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Es geht ihnen nicht um das Leid der Flüchtlinge

Es geht ihnen nicht um das Leid der Flüchtlinge

 

Sie flüchten vor Tod, Konzentrationslagern und Repression. Vor sozialem Elend und dem Chaos des Krieges. Hunderttausende, ja Millionen sind auf der Flucht. In zusammengeflickten Booten treiben sie auf dem Meer, in der Hoffnung von anderen Nationen aufgenommen zu werden. Kriegsflüchtlinge und Wirtschaftsflüchtlinge gleichermaßen. Sie wurden auf ihrer Odyssee die Opfer von Versklavung, Mord und Vergewaltigungen. 250.000 Bootsflüchtlinge starben.

Die Rede ist nicht vom Mittelmeer heute, sondern von den vietnamesischen “Boatpeople”, welche nach Ende des Vietnamkrieges über das Meer flüchteten. Der kommunistische Norden hatte gesiegt und die USA und seinen Vasallenstaat, Südvietnam, geschlagen. Was folgte waren Konzentrationslager, Umerziehungsanstalten und Massenhinrichtungen von echten und vermeintlichen Kollaborateuren. Mehr als 200.000 Menschen kamen offiziell zu Tode. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Und da die Nachbarländer Kambodscha und China ebenfalls kommunistisch waren, blieb den Südvietnamesen, die keine Zukunft im eigenen Land mehr sahen, nur die Flucht. Die Flucht vor Mord und vor sozialem Elend, dass mit dem Kommunismus auch im ansonsten recht wohlhabenden Süden Einzug erhielt.

Jetzt kommt die Pointe.

Die linken Parteien, Medien und Organisationen – Die Wortführer der europäischen und amerikanischen Linksideologen, riefen lautstark und sinngemäß: “Lasst sie ertrinken oder bringt sie zurück!

Vor allem die marxistisch geprägten Gruppierungen, deren Ideen auch heute stark in der Asyllobby verbreitet sind, lehnten jede Hilfe für die Notleidenden ab. Den Kollaborateuren Amerikas und des Finanzkapitalismus dürfe nicht geholfen werden. Die marxistische Studentenzeitung jener Tage versuchte vehement, die Medien der Lüge zu strafen und das Problem klein zu reden. Zitat:

“Geholfen ist dem Flüchtling, wenn er dort, von wo er weg will, bleiben muß!”

“Immerhin stammen sie aus einem Staat, der durch einen 30-jährigen Krieg gegen den französischen Kolonialismus und den US-Imperialismus entstanden ist und gehören einem Volk an, das sich gerade nicht jener Freien Welt einverleiben lassen wollte, in die sie jetzt zu Hunderttausenden fliehen. Wurde die Flucht der Nutznießer des Besatzungsregimes und der Angehörigen des gestürzten Thieu-Regimes 1974, die von den Amis bei ihrem Abzug sitzengelassen wurden, noch als übliche Begleiterscheinung eines Machtwechsels registriert, so dienen die boat-people dieser Tage ganz der Abrechnung mit den neuen Machthabern.”



 

Die SPD Bundesregierung wollte so wenig Flüchtlinge wie möglich aufnehmen und zog es vor, die Menschen nicht aus ihrem Kulturkreis zu entfernen oder durch verstärkte Aufnahme die falschen Signale zu senden. Sonst würden womöglich noch mehr Menschen kommen. Eine Aussage, die heute als astrein “rechtspopulistisch” gelten dürfte. Von Seiten der Sozialisten. Zwar gab es auch unter den Linken des Westens Solidaritätsbekundungen. Aber der Grundtenor blieb. Den kapitalistischen und westlich orientierten Südvietnamesen, die manchmal einfach nur das “Pech”, hatten als Südvietnamesen geboren zu sein, hätten keinerlei Hilfe verdient. Sie waren die Helfer des weißen Mannes gewesen. Sie waren schlichtweg die schlechtesten Flüchtlinge von allen.

Heute scheint sich die ganze Sache gedreht zu haben. Eine 180°- Wendung. Genau wie die Demokraten in den USA, die einst die Partei der Jim-Crow Rassengesetze, der Sklaverei und des Ku-klux-klans gewesen war und heute die Partei der “unterdrückten” und vielfältigen Minderheiten und Homosexuellen geworden ist, haben die Linken Europas ihr Kleid gewechselt. Ein gänzlich neuer Anstrich. Die moderne Asylindustrie und die Berufsempörer  sowie Moralprediger können es gar nicht aushalten, wenn sie sich nicht ständig gegenseitig mit Rufen nach mehr Aufnahme, mehr Flüchtlingen, mehr Fremden, mehr Solidarität, mehr Geld und mehr Boatpeople übertrumpfen können. Anetta  Kahane von der Amadeu Antonio Stiftung ist erst jüngst als Vertreterin einer Ideologie auffällig geworden, die nicht das Ziel hat das Leid der tatsächlichen Flüchtlinge zu mindern: “Im Osten gibt es immer noch zu wenig Menschen, die sichtbar Minderheiten angehören, die zum Beispiel schwarz sind. Es ist die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende, dass sie zugelassen hat, dass ein Drittel des Staatsgebietes weiß blieb”.

Es handelt sich bei der ganzen Asyllobby um ein Werkzeug des politischen Kampfes. Der Feind ist der Westen, Europa und Nordamerika. Der Feind ist, und das sagen sie mittlerweile ganz offen, der weiße Europäer. Wenn es um die Zerstörung des weißen Mannes geht, gibt es für die Linken auch wieder Rassen. Dann spielt die Herkunft eine Rolle und dann sind alle Menschen eben nicht gleich. Dann ist plötzlich Schluss mit der ethnischen Harmonie. Das ist eine rote Linie, die wir sowohl bei den französischen Linken als auch bei den Deutschen finden. Von modernen “Feministinnen”, die die Bombardierung Dresdens einfordern und von französischen Aktivisten, die für die massenhafte Vergewaltigung von französischen Frauen durch afrikanischen Migranten eintreten. Ganz offen. Völlig ehrlich. Es geht diesen Gruppen nur insofern um Flüchtlinge, als dass diese ein Mittel des Kampfes sind. Ein Kampf gegen den vermeintlichen Feind, einen imperialistischen und europäisch geprägten Westen. Ein Kampf gegen das eigene Volk und die eigenen Völker.

Umso mehr leidende echte Flüchtlinge es gibt= Umso besser für diese Gruppen. Umso mehr vermeintliche Asylanten sich nach Europa schleichen = Umso besser für diese Gruppen.

Wir Europäer, die meisten von uns jedenfalls, werden wohl denken, dass die Zeit der Rassendiskriminierung vorbei ist. Zum Glück. Die große Zeit des Rassismus sei vorbei. Aber das ist nicht so.  Bei Menschen wie Kahane spielt es eben doch eine große Rolle, welcher “Rasse” man angehört und ob man schwarz oder weiß ist.

Die modernen Linken sind nicht die Antirassisten. Sie sind die Rassisten. Der einzige Unterschied zum klassischen Bilde des Rassisten ist, dass sich dieser Rassismus gegen Europäer richtet. Es ist zumeist ein Ethnomasochismus.  Ein Hass auf das eigene Volk und die eigene Nation. Die Flüchtlinge und Asylanten, ob berechtigt oder nicht, kommen gerade einfach sehr gelegen. Sie sind leider nicht mehr als das Mittel zum Zweck. Der soziale Unfriede, der aus dem Zustrom resultiert, wird mit einkalkuliert. Er ist gewollt und Teil des politischen Konzepts. Wenn die Sozialisten etwas aus der Geschichte gelernt haben dann, dass sie Profit in Form von Wählerstimmen und politischer Macht aus sozialem Elend schlagen. Ohne Not gibt es auch keine Revolution.