Home Gesellschaft Sie wollen den Austausch (3) – Volkshasser und Autorassisten

Sie wollen den Austausch (3) – Volkshasser und Autorassisten

Sie wollen den Austausch (3) – Volkshasser und Autorassisten

 

Ging es in Teil 2 dieser Reihe um jene Menschen, die dem eigenen Volk keinen Wert beimessen, so daß ihnen dessen Fortbestand gleichgültig ist, oder um solche, welche die Möglichkeit des Nichtfortbestands nicht in Betracht ziehen, so gibt es auch solche, die genau diese Zerstörung des eigenen Volkes wollen. Sie wissen genau, was sie tun: die Zerstörung ist ihnen nicht billigend in Kauf genommener Kollateralschaden, sondern Ziel, und die Masseneinwanderung begreifen sie als Mittel zu diesem Zweck. Sie gibt es nicht nur unter den unreifen wohlstandsverwahrlosten Milchbuben von der »Antifa«, sondern auch unter scheinbar seriösen Journalisten und Intellektuellen.

Wer das übertrieben findet, dem seien die Texte von Michael Bittner ans Herz gelegt. Selten begegnet man jemandem, der seine Ziele so offenherzig bekundet wie dieser, der sächsischen Heimat entflohene, in Berlin (wo sonst?) lebende Autor, der unter anderem in der »taz« kolumniert. Seine wesentlichen schriftstellerischen und jounalistischen Hervorbringungen sind auf seiner Intersetseite zu lesen. Dort erfahren wir über seine Person, daß er keine richtigen Eltern hatte, sondern als »Kind der Arbeiterklasse geboren« wurde. Vielleicht erklärt das ja einiges.

Neben seinen Texten finden wir dort auch einfühlsame Antworten, in denen Herr Bittner Zuschriften seiner Leser beantwortet. Und das klingt dann so:

Herr M****, wenn Sie nachts im Bett liegen, vielleicht an der Seite Ihrer schlafenden Ehefrau, und sich dann ausmalen, wie so eine dunkle, haarige Bestie über eine blonde Jungfrau herfällt – dann empfinden Sie nicht nur gewaltigen Hass, sondern Sie bekommen auch eine gewaltige Erektion. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was das bedeuten könnte?

Nun ja, der Leser ist eben ein Rassist, und was das ist, weiß Michael Bittner ganz genau. Wenn Sie meinen, das ist einer, der eine abwertende Haltung fremder Völker und Rassen gegenüber hat, dann ist das weit gefehlt. Wohl ist es auch derjenige, der eine ethnisch homogene Gesellschaft bevorzugt:

Diese ungemein wirkungsvolle Wahnidee sitzt als unbewusste Angst auch in Menschen, die sich selbst nie als Rassisten bezeichnen würden. Aber die eigene Tochter und ein Neger – igitt!

Ja, komisch, was? – daß es Leute gibt, die in der Generationenfolge eine Kontinuität sehen und es deswegen gerne hätten, sich in ihren Enkelkinder wiedererkennen zu können! Dafür hat Michael Bittner nun überhaupt kein Verständnis, ebensowenig wie für Menschen, die eine Heimat haben möchten, die nicht so aussieht, wie er selbst sie sich wünscht. Der Autor nämlich ist voll des Lobes über den Berliner Stadtteil Neukölln, für ihn anscheinend der schönste Ort der Welt, denn:

die einzigartige Bevölkerungsmischung in Neukölln ist derzeit unangefochten die aufregendste in Berlin. Hier leben deutsche Proletarier, Einwanderer aus der ganzen Welt und studentische Hipster zusammen auf engstem Raum. Als kulinarisches Gericht wäre Neukölln wohl Currywurst im Fladenbrot, verfeinert mit Avocadocreme.

Nun ja, wer das mag – für Herrn Bittner hat das aber jeder zu mögen; die, die es nicht tun, sind Schweine. Wie Sachsen zum Beispiel.

Wir setzten uns zum Essen in eine Pizzeria und blickten hinaus auf das bunte Gewimmel. „Das hier ist also der Ort“, warf ich ein, „vor dem alle Sachsen Angst haben: Mir wölln bei uns ni solsche Zustände wie in Neugölln!“ – „Sachsen ist das Letzte!“, dekretierte Max. „Auf der Zugfahrt hierher war ein schöner Spruch an eine Bahnhofsmauer gesprüht: Sachsenschweine. Das fand ich spitze.“

Und durch die ganze Szenerie torkelten beständig Drogenopfer und verwirrte Künstler in allen Farben und Formen. „Das ist Wahnsinn! Ich liebe das hier! Diese Typen! Das ist riesengroß!“, fasste Max auch meinen Eindruck in Worte.

Also soll ganz Deutschland gefälligst so werden wie Neukölln. Zuwanderer sind für Michael Bittner gewissermaßen eine Demo-Waffe, mit der die Deutschen in die Knie gezwungen werden sollen.

Die Abschaffung des Rassismus gelingt am sichersten durch die Völkermischung. Wir sollten die Zuwanderung – allerdings im Rahmen der praktischen Möglichkeiten – fördern und die Zuwanderer geradewegs in jene Kuhdörfer lenken, wo frische Gene ersichtlich am dringendsten benötigt werden: nach Dresden, nach Meißen, nach Freital, nach Heidenau, nach Tröglitz, nach Schnellroda.

Das ist nun ein hanebüchener Quatsch. Rassismus im Sinne von Rassenhaß entsteht ausschließlich überall dort, verschiedene Rassen und Ethnien aufeinanderhocken, einander nicht ausweichen können und somit ihre Konflikte austragen müssen. Niemand hingegen haßt jemanden, der weit weg ist, mit dem er wenig zu schaffen hat und dem er, wenn überhaupt, nur selten begegenet. Da versucht Michael Bittner, ein Phänomen zu bekämpfen, indem er seine Ursache vergrößert. Und freut sich über erste Erfolge:

Jedes dritte Kind, das in Deutschland geboren wird, hat inzwischen einen sogenannten „Migrationshintergrund“. Wir dürfen uns freuen: Der „Volkstod“ ist nur noch eine Frage der Zeit.

Vorstellungen der Eingeborenen, wie und mit wem sie zusammenleben wollen, sind für Herrn Bittners Idee von der großen Umvolkung nicht relevant.

Was müssten die Sachsen denn aushalten? Sie müssten den Anblick von Menschen ertragen, die anders aussehen als sie, anfangs auch den Klang der Stimme von Menschen, die des Sächsischen noch nicht mächtig sind. Würde ihnen dadurch die Heimat genommen? Ja – und zwar dann, wenn unter Heimat ein Ort zu verstehen ist, wo alle ungefähr gleich aussehen und reden. Diese Uniformität ist im Osten Deutschlands bislang tatsächlich noch weitgehend intakt. Sie wird den Deutschen wirklich genommen werden.

Herr Bittner tut offenbar, als wären die Unterschiede zwischen den Angehörigen verschiedener Völker nur oberflächlicher Natur und hätte darüber hinaus keinerlei Bewandtnis, wie wenn der eine braune, der andere blaue Augen hat. Nun sind Menschen aber nicht nur Menschen, sondern darüber hinaus Träger unterschiedlicher kultureller Prägung und dadurch bedingter Verscheidenheit hinsichtlich Wertvorstellungen und Gesellschaftskonzepten, Religion, Sitten, Gewohnheiten und Denkweisen, deren Zusammentreffen auf begrenztem Raum eine gewisse Konfliktneigung zueigen ist. Und zwar umso mehr, je größer die kulturelle Distanz ist.

Wer meint, eine solche Prägung ließe sich ohne weiteres ändern und einfach wechseln wie ein Karnevalskostüm – nach dem Motto: heute geh ich mal als Chinese! – kann sich ja mal fragen, ob es ihm wohl möglich wäre, tatsächlich Chinese zu werden, auch wenn er in China lebte und es ihm gelänge, die dafür nötige Anpassungsleistung zu vollbringen. Und: sofern er das überhaupt will, denn daran hapert es ja beim Großteil der Zuzügler, die zwar ganz gern in Deutschland leben, aber keinesfall (vom Paßbesitz abgesehen) Deutsche werden möchten, sondern einschließlich ihrer Nachkommenschaft auch fürderhin bleiben wollen, was sie sind. Von Bittners Idee der Völkerauflösung und -vermischung dürften die noch weniger halten als die dumpfen Deutschen, was ihn nicht daran hindert, die Einwanderer dafür zu instrumentalieren.

Die Unterschiedlichkeit der Menschen und Kulturen, ein Recht auf Heimat – für Michael Bittner zählen solch Petitessen offenbar nicht. Wer darauf hinweist, ist – was sonst? – »Rassist«, wenn er Unterschiede sieht, wo ideologischen Dogmen zufolge keine sein dürften und, mehr noch, wenn er darauf beharrt, diese Unterschiede beizubehalten. Der muß natürlich bekämpft werden, und der »Volkstod« ist des Möchtegernvölkermörders Ziel:

Viele glauben, es sei im Kampf gegen den völkischen Nationalismus und Rassismus der beste Weg, die Begriffe „Volk“ und „Rasse“ theoretisch zu dekonstruieren. Ich glaube, es ist noch wirkungsvoller, Volk und Rasse praktisch durch eine fröhliche Völkermischung aufzulösen.

Der „Volkstod“ ist der ewige Alptraum der Rassisten – sehen wir zu, dass dieser Traum wahr wird! Machen wir alle Grenzen durchlässig, sodass die Kinderlein zu- und miteinander kommen können! Jene „durchmischte und durchrasste Gesellschaft“, die den jungen Edmund Stoiber in Angst und Schrecken versetzte, die brauchen wir!

Und warum? Ohne Antagonisten keine Antagonismen – das ist die Logik, gemäß derer Anhänger der marxistischen Weltanschauungen auch schon ganze Bevölkerungsgruppen aus der Welt schaffen wollten.

Geht der Herr Bittner eigentlich auch zu Zulus, Tibetern und Papuas und sagt zu ihnen: »Hey Leute, euer Volk, das ist viel zu homogen, ihr müßt euch dringend vermischen! Und eure Kultur ist sowieso nur wert, daß sie sich in der neuen Eineweltkultur auflöst. Oder wollt ihr etwa nicht, daß ich Weiße bei euch ansiedle? Ihr Rassisten!« Warum nicht? Nein, das tur er vermutlich nicht, und zwar nicht nur deswegen nicht, weil er gerade keinen Bezug zu Zulus, Tibetern oder Papuas hat. Es ist allein das deutsche Volk, dem er kein Recht auf Fortbestand als autochthones Volk einräumt; ihm gilt sein ganzer Haß. Die Schlußfolgerung also lauetet: das deutsche Volk ist für ihn weniger wert. Und damit ist er selbst ein Rassist im eigentlichen Sinne des Wortes.

Mit seinen Umvolkungsideen steht er nicht in nur Geistesnachfolgeschaft von H.F.K Günther – dieser wollte eine »Aufnordung«, Bittner will eine Aufsüdung des Deutschen – sondern ist auch würdiger Erbe von Earnest Hooton, einem amerikanischen Rassenkundler und Eugeniker. Dieser hatte seinerzeit die originelle Idee, nach dem Zweiten Weltkrieg die Deutschen, ganz im heutigen Sinne Bittners, umzuzüchten, um ihnen ihre ach-so-verderblichen Eigenschaften (Militarismus, Nationalismus, … Sie wissen schon) auszukreuzen. Ob diese Idee tatsächlich als Plan existierte und seine Verwirklichung ernsthaft in Erwägung gezogen wurde, mag man dahingestellt sein lassen – Michael Bittner jedenfalls beweist, daß Hootons Idee noch heute begeisterte Anhänger findet.

Allerdings hat Bittners Idee von der Völkervermischung einen Haken: sie wird kaum freiwillig und von selbst kommen, so man nur die Gelgenheit dafür schafft. Auch weiterhin werden schätzungsweise achtundneunzig von hundert sich einen Fortpflanzungspartner unter ihresgleichen suchen, einfach, weil das dem biologischen Programm entspricht. Möglicherweise wird die verstärkte Präsenz von Fremden im Gegenteil dafür sorgen, daß der Hauch des Exotischen verfliegt und das Bewußtsein dafür geschärft wird, wer man selbst ist und wo man hingehört.
Nun wird man dem Menschen bestimmte kulturübergreifende Grundkonstanten weder wegerziehen noch wegzüchten können. Zum Beispiel die, daß Menschen lieber und erfolgreicher mit denen kooperieren, die sie als ihresgleichen erkennen – einerlei, worauf das Unterscheidungsmerkmal beruht. Eine Utopie, die diese Konstanten mißachtet, wird und muß scheitern. Die Frage ist nur, wieviele Opfer sie bis dahin kostet. An diesen Opfer sind Ideologen wie Michael Bittner, die Menschen für eine Idee verzwecken, mitschuldig.

Die Frage nur: was ist schiefgelaufen bei Michael Bittner, daß er Seinesgleichen aus der Welt schaffen will?, was ist verantwortlich für seinen Selbsthaß, den er auf ein ganzes Volk erweitert? kann hier nicht beantwortet werden. Für sowas gibt es schließlich Spezialisten.

 

Autor: Weserlotse

Ursprünglich erschienen auf Weserlotse


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