen. Sie ist die erste reine “Migranten” Partei in Europa, die quasi als Advokat der Einwanderer in den Niederlanden auftritt. Viele ihrer Mitglieder sind Muslime, da auch viele der Migranten in den Niederlanden Muslime sind. Da die Niederlande auch eine starke Rolle im Kolonialismus hatten, finden sich auch etliche Afrikaner in ihren Reihen. Momentan fallen sie dadurch auf, dass sie sich brutale Straßenschlachten mit der niederländischen Polizei liefern. Der Grund? Sie fordern sie Abschaffung der niederländischen Traditionsfigur “Zwarte Piet”, der ein fröhlicher Helfer des Weihnachtsmannes ist und dessen Gesicht schwarz vom Ruß ist. Zumindest argumentieren so die Verteidiger der niederländischen Tradition, die nicht verstehen können, warum großteils farbige Migranten, die möglicherweise nicht einmal Staatsbürger sind, zusammen mit der DENK Partei gegen den vermeintlichen Rassismus in den Niederlanden protestieren. Es könne doch nicht sein, dass ein Mann mit schwarzer Haut dem Weihnachtsmann helfend zur Seite steht und für Kinderlachen und strahlende Gesichter sorgt. Das ist Rassismus. Ja. Ein farbiger Mann ist Rassismus. Verstehen Sie das? Zwarte Piet ist unglaublich beliebt in der niederländischen Bevölkerung und gilt als kecker Helfer des Nikolaus. Es ist eine durchweg positive Figur, die in keinster Weise ein schlechtes Bild auf Menschen mit dunkler Hautfarbe wirft. Übrigens hatte eine jamaikanische Professorin vor der UN, aus der Wohligkeit einer Elite-Uni heraus, gefordert, dass Zwarte Piet weg muss. Verene Shepard lebt nicht einmal in den Niederländen, sondern lehrt in Cambridge. Sie maßt sich dennoch an, den Niederländern vorschriften darüber zu machen, wie sie ihre Kultur umgestalten sollen, um einer undefinierten Gemeinschaft aus Nicht-Weißen dienlich zu sein. Wie überheblich muss man sein, dass man sich zum Advokaten aller Farbigen aufwirft?

Wissen Sie…. Wenn Zwarte Piet ein afrikanischer Sklave wäre, der vom Nikolaus mit einer Peitsche missbraucht wird, wäre ich auch dafür, dass man ihn abschafft. Hier nimmt er jedoch die durchweg positive Rolle eines Menschen ein, der in christlicher Tradition das Weihnachtsfest für die Bevölkerung versüßt. Möglich, dass er nur Ruß im Gesicht hat. Genauso könnte er aber “Aus dem Morgenland” kommen und Botschafter einer anderen Ethnie sein. Na und? Die Dummheit der Protestler ist gar nicht mehr in Worte zu fassen, da sie den Menschen tatsächlich an dunkelhäutige Figur rauben wollen, die positiv besetzt ist und stattdessen sich selbst durch gewaltätige Proteste in Szene setzen. Da schlagen Migranten und ihre linken Helfer auf Polizisten ein und beleidigen die niederländische Kultur und Nation, während sich die Partei der Einwanderer, also derjenigen Personen, die erst kürzlich in den Niederlanden Fuß gefasst haben, auf die Seite dieser Randalierer stellt.  Damit hilft die DENK Partei ihren Anliegen nicht, nämlich Integration fördern. Sie spaltet die Gesellschaft nur weiter, erklärt Feindschaft gegenüber den einheimischen Niederländern und maßt sich an, als Neuankömmling darüber zu bestimmen, wie ihre Gastgeber zu leben haben. Würden Sie in ein fremdes Haus gehen, dass ihnen Unterschlupf, Arbeit und Nahrung offeriert und dort alles runtermachen und schlecht über ihre Gastgeber reden? So groß ist die Anmaßung dieser vermeintlichen Anwälte der Migranten, dass sie schon Regeln für die Einheimischen erstellen möchten. Möglich, dass der Piet eine koloniale Vorgeschichte hat. Wichtig ist, dass er heute nicht mehr damit in Verbindung gebracht wird und gemeinhin als guter Helfer des Nikolaus betrachtet wird. Dennoch echauffiert sich ein kleiner aber lautstarker Teil von Migranten über ihn und zeigt damit eigentlich nur, wie unerwünscht sie sich damit selbst machen. Einigen nicht-weißen Migranten in Europa fehlt das Verständnis für echten Rassismus, sodass sie sich im Mangel dessen an Traditionen wie Zwarte Piet abreagieren müssen. Niemand wird hier systematisch unterdrückt oder missachtet, weil er eine andere Hautfarbe hat. Die sogenannten Antirassismus-Kämpfer, die alle Schuld bei den anderen suchen, stehen sich einfach nur selbst im Weg.

Soweit ist es gekommen, dass Menschen, die hier zunächst nur zu Gast sind, darüber entscheiden wollen, wie die Einheimischen zu leben haben. Sie wollen die Gesellschaften, in die sie einwandern, weil sie ökonomische Vorteile hier sehen, so verändern, dass sie ihren Herkunftsländern angeglichen werden. Fragt man sich doch, ob die Einwanderungsländer dann am Ende noch so vorteilhaft für alle Bürger sein werden, wenn sie erstmal den Ländern ähneln, aus denen die Menschen wegziehen um hierher zu kommen.

Nächstes Mal, wenn ich meine asiatischen Freunde besuche, werde ich vor deren Haus Einlass verlangen und die Tür dann eintreten, wenn mir nicht geöffnet wird. Dann werde ich mich an den Tisch setzen. Ich werde befehlen, dass man mir mit den besten Speisen aufdeckt, die denen meiner Heimat ähneln und dann werde ich den Hausaltar der Ahnen herunter reißen, den Buddha umwerfen und lautstark verkünden, dass Bildnisse von Götzen nicht meinem Glauben entsprechen und deshalb nicht gezeigt werden dürfen. Wenn man mich für mein Verhalten kritisiert und rauswerfen möchte, beleidige ich meine Gastgeber als Rassisten und weigere mich zu gehen.

Klingt schon echt schräg, wenn man das mal umdreht. Nur eines von vielen Beispielen für eine Attitüte, die nicht denen von Einwanderern entspricht, sondern grundlegend feindlich und kolonial ist. Kolonial deshalb, weil sie die Lebenswelt des fremden und neuen Landes so umgestalten will, dass es zum Spiegelbild des Heimatlandes wird. Es ist das gleiche irrsinnige Spiel, wie mit den Weihnachtsmärkten, die zu Wintermärkten umbenannt werden, weil sich einige Leute daran stören. Oder Kreuze, die von öffentlichen Orten verschwinden müssen, weil sich ein Moslem religiös attackiert fühlt.

 

 

Foto: Michell Zappa


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