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Kurdistan – Es wird Zeit

Kurdistan – Es wird Zeit

Kurdistan. Der Name für ein Gebiet in Vorderasien, dass mit etwa 500.000 km² ca. so groß ist wie Frankreich. Die Grenzen dieses Landes sind flüssig geblieben und wer von Kurdistan spricht muss sich in Erinnerung rufen, dass es dieses Land als politische Einheit gar nicht gibt. Stattdessen ist Kurdistan ein mythologischer Name voller Sehnsucht für jene Kurden geworden, die viergeteilt zwischen den heutigen Staaten Irak, Iran, Türkei und Syrien leben. Wem Kurdistan ein Begriff ist, wird vielleicht an Berge denken. Aber die Geographie ist ebenso vielfältig wie die kulturelle und ethnische sowie konfessionelle Zusammensetzung der Kurden selbst. Neben weit reichenden Gebirgen wie dem Taurusgebirge und dem mystischen Berg Ararat erstreckt sich Kurdistan auch in flachen Ebenen im Osten, die zum fruchtbaren Halbmond gezählt werden können. Das kontinentale Klima und die reichhaltigen Böden sorgen für gutes Ackerland und Viehzucht in den höher gelegenen Regionen. Und für den Nahen Osten, der typischerweise mit Wasserarmut in Verbindung gebracht wird, fließt ein erstaunlicher Reichtum an Quellwasser durch das Land bis hinunter in das Zweistromland von Euphrat und Tigris. Im Osten Kurdistans, auf dem Staatsgebiet des Irans, liegt der uralte Urmiasee und direkt gegenüber im westlichen Kurdistan, der heutigen Türkei, befinden sich gigantische Stauseen und natürliche Süßwasservorkommen im Überfluss(z.B. Ilisu-Stausee, Vansee, Atatürk Stausee und die Tigrisquelle). Überhaupt ist der Rohstoffreichtum der Region allein im türkischen Staatsgebiet, dass von den Kurden als westliches Kurdistan beansprucht wird, immens. Ähnlich verhält es sich mit dem Norden Syriens und dem Nordirak. Dass der Segen an fruchtbarer Erde und Mineralien sowie Wasser sowohl Fluch als auch Segen zugleich ist, werde ich weiter unten erklären.

Um mehr von den Kurden zu verstehen, sollte man im Urschleim beginnen.



Kurden – Volk vieler Färbungen



Insgesamt leben in der Region „Kurdistan“ etwa 25-32 Millionen Kurden. Das ist tatsächlich eine beachtliche Zahl von Menschen, wenn man bedenkt, dass es weltweit sehr viel kleinere Ethnien gibt, die einen eigenen Staat fordern und weitaus mehr mediale Beachtung von der Weltöffentlichkeit erhalten haben. Aber um tiefer in die Geschichte der Kurden einzutauchen, müssen wir uns die Frage nach dem Ursprung der Kurden als Volk stellen. Bedenkt man, dass sowohl Identität als auch Kultur die Produkte der Geschichte sind, bedarf es einer Betrachtung dieser Geschichte. Sowohl der anthropologischen als auch der kulturellen Geschichte. Man könnte Bücher über dieses Thema schreiben und tatsächlich wurde das auch getan. Um den Rahmen dieses Artikels nicht zu sprengen, befassen wir uns auf unserer Reise durch die kurdische Geschichte jedoch nur oberflächlich mit der Materie. Weiter unten habe ich Leseempfehlungen für etwaige Interessenten hinterlegt.

Fangen wir zunächst einmal mit dem anthropologischen Teil an. Man muss anmerken, dass viele Erkenntnisse wie immer noch der wissenschaftlichen Untersuchung und Debatte unterliegen und Geschichte vielfältig zu interpretieren ist. Aber um der Erkenntnis und der Zeit willen, beginnen wir mit der Sprache der Kurden.

Kurdisch gilt als Indogermanische Sprache( im Englischen auch als Indo-european bezeichnet) und hat in einer weiteren Kategorisierung den Platz einer iranischen bzw. iranoarischen Sprache. Der Verbreitungsraum des Indogermanischen erstreckt sich von Europa, über Zentralasien bis nach Indien und natürlich in den Großteil der beiden Amerikas und Australien. Zurückgeführt wird dies auf die Migrationsbewegungen zwischen Europa und Zentralasien. Das Kurdische gehört also zu der größten Sprachfamilie der Welt und unterscheidet sich damit auch von den Sprachen der südlichen arabischen Nachbarn, die dem afro-asiatischen zugerechneten werden und von den Türken im Westen, welche der mongolischen Sprachfamilie angehören. Die nähere Verwandtschaft der Kurden wäre im Umkehrschluss daher im Iran zu suchen und damit bei den Iranern. Aber natürlich greift eine solche Verallgemeinerung zu kurz, da gerade Zentralasien ein Durchlaufgebiet verschiedenster Völker war und ist, sodass man vermutlich keine allgemeingültige Aussage zu den genauen Ursprüngen treffen kann. Vielmehr handelt es sich bei den Kurden doch um eine Zusammenführung verschiedenster Völker, die mit der Zeit zu einer gemeinsamen Masse zusammengewachsen sind und dennoch deutliche regionale und überregionale Eigenarten behalten haben. Der Einfachhalt halber kann man die Kurden jedoch zu der Gruppe Indo-iranischer Ethnien zählen, die jedoch im Laufe der Geschichte sowohl kulturelle als auch ethnische Einflüsse anderer Gruppen aufgenommen haben. Kurz zu nennen wären hier Mongolen aus dem asiatischen Osten, Araber aus dem Süden, Griechen aus dem Westen und auch germanische Stämme aus Europa. Glaubt man der Archäogenetik, so erkennt man unter vielen auch den genetischen Fußabdruck europäischer Völker, der sich auch in der größeren iranischen Familie findet und sich bis nach Indien zieht. Die Liste unterschiedlichster Einflüsse und Migrationsbewegung ließe sich noch lange weiterführen. Jedoch ist es wohl allgemein gültig zu sagen, dass die Kurden im Kern eine indo-iranische Volksgruppe geblieben sind.

Akzeptiert man dies, so ist klar, dass die Kurden damit tatsächlich zumindest linguistisch wenig Verwandtschaft mit den Türken und Arabern haben, sondern sprachlich mehr mit Europa, dem Kaukasus und dem Iran gemein haben. Identität eines Volkes definiert sich eben unter anderem auch dadurch, dass man sich von dem „Anderen“ abgrenzt. Und so lässt sich auch bei den Kurden verfahren.

Kultur und Religion

In Sachen der Religion kann ebenfalls wieder die deutliche Durchmischung und die Spuren der langen Geschichte beobachten. Obwohl der Großteil der Kurden bereits im 7. Jahrhundert mit dem Islam in Kontakt kam und heute mehrheitlich sunnitisch geprägt ist, gibt es weiterhin beachtliche Anteile von Jesiden, Aleviten, Christen und Juden sowie Schiiten. Es muss erwähnt werden, dass die Stammeskultur der Kurden und eine sehr stark mystifizierte, sowie regionale Bräuche einen starken Einfluss auf alle oben genannten Religionen ausüben und vor allem der Islam in der Regel nicht in jener dogmatischen Form saudischer Prägung zu finden ist. Die Eroberung und Konvertierung durch den Islam hat letztendlich die Naturreligionen der Kurden geschwächt, sie jedoch nicht vollständig verschwinden lassen. Hinweise dafür lassen sich unter anderem in der generell höheren Stellung der Frau finden, welche im Vergleich zu arabischen Kulturen deutlich mehr soziale und politische Macht ausüben kann. In „Western Images of woman’s role in Kurdish society in Women of a non-state nation, The Kurds“ wird von europäischen Quellen mit Erstaunen auf die völlige Abwesenheit von Gesichtsverschleierung hingewiesen. Auch die Rolle von Frauen als Kämpferin und Politikerin in relativer Gleichberechtigung oder zumindest gerechterer Rollenverteilung fiel den Reisenden dort bereits auf. Seit dem Krieg gegen den islamischen Staat (2011 – andauernd) sind die Kriegerfrauen von Rojava der Weltöffentlichkeit bekannt. Trotzdem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass für europäische und westliche Augen archaische Ehrenmorde und Genitalverstümmelungen immer noch präsent in der Region sind. Derlei soll hier allerdings nicht beurteilt, sondern nur festgehalten werden.

Kurdistan – Eine Katastrophe für Ankara

Kurden heute sehen womöglich mit anderen Augen auf ihre Geschichte, als es ihre Vorfahren vor einigen Jahrhunderten getan hätten. Jedenfalls liegt für mich der Schluss nahe, dass die Herausbildung einer kurdischen Identität damit zu tun hat, dass die Geschichte den Kurden selbige Identität lange verweigert hat. Man denke hier nur an Polen, dass in einem ähnlichen Dilemma steckte und die Nation erscheint als Antwort gegen die Zwangsassimilierungsversuche ihrer südlichen und westlichen Nachbarn.

Beginnt man mit der islamischen Eroberung im 7. Jahrhundert, so wird ersichtlich, dass die arabisch-islamische Eroberung sicherlich die Absicht verfolgte auch die Kurden einer größeren islamischen Identität zuzuführen. Teilweise mag dies gelungen sein, wenngleich die Kurden wie oben erwähnt einen beachtlichen Teil ihrer eigenen Identität erhalten haben. Weitere Eroberungen folgten in den Jahrhunderten durch die Mongolen und letztendlich durch turkstämmige Völker, die heutigen Türken. Hier ins Detail zu gehen würde vermutlich zwei bis drei Bibeln füllen. Am wichtigsten und aktuellsten bleibt für Kurdistan die Periode osmanischer Besetzung ab dem 16. Jahrhundert und die Zeit des Kolonialismus. Warum erklärt sich im Folgenden:

Die Eroberung Kurdistans durch die Osmanen bedeutete einerseits die Einbindung in ein Weltreich, andererseits die Unterwerfung unter die Herrschaft der Emire, Sultane und später Kalifen des osmanischen Imperiums. Mit der Niederlage des osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg setzte der Verfall des Reiches ein und kurz gesagt ergriffen die neuen kurdischen Nationalisten ihre Chance die Unabhängigkeit vom Staat zu erlangen. Zunächst erschien Mustafa Kemal, bekannt als Atatürk und Gründer der modernen Türkei, als geeigneter Partner für die Erringung der Eigenstaatlichkeit. Als Gegenzug im Kampf gegen armenische Rebellen wurde den Kurden die Unabhängigkeit im Osten der Türkei versprochen(Friedensvertrag von Sèvres 1920).

Trotz Ableistung ihrer Vasallendienste für die Türkei, erhielten die Kurden jedoch keinen eigenen Staat. Über die Gründe für diesen Vertragsbruch spreche ich in einem anderen Artikel später einmal. Folgt man jetzt der kurdischen Sichtweise, die durchaus Berechtigung hat, wurden die Kurden hier schlicht verraten. Auf den Vertragsbruch folgten etliche Aufstände kurdischer Nationalisten, die jedoch durch die kampferprobte und besser gerüstete türkische Armee niedergeschlagen wurden. Dass die Geschichte Kurdistans in der Türkei damit nicht vorbei war, sieht man deutlich an den immer wieder aufkeimenden Konflikten in der Region. Zwischen 1984 und 1999 kam es zwischen kurdischer linksradikaler PPK und türkischen Truppen zu offenem Krieg, der unzählige Opfer auf beiden Seiten forderte und Menschenrechtsverletzungen durch den Nato-Mitgliedsstaat Türkei sah. Die kurdische PPK bediente sich ihrerseits Terrorakte gegen harte und weiche Ziele sowohl in der Türkei als auch in Westeuropa und machte sich erheblicher Menschenrechtsverletzung schuldig.

Abgesehen von der Art des Krieges, besteht wohl die größte Tragödie darin, dass sich politisch wenig verändert hatte. Weder die von den Türken gewollte Integration und Assimilation der Kurden in den Einheitsstaat und das Einheitsvolk war vollzogen worden, noch erlangten die Kurden ihre Unabhängigkeit. Tatsächlich erzeugten Bilder von getöteten Zivilisten durch Täter beider Seiten nur Abscheu beim Weltpublikum. Jedoch kann dem Krieg nachgesagt werden, dass er erstmals die Problematik der Kurden in der Türkei der allgemeinen Weltöffentlichkeit bekannt machte und daran erinnerte, dass die Kurden dort als Minderheit weder anerkannt sind, noch ihre Sprache gesprochen werden darf. Erst auf Druck der öffentlichen Meinungen im Ausland hin setzte die Türkei gewisse Autonomierechte für die Kurden ein und nahm das Verbot der Sprache wieder aus dem Gesetzbuch heraus.

Geopolitisch gesehen ist jedoch die Autonomie der Kurden für die Türkei eine mittelschwere bis große Katastrophe. Vor allem im Hinblick auf die Entwicklung des Nordirak, wo bereits de facto ein eigenständiges Kurdistan entstanden ist. Denn die erfolgreiche Etablierung eines kurdischen Staates im Irak könnte auch den Kurden in der Türkei Grund geben die vollständige Unabhängigkeit zu fordern. Neben dem Verlust von 15 Millionen Staatsbürgern, fürchtet die Türkei auch die Abtrennung der für sie essenziellen Wasserversorgung aus den Süßwasservorkommen der kurdischen Region. Und damit nicht genug. Reichhaltige Vorkommen von Mangan, Chrom und fossilen Brennstoffen liegen dort und etliche unerschlossene Rohstoffquellen könnten noch verborgen liegen. Für die türkischen Machtbestrebungen ist der mögliche Abfall der Kurden von ihrem Staatsgebiet ein Alptraum. Ein Argument aus Ankara gegen die Unabhängigkeit der Kurden war auch oft gewesen, dass die Region sich nicht selbst versorgen könnte. Diese Sicht hat durchaus Berechtigung, wenn man das West-Ost Gefälle des Wohlstandes in der Türkei betrachtet. Aber mit der Errichtung eines ölreichen Kurdistans im Nordirak, könnte es sich mit diesem Argument erledigt haben. Voraussetzung dafür ist der ökonomische und politische Zusammenschluss.

Kurdistan – Tragödie im Ländereck

Wenn man die US-amerikanische Intervention im Irak betrachtet und den Zerfall, den Krieg, das Elend und die Zerstörung sieht, gibt es wohl wenig was man positiv beleuchten könnte. Aber neben dem wachsenden Einfluss des Iran, gibt es wohl nur Kurdistan, dass heute besser dasteht als noch vor Zwölf Jahren. Zumindest die Regierung in Erbil hat von der amerikanischen Intervention profitieren können. Mit der Erschließung der nordirakischen Erdölquellen hat es nun auch die Mittel um die tatsächliche und endgültige Unabhängigkeit vom zerfallenden Irak zu fordern.

Ein einziger Blick auf die jüngere Geschichte des Nahen Ostens zeigt schnell auf, dass es sich bei den kantigen Ländern auf dieser Karte um sehr viele artifizielle Staaten handelt, die von britischen oder anderen europäischen Kolonialherren erschaffen wurden. So ist der Irak in erster und letzter Instanz ein britisches Experiment gewesen, dass nur durch die Macht der Waffen und der Gewalt zusammengehalten wird. Zunächst durch die Briten und dann durch Saddam Hussein. Die Absurdität dieses Landes wird deutlich, wenn man sich die heutigen religiösen und ethnischen Spannungen des Landes anschaut indem es schon länger keine Iraker mehr gibt, sondern nur noch Kurden und Araber und die Unterscheidung zwischen Sunniten und Schiiten. Die Neuordnung des Nahen Ostens durch seine Bewohner selbst ist nur der natürliche Todesstoß für das koloniale Erbe. Jeder Ruf aus Amerika oder Europa, die nach der Einheit des Iraks oder Syriens verlangen, ist pure Heuchelei oder Ignoranz gegenüber Kulturen und Völkern dieser Region der Welt.

Wie ein kleines Refugium der Normalität und Sicherheit erscheint hier der Nordirak, wo die kurdischen Autonomiebehörden und ihre Peschmerga schon seit dem Beginn des Irakkrieges für echte Sicherheit und Wohlstand sorgen. Die zentrale Bedeutung des nordirakischen Kurdistans ist bis zum Auftauchen des IS jedoch den meisten Europäern entgangen. Erst die Abwehr der Dschihadisten zeigte den besonders Sehgeschädigten, dass die Region um Erbil ein Anker der Stabilität sein kann. Vor allem amerikanische Soldaten, die sonst voller Verachtung für die irakischen Soldaten sind, sprechen mit Achtung von jenen kurdischen Peschmerga, die sich gegen alle Feinde behauptet haben. Die heillose Flucht der sogenannten irakischen Nationalarmee sollte auch dem letzten Kopf in Washington und Brüssel klar gemacht haben, dass man auf die Zentralregierung Bagdads nicht zählen kann. Zumindest nicht militärisch.

Schon der Ex-Diktatur hatte mit allen Mitteln versucht die Kurden in die Knie zu zwingen. Erfolglos. Mit europäischen Giftgas hatte Saddam Hussein noch vor einigen Jahrzehnten die aufmüpfigen Kurden abgestraft und Tausende ermordet. Dass man sich vor nicht allzu langer Zeit keinen Finger für die Kurden heben wollte, erscheint im Abendland schon vergessen. Zumindest die deutsche Bundesregierung, die mit dem Kolonialismus im Nahen Osten eh nie etwas zu tun hatte, versorgte die Peschmerga mit den dringend benötigten Waffen. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass das Projekt Kurdistan noch nicht abgeschlossen ist und diese Waffen letztendlich bei der Verteidigung der Autonomie dienen können. Man kann nur hoffen, dass Berlin das bedacht hat und dann ebenso unterstützt, statt panisch die Waffen zurückzufordern.

Überhaupt ist das Ländereck Türkei, Syrien, Iran und Irak kein Glücksfall für die Kurden gewesen. Zum einen, weil sie zwischen den großen Regionalmächten Türkei und Iran stecken und zum anderen, weil sie auch noch auf Erdöl sitzen. Dieser Rohstoff war schon immer Fluch und Segen zugleich gewesen. Vielleicht aber mehr Fluch als Segen.

Trotz all des Mordens, der Massaker und der Tragödien in dieser Region könnten die Kurden am Ende die großen Gewinner sein und zumindest in Syrien und Irak jenen Staat errichten, nachdem sie sich so sehr sehnen. Was das letztendlich für den Nahen Osten bedeutet, kann heute noch nicht gesagt werden. Aber sicherlich ruhen viele Hoffnungen auf der Schaffung eines guten Kurdistans, dass dieser endlosen Tragödie im Orient entkommen kann. Vor allem im Hinblick auf das Zusammenleben der Religionen und eine moderne Auslegung des Islam mit Rücksicht auf die Traditionen der kurdischen Kultur.

Die Schaffung dieses Staates ist schon lange überfällig.

Literaturempfehlungen :

Women of a non-state nation, The Kurds

To Mesopotamia and Kurdistan in Disguise


Bild : https://www.flickr.com/photos/kurdistan4all/3164792372 –  : Jan Sefti