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Das verfaulte Herz der EU

Das verfaulte Herz der EU

Jeder Organismus hat ein Zentrum, wo alle Stränge seiner Vitalität zusammenlaufen. Eine Beschädigung dieses Zentrums bedeutet meist den Tod. Als nach dem Zweiten Weltkrieg Europa aus der Asche gehoben wurde, suchte man mit zumeist noblen Absichten einen neuen Weg nach vorne. Die Völker Europas hatten sich in nicht nur einem, sondern sogar zwei Weltkriegen fast bis zur Vernichtung bekämpft. Niemals mehr sollte derartige Zerstörung und solcher Zwist zwischen den europäischen Nationen ausgetragen werden. Es kann kaum eine bessere und heiligere Idee geben, als den Frieden zwischen den Völkern dauerhaft zu sichern. Der erste Schritt in diese Richtung sollte die gemeinsame Vernetzung der deutschen und französischen Kohle- und Stahlproduktion sein. Sowohl Frankreich als auch Deutschland teilten sich fortan jenen Sektor, welcher am wichtigsten für die Rüstungsproduktion sein würde. Eine Säule der Sicherheit von vielen weiteren die noch folgen sollten. Was im Herzen Westeuropas 1957 mit der EWG ihren Anfang nahm, wurde im letzten halben Jahrhundert zur heutigen Europäischen Union, welcher 28 Nationen angehören. Fast alle in Europa. Die Hauptstadt dieses gemeinsamen Europas sollte “Brüssel” werden. Ein Symbol für das alte und neue Europa und Magnet für Wohlstand und Visionen von besseren Zeiten.

Das Herz des Terrors

Belgien und seine Hauptstadt Brüssel sind das Herz Europas. Brüssel ist die Hauptstadt des sich formierenden Superstaates “EU”. Hier laufen die Nervenstränge der Europäischen Union zusammen. In Brüssel tagt der Rat der Europäischen Union, die Europäische Kommission und das Hauptquartier der NATO liegt dort ebenfalls.  Eine Ecke weiter versammelt sich in Straßburg das EU-Parlament zu seinen Sitzungen. In Brüssel kommt nicht nur Europa, sondern die ganze Welt zusammen. Die Stadt ist das moderne Babylon unserer Zeit, welches in seinem Kielwasser ein Gemisch der Völker, Ideologien und Religionen mit sich führt, wie es sie sonst nur auf einem weiten Globus zu finden gibt. Fast alle Völker dieser Erde sind in Brüssel mittlerweile ansässig und die Stadt ist nicht nur Zentrum politischer Macht des Westens, sondern auch Sehnsuchtspunkt für die Migranten des Nahen Ostens und Afrikas. Für viele, die nicht um den Zustand dieser Stadt wissen, kam die Nachricht über die islamischen Viertel wie Molenbeek sehr überraschend. Dort brüteten die Dschihadisten von Paris in Seelenruhe, während die Straßen dieses Viertels mehr einem Basar im Orient gleichen. Es ist keine Überraschung für jene, die aufmerksam den Wandel dieser abendländischen Metropole mitverfolgt haben. Immer wieder zeigten sich die Symptome eines langsamen Verfalls und einer siechenden Erkrankung. Der politische Islam hatte sich in seinen zivilgesellschaftlichen Facetten und seinen kriegerischen Aspekten in der Stadt und ganz Belgien breit gemacht. Es sind immer wieder islamistische Bewegungen, die aus der muslimischen Bevölkerung Brüssels entspringen, welche Anzeichen zur Sorge hätten geben müssen. “Sharia for Belgium” oder aber Hunderte von IS-Kämpfern allein aus Belgien, die weltweit für den Dschihad aktiv sind. Belgien hat prozentual den höchsten Anteil an IS-Kämpfern von allen westlichen Nationen.

Und Brüssel hat den höchsten Anteil muslimischer Bevölkerung von allen westeuropäischen Städten. Fast ein Drittel der Stadtbevölkerung sind Anhänger des Islam. Das aus diesem Anteil auch ein Teil dem politischen Islam und seiner Weltagenda folgt, darf Niemanden verwundern. Es ist die logische Konsequenz der Toleranz gegenüber dem Totalitarismen dieses Islam heraus. Es war auch nicht das erste Mal, dass eine islamistische Terrorattacke aus Belgien heraus das Mutterland wie ein Bumerang getroffen hat. Das jüdische Leben in Brüssel, einst ähnlich vielfältig wie in der Schwesterstadt Frankreich, wurde von dem Terroranschlag auf ein jüdisches Museum durch einen Syrien-Heimkehrer erst vor kurzer Zeit erschüttert. Wirklich überraschen tat es dennoch nicht. Es ist eben nicht erst seit Gestern, dass sich die Konflikte zwischen Islam und allen Anderen in der Stadt entladen. Antisemitismus ist nur ein Symptom dieser für die Stadt desaströse Entwicklung. Selbst die Fahrer des EU-Parlaments sollen Anhänger des IS gewesen sein. Brüssel schockiert nicht etwa, wie die Medien behaupten, sondern durchlebt im Moment seine eigene Islamisierung von Innen heraus, welche durch demographische Verhältnisse und staatliche Sanftmut erst ermöglicht wird. Das ist alles nicht wirklich neu und darf gar nicht schockieren. Wir wurden gewarnt.

Wo die Werte der Aufklärung und der Moderne die Menschen in eine bessere Zukunft führen sollten, kehrt heute das islamische Mittelalter mit einer weltumspannenden Botschaft zurück. Wenn das Brüssel das Herz der EU ist und ein Herz für das Überleben jedes Organismus notwendig ist, dann liegt die EU im Sterben. Und ich meine nicht einmal die niedrige Wahlbeteiligung bei den Europawahlen, welche mit 43% im Jahr 2014 jeglichen Institutionen der EU eigentlich die Legitimation nehmen müsste. Ich meine nicht den bürokratischen Apparat, die wirren Verordnung oder den Wunsch der Eurokraten einen europäischen Superstaat zu errichten. Ich meine das absolute Versagen des belgischen Staates hinsichtlich der Verteidigung der eigenen Kultur und Werte. Die Künstlichkeit des belgischen Staates treibt Früchte bis in die letzten Zellen der belgischen Gesellschaft. Die fortschreitende Nekrose Brüssels äußert sich in der Weigerung vieler seiner muslimischen Bürger an der Idee Europas nach Vorstellung der Gründer teilzunehmen. Es beweist sich dadurch, dass Muslime tanzend und jubelnd die Attentate in Paris und Belgien begrüßten. Sie äußert sich in der Ablehnung der EU durch seine eigenen Bürger und seine Nationen, welche sich zunehmend von dieser EU abwenden.

Und wenn Belgiens Innenminister Jan Jambon sagt, dass man jahrelang die “Warnzeichen nicht gesehen hat”, dann kommt diese Einsicht reichlich spät. Die Hoffnung auf eine Integration von 1/3 der Bevölkerung in eine schnell schwindende christliche und atheistische Gemeinschaft, ist die Hoffnung von Narren und Menschen guten Herzens und wenig Verstand. Das verfaulte Herz der EU ist Belgien, von welchem nicht zu erwarten ist, dass es jemals wieder gesund wird. Der Herzinfarkt dieses Organismus steht unmittelbar bevor, wenn er sich nicht gar schon ankündigt. Der Glaube, die völlig verschiedenen Lebensentwürfe von postheroischen Weltbürgern eines modischen Multikulturalismus und den Eroberungswunsch eines immer stärer werdenden politischen Islam zusammenzubringen, ist irrsinnig. Brüssel wird in den “Clash of civilizations” gezwungen werden. Es spielt für den Angreifer keine Rolle, ob die Bürger der Stadt mit weißen Friedensfahnen und Regenbogenbanner ihre Eroberer begrüßen. Die Weichen für einen gewaltätigen Konflikt der Weltideologien im Herzen Europas sind bereits gestellt. Dass es gerade in Brüssel passiert, erscheint wie Ironie der Geschichte.

 

 


 

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