Home Geschichte Der Verfall der Nation ist ein Rückfall, kein Fortschritt

Der Verfall der Nation ist ein Rückfall, kein Fortschritt

Der Verfall der Nation ist ein Rückfall, kein Fortschritt

Von: Holger

Was wir heute in Westeuropa erleben, ist nichts Geringeres als ein Zerfall der Staatlichkeit, ein Rückfall in barbarische Zustände, wie sie vor der Schaffung der Nationalstaaten herrschten. Es ist eine Krise ersten Ranges, die vor allem darauf beruht, dass die Mehrheit der Staatenlenker und die gelenkte Masse wesentliche Säulen des modernen Staates nicht mehr verstehen.
Vor der Entwicklung der modernen Nationalstaaten waren Menschen nur Untertan eines lokalen Fürsten. Das Heilige Römische Reich war so ein Staat, der eben keine Nation war, und schon gar keine Deutsche. Es war das Vorbild der Europäischen Union: ein schwacher Staat, ein Schönwetter-Staat, der die geringste Belastung nicht aushielt und durch den permanenten Kampf im Inneren das Opfer der Umstehenden blieb. Es gab eben das wesentliche Merkmal einer Nation, eines modernen Staates nicht: es gab kein Staatsvolk, sondern bloß eine dauernd wechselnde Ansammlung von Untertan.

Wovon wir uns gesellschaftlich in Westeuropa und vor allem in Deutschland abgekehrt haben, ist das, was man gemeinhin die Moderne nennt. Moderne, das war Aufklärung, Hinführung zur Vernunft, und das war immer eine Art Gleichheit, die französische Egalité. Unter der Vernunft gibt es aber keine Partikularinteressen, die moderne Herrschaft der Vernunft gebot immer eine Gleichheit der Regeln und Normen, die eben für alle gelten. Und genau das wird jetzt zerbrochen, und, was besonders fatal ist, vom Staat selbst, der seine Existenz eigentlich der allgemeinen Gültigkeit solcher Normen verdankt. Für Asylfordende gelten gar keine Regeln, Migrantenghettos schaffen ihre Paralleljustiz, vor Gericht gilt einer anderen Kultur zu entstammen plötzlich als Grund der Strafmilderung. Damit ist der Grundsatz zerbrochen, dass Normen und Gesetze eben deswegen beachtet werden, weil man weiß, sie gelten für alle gleich, egal wie sie einen manchmal nerven oder bedrücken mögen. Auf einmal sind eben manche doch davon ausgenommen. In den Migrantenghettos kann die Polizei nur noch mit Mannschaftswagen auffahren, selbst bei Bagatelldelikten. Justiziare Ahndung wird da auch immer unwahrscheinlicher.
Multikulti ist die Abkehr von der Moderne. Moderne war die gleichmachende Herrschaft der Vernunft, die Idee, dass alle Menschen ein Leben nach Prinzipien der Vernunft führen sollten. Und eben das ist das Problem: die Apologeten des Multikulti haben die Moderne aufgegeben, die Idee der Vorherrschaft der Vernunft. Sie schauen auf die Asylforderer, die nun in unser Land strömen, und sehen deren Kultur mit einer Mischung aus Karl May und Rousseaus „Edlem Wilden“. Dahinter herrscht bei den Linken ohnehin immer schon die Vorstellung vor, dass der Urmensch der Gute, eben der Edle Wilde war, und nur die Zivilisation den Menschen verdarb. Die Linke ist eine Art säkularisiertes Christentum: die primitive Urgesellschaft war gut, aber die Vernunft und die Zivilisation verdarben den Menschen. Es ist ein zutiefst anti-moderner gegen die Vernunft gerichteter Instinkt. Wir Deutschen sind die verdorbenen Zivilisationsmenschen, und müssen nun durch die barbarischen Edlen Wilden aus dem Orient gereinigt werden, quasi zurück zu den Wurzeln geführt werden. Das ist die krude Idee, welche hinter dem Beifall steckt, mit welcher die Orientalen hier von linken Gutmenschen begrüßt werden. Ihnen geht es gar nicht um diese Menschen. Ihnen geht es darum, eine verhasste Gesellschaftsordnung, die vernunftgeleitete Moderne und den Kapitalismus mit Hilfe der asylfordernden Massen endlich auszuhebeln. Was 100 Jahre kommunistischer Revolutionsgelüste nicht zustande brachten, das soll nun per Massenzuwanderung geschafft werden: der totale Umsturz, fort aus dem Korsett der Moderne, back to the roots, und da kommt der Typus des wilden Muselmanen einem gerade recht. Es ist genau diese Fantasie, welche zahlreiche Grüne Frauen beflügelt.
Es ist schon eine bittere Ironie, wie gerade linke und grüne Frauen, nun die Herkunft von Macho-Männern aus Macho-Kulturen beklatschen, nachdem sie in 30 Jahren alles daran gesetzt haben aus deutschen Männern gegenderte Weicheier zu züchten. Die Grünen Frauen haben erfolgreich ihre deutschen Männer zu Männchen umgepolt, und haben nun Begattungsfantasien von wilden Orientalen. Das ist die kranke Fantasie, die da tobt. Es ist mehr Libido als Liberalismus, welcher hier die Instinkte der Gutmenschen beherrscht; man berauscht sich an der Idee der Auflösung des westlichen Staatswesens. Wahr aber ist: das instinktgeleitete Dasein war immer das Grausame, das Barbarische und Schlechte. Wir sind eben nicht edle Wilde, die durch die Zivilisation verdorben wurden, sondern umgekehrt wird eben ein Schuh draus. Die Menschen fliehen den Orient, weil er eine gescheiterte Gesellschaft ist. Sie wollen weg von einem Dasein, das ersichtlich in die Katastrophe geführt hat. Multikulti und Postmoderne sind eben KEIN Fortschritt, sondern ein Rückfall, ein Fall in primitive Daseinsformen des Tribalismus und der Partikularismus. Die Globalisierung verleiht nicht mehr Autonomie, sie zerstört sie von zwei Seiten her: von oben wird die demokratische Macht an anonyme, fernab herrschende Zirkel abgegeben, an Technokraten der Neuen Welt-Ordnung, nach unten hin zerfallen die Normen der ethnisch einst homogenen Nationen in den Tribalismus, das Dasein unter Clans und Stämmen, wie es die dominante Kultur im ganzen Orient ist. An die Stelle des Staates, der Normen setzt, treten eben dann die Clans, welche in den einzelnen Bezirken die Ordnung bestimmen. An die Stelle des Individuums, welches im Nationalstaat mit den Gleichen in der Ordnung der Freiheit verbunden war, tritt die bloße Ansammlung von Leuten, die weder durch eine gemeinsame Geschichte noch Kultur verbunden sind, und sich so neue Ordnungen schaffen: eben die der Clans, der Sippen und der Ghettos.
Der multikulturelle Staat aber ist nur unter der Zerstörung des gewachsenen Staates zu errichten. Auch die multikulturellen USA konnten nur auf den Leichenbergen der Indianer errichtet werden. Das ist das Grundproblem. Der neue, multikulturelle Staat, den die Linken und Grünen jetzt erzwingen, wird für Jahrhunderte mit dem Makel der Zerstörung der indigenen Autonomie behaftet sein, wie es in den Staaten auf dem amerikanischen Kontinent der Fall ist. Es wird eine Verewigung der Feindschaft der ehemaligen Herrn und der neuen Herrn entstehen, welche Westeuropa über Jahrhunderte, vielleicht die Jahrtausende, verdunkeln wird. Die Vorstellung einer Vermischung zu einem „neuen Menschen“ ist eine komplette Illusion, dergleichen hat es nirgendwo gegeben. Auch aus den Weißen Kolonisten und den Indianern ist ja keine neue Misch-Rasse hervorgegangen. Der Großteil der Muslime wird schon aus Glaubensgründen im Wesentlichen nur einander heiraten.

Der Nationalstaat war das Fundament der Freiheit, des Wohlstandes und der gleichen Chancen. Er basierte auf der Idee der Gemeinschaft der ethnisch Gleichen, die zwar immer einen gewissen Anteil Zuwanderung duldeten, aber eben die Grundlage der ethnischen Identität nie in Frage stellten. Darauf gründeten sich Vertrauen, gleiche Normen für alle und der Zusammenhalt einer Gesellschaft. In diesem Bund der ethnisch Gleichen gedieh der Sozialstaat und entwickelte sich die Demokratie. Genug Studien beweisen, dass je multikultureller Gesellschaften sind, umso unsozialer sind sie und umso weniger demokratisch. So wird die liberale Gesellschaft zerrieben: von oben durch das Aufkommen der alternativlosen Herrschaft von Technokraten-Cliquen, von unten durch Clans, Sippen und Ghettos. Vor allem die Deutschen sind unfähig zu erkennen, dass Menschen ihr kulturelles Erbe eben doch behalten, dass die kollektive Erinnerung Menschen entscheidend prägt. Die jetzt in Millionenstärke hierher kommen werden im Großen und Ganzen ihre Herkunftskultur nicht vergessen und wie eine Unterhose austauschen; sie werden ihre Heimatkultur hier reproduzieren. Das Ergebnis ist eine zerfallene Gesellschaft einzelner Inseln und sich im dauernden Krieg befindlicher Clans, und anstelle eines Volkes eine im Streit und Misstrauen verhaftete bloße Ansammlung von Leuten, welche sich dadurch umso leichter von gesichtslosen Technokraten beherrschen lassen wird.

 

 




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