Home Geschichte Barbareskenkrieg – Amerikas Marine gegen die muslimischen Piraten

Barbareskenkrieg – Amerikas Marine gegen die muslimischen Piraten

 

 

Auch wenn Obama und seine Demokraten wie hier zu Lande die Politik versuchen, den Islam durch Fälschung der Geschichte mit der Identität Amerikas zu verweben ( Zitat: “Islam has been woven into the fabric of our country”), beweist ein Blick in die Geschichte doch, dass der Konflikt mit der muslimischen Welt nicht erst mit dem 11. September oder der iranischen Revolution begann, sondern bereits seit Anbeginn der amerikanischen Nation Teil der Identität ist. Die Gründung der eigenen Marine und der amerikanischen Marines geht auf die Barbareskenkriege zurück, welche Amerika gegen die islamischen Piraten des Mittelmeers und des Atlantiks führte, welche sowohl materielle als auch menschliche Beute an den Küsten Europas suchten. Der Barbareskenkrieg wird zur Feuertaufe für die amerikanische Marine.

Die muslimischen Barbareskenstaaten Nordafrikas hatten über Jahrhunderte die Sklavenjagd zur See im Mittelmeer und Atlantik betrieben und forderten Tribut von den christlichen Nationen Europas, wenn diese von den Raubzügen verschont werden wollten. Das neu gegründete Amerika bezahlte zunächst ( etwa 1/5 des jährliches Staatshaushaltes) den Tribut an die islamischen Piraten, ehe die Regierung von Jefferson sich dafür entschied, eine amerikanische Marine zu schaffen und gegen die Barbaresken vorzugehen. Im Jahr 1801 kam es jedoch wiederholt zu Überfällen auf amerikanische Schiffe und zu Geiselnahmen durch die Muslime von Tripoli, welche damit die mit Amerika geschlossenen Schutzverträge brachen und trotzdem amerikanische Schiffe überfielen. Die Regierung in Washington nahm dies zum endgültigen Anlass, gegen die Piraten vorzugehen und dem Übel im Mittelmeer ein Ende zu machen. Das osmanische Reich, das Sultanat von Marokko und das heutige Algerien und Tunesien sahen sich plötzlich mit einer Flotte konfrontiert, die tatsächlich den offenen Kampf suchte und ihn fand. In den Kämpfen um Tripoli und den Seegefechten zeigte sich, dass die Piraten der modern gerüsteten und taktisch klug agierenden US-Marine nichts entgegen zu setzen hatten. Bei der Landung in “Derne” fallen keine fünf Marineinfanteristen Amerikas, während die feindlichen Krieger unter dem Halbmond zu Hunderten niedergemacht werden.
Die muslimischen Streitkräfte und die Piraterie im Mittelmeer erleben damit den Anfang vom Ende ihrer Dominanz zur See, die im zweiten Barbareskenkrieg 1815 endgültig gebrochen wurde.



Das offizielle Lied der US-Marines enthält die Zeilen – “to the shores of Tripoli”. Eine Erinnerung an den großen und ersten amerikanischen Sieg im Ausland. Damals eine militärische Aktion, die sehr wohl heilsam und gut für die atlantische und europäische Welt war. Ein amerikanischer Krieg also, der durchaus gut und berechtigt war. Angesichts der desaströsen amerikanischen Außenpolitik der letzten Jahrzehnte, könnte man beinahe nostalgisch werden.

Nach dem Sieg gegen die Piraten war der Handel mit den eigenen Sklaven über die Westafrika-Atlantik Route wieder sicher. Während die Sklavenjagd in Europa damit ihrem Ende entgegen blickte, würden die USA in Westafrika weiterhin menschliche Ware überführen.