Grüne Hochburg im Kollwitzkiez, Prenzlauer Berg – “Nirgendwo wirst du mehr Abschaum und Verkommenheit versammelt finden”

Satirisch verschönert.

“Nirgendwo wirst du mehr Abschaum und Verkommenheit versammelt finden” Obi Wan Kenobi über das Kollwitzkiez

 

Willkommen im Kollwitzkiez in Prenzlauer Berg, dem biodeutschen Biotop mitten in Berlin. Vollgestopft bis zum Kotzen mit hippen Gutmenschen, reinrassigen Kindergärten und dem obligatorischen Adoptivkind aus Südasien oder Afrika, das zusammen mit seinen blonden Brüderchen und Schwesterchen im Dreier-Buggy durch den saubersten Kiez der Stadt chauffiert wird. Aufgebrezelte Milfs marschieren wie die Uniformierten durch die Straßen, eine gleicht der anderen in Alter, Kleidung und Aussehen, während sie ihre Designerkinder wahlweise an der Hand oder im Wagen vor sich herschieben. Kollwitzkiez, wo die einzigen Migranten ein paar zugewanderte Italiener, Schwaben und Griechen sind

Ah! Hier wird Grün gewählt, vor einigen Jahren noch zu fast 40% Prozent und heute nur zu ca. 25%, weil ein Großteil der Wähler zur CDU übergelaufen ist. Nach 2015 war Merkel ja die neue Mutter Teresa, ihre Flüchtlingspolitik das Goldene Kalb eines jeden aufstrebenden Bessermenschen, der voller Ekel und Abscheu auf das dunkeldeutsche Pack im Osten der Stadt und des Landes herunter spucken würde, wenn er sich damit nicht  sein samtenes Sakko ruinieren würde. Pfui, Bäh! Diese Barbaren aus Dunkeldeutschland!

Ich saß also beim Ban Bao Burger mit meiner Dame, während wir uns die Kreation des hippen Restaurants reinzogen, das uns eine Speisekarte präsentiert, welche auch ein Buch der Pflanzenkunde hätte sein können, wenn man nach den genannten Zutaten geht. Ein paar Meter zuvor gab es die Karte in einem anderen Lokal fast nur noch vegan, natürlich für Allergiker und die Smoothies sind selbstverständlich bio; eine Tragetasche von Udo Lindenberg gab es auch noch in einem Geschäft zu kaufen – für fünf Euro gab es da eine Baumwolltasche, wovon ein kleiner Betrag wohl bedürftigen Kindern in einem Shithole-Country gespendet wird.

Männer laufen an uns auch vorbei, wahlweise mit Coffee-To-Go in der Hand, das Sakko locker über die schmalen Schultern oder auf ihnen, das Haar zum Zopf oder zur Fuckboy-Frisur. Entweder ultraschlank und mit dünnen Stelzenbeinen, die in weißen Sneakern ohne Socken stehen, oder aber mit Bierbauch, schmalen Ärmchen und dem Kind im überdimensionalen Kinderwagen. Von demographischen Problemen kann man im Kollwitzkiez nicht sprechen. Wer hier von Überfremdung redet, wird nicht weit kommen. Die Welt kann ringsherum in Flammen aufgehen, und die Bewohner hier würden das erst merken, wenn die Chia-Samen ausgehen, der Kurier für den Katzenkot-Kaffee nicht mehr kommt und die Proviant-Bio-Smoothies nicht mehr geliefert werden. Die Kundschaft an diesem Tag ist so peinlich weiß und europäisch, dass ich als etwas dunkler Typus sofort auffalle.



Refugees-Welcome prangert an jeder Wand, jedem Fahrradständer, jeder Laterne und jedem Café. Flüchtlinge selber sind seltsamerweise nicht zu sehen, so nirgends.  In Adlershof, im tiefen Osten der Stadt, wo ich oft umsteige, sind sie hingegen sehr oft zu finden. Wäre auch seltsam, wenn sich der illegale Migrant in das Café setzt und feststellt, dass die 0,2- Saftschorle ihn knapp vier Euro kostet, die Nudeln mit Soße 11-, und das Fleisch nicht halal, sondern nur vegan ist.

«Ich wähle ja eigentlich grün, aber die Merkel finde ich toll!» ist so ein Satz, der aus dem Munde dieser Leute rauskommen könnte. Die Mieten sind hier überdurchschnittlich hoch, überall wird gebaut, was das Zeug hält. Vor allem Eigentumswohnungen für die Besserdeutschen entstehen hier, die großen Gewinner der Bundesrepublik. Hier ist Multikulti doch toll! Die wenigen nicht-europäischen Migranten tun nämlich das EINZIGE, was sie nach Verständnis der weißen Herrenmenschen in diesem Kiez tun dürfen. Den Bobos Spezialitäten aus ihrer Heimat servieren, die Mülltonnen aus den Hinterhöfen ziehen oder aber Experten fürs Migrantentum sein. Vietnamese im Blumenhandel, am Kiosk ein Araber, noch ein Vietnamese im Asia-Restaurant, drüben ein Südländer im Burger-Laden und den Kindergarten betritt man über ein Schleusentor.

Höchstens ein Kippa-Träger wird hier mal von einem verirrten Araber verprügelt. Aber was schert das Besserbürgertum schon irgend so ein Wüstenbewohner aus Nazareth, wenn er sich den FREE-TIBET-Aufkleber auf das Fahrrad kleben kann und dann zur Anti-AfD Demo fährt, um den «shice rassisten!» so richtig zu zeigen. Kollwitzkiez ist viel Fassade bei dem Lifestyle, eine Menge Make-Up bei den 28-35 jährigen Müttern und viel nackte Brust bei den haarigen Hipstern. Halo i bims, 1 idiot von grünigkeit her.

«Isch des auch Bio?» ; «Gibsch des auch vegan?»

Und das Klischee ist eben nicht übertrieben, weil uns gegenüber zwei völlig abgemagerte Hipster  im Café direkt hinter unserem Café einen Kaffee trinken (was für ein Satz!). Eigentlich ist hier alle fünf Meter eine Tanke für das schwarze Lebenselixier, wenn kein Restaurant, Kleiderhandel oder ein Kindergarten den Platz eingenommen hat. Hornbrillen, enge Hosen, die den Hoden wahrscheinlich zu Brei zerquetschen und extrem haarige Brust, die in lockeren Shirts präsentiert wird. Bei 28°C trägt der linke von beiden noch eine Schiebermütze, um auch gar keinen Zweifel daran zu lassen, was für ein hipper Typ er mit 35+ und ergrauten Haaren an den Schläfen ist.

Vor einer Eisdiele entdecke nach unserem Umtrunk im Café und der kleinen Speisung einen kleinen Aufkleber gegen die Bundeswehr. «KEIN WERBEN FÜRS STERBEN!»

Wie wäre es stattdessen mit «KEINE POLIZEI FÜR DAS KOLLWITZKIEZ!» oder «Bundeswehr schützt Deutschland, mit Ausnahme der Kollwitzstraße!»

Ich plädiere ja dafür, dass wir den Kollwitzkiez einfach in einer Nachtoperation über Somalia abwerfen und zuschauen, wie die Bewohner binnen weniger Minuten anfangen nach einem Airlift durch die Bundeswehr zu rufen und ihre Haustüren mit der 4000 Euro-Schrankwand versperren, weil die schwarzhäutigen Menschen in Somalia dann vielleicht doch nicht in der eigenen Wohnung willkommen sind. Keine Flüchtlinge in das schöne Villenviertel von Hamburg bitte (da war doch was!). Multikulti ist schön, solange der «Neger» den Mokka serviert, der Asiate die Nudeln brät und das Auto aus Japan kommt.  Erinnert mich an den einen aus meiner Uni, der sich laut eigener Aussage «bestens mit seinem Falafel-Mann» vom Eckladen verstünde.  (Ja, der hat ihn wirklich “Falafel-Mann” genannt.)

Nun hatte ich auch nicht erwartet, dass der Student für Sozialwissenschaften aus Babelsberg-Potsdam engere Kontakte zu Hakan und Ali von der Moslem-Gang in Kreuzberg pflegt, oder zu den albanischen Clans, den libanesischen Großfamilien, den türkischen Rockern und den schwitzenden «Arabs» bei Mc-Fit.

Das ist allem Anschein nach genau die Art von Biotop, wo Menschen wie Robert, “Es-gibt-kein-Volk, Habeck gerne leben. Möge es auf Prenzlauer Berg beschränkt bleiben.


 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

5 thoughts on “Grüne Hochburg im Kollwitzkiez, Prenzlauer Berg – “Nirgendwo wirst du mehr Abschaum und Verkommenheit versammelt finden”

  1. Zur Willkommenskultur im Prenzlauer Berg hat die Pravda in der prae-alternativlosen Aera auch schon mal was geschrieben:

    https://archive.is/HTGZF (Archiv-Link den bei der Zeit selbst ist das sicherheitshalber hinter der Paywall verschwunden, inzwischen)

    Money quote: ” woraufhin die Besitzerin eines Cafés […] eine Dienstanweisung unterschreiben ließ, nach der Schwarze im Lokal nicht mehr willkommen seien. Es sei denn, sie seien Mütter oder hätten „kluge Augen“”

    Warum hat eigentlich noch niemand einen Zeitungsartikel geschrieben, der vorschlaegt, Fluechtlinge in der Max-Schmeling-Halle oder der Kulturbrauerei unterzubringen? Das wuerde den AfD-Wahlkampf im Prenzlauer Berg bestimmt erleichtern bis unnoetig machen 🙂

  2. Aus aktuellem Anlass……………………

    ….wird ja gerade der Begründer linker Ideologie gefeiert.

    Ich meine Karl Marx, der Gottseidank 2018 nicht auch noch 200 Jahre alt wurde.

    Ekelhaft was EU-Junker dazu für Flatulenzen abgelassen hat, …..Ekelhaft.
    Und doch ist er nur einer unter vielen.

    Nun ja, was wäre los würde jemand den Geburtstag des berühmtesten Sozialisten überhaupt feiern, demjenigen der in der Mordrate nach Mao und eventuell Stalin “nur” Platz 2 oder eben 3 belegte, nämlich dem deutschen “Nationalen Sozialisten”.

    Es wäre Weltuntergang.

    Aber eben, die Linken heutzutage finden ja, man habe die Ideen des Marx bloss nie richtig umzusetzen versucht, Sie hingegen würden das ja schaffen.
    Von denen hat niemand den Marx je gelesen, sonst würden sie erkannt haben wie er sich oft herablassend zum Volk geäussert hat.
    Ausgerechnet die welche in Sachen Talent und Bildung derart Untermass sind, die wollen etwas besser machen……………?
    Wer schon mal mit einem Linken Diskutiert hat, der weiss um deren Unvermögen, das bei denen die richtige Gesinnung den Verstand, die Fakten und auch jedes Argument ersetzt.

    Jedenfalls sagen die dann, das Marx ja nie einen Umgebracht habe, wenn man sie in einer Diskussion mal in die Ecke gedrängt hat. Er habe ja nur Bücher geschrieben und nie gemordet.
    Also man merke sich, die Gedanken sind frei, aber nur die des Marx……….
    Würde das für die AfD auch gelten, die Linken hätten gar kein Problem mit der AfD.

    Ich würde denen am liebsten mal einige tausend “Flüchtlinge” …..Goldstücke ins Viertel schicken……………… damit die mal was aus dem echten Leben erfahren.

  3. Nach dem lesen beider Artikel, also dem hier und den aus dem ersten Kommi, kann ich nur sagen : Soooo dunkel kann der dunkle Osten denn ja nicht sein.
    Wenn man mal betrachtet wieviel gut betuchte Westler sich in den Osten abgesetzt haben ist man schon erstaunt…
    Und die meisten kommen weil es hier noch schön ruhig und autochon ist…nicht so durch linksgrüne Refugees Welcome Ideologie “No Boarder – No Nations”
    runtergewirtschaftet wurde.
    Man verzieht sich aus den” Meltpots für Multikulturismus ” die man sich in 70 Jahren Tolleranzbesoffenheit im Westen mehr oder weniger vor der eigenen Haustür geschaffen hat…nun ist’s ihnen zu bunt,zu tollerant, zu weltoffen und zu kriminell…da bleibt für die gut betuchten Oberschichtler nur der dunkle Osten als Refugium für Ruhe , Ungestörtheit und dem Gefühl der heilen Welt.
    Das sie mit ihrer idiotischen linksliberalen Einstellung aber den Rest dieses Landes auch noch versauen, dazu reicht’s in ihrem Oberstübchen nicht…
    Es kann ihnen einfach nicht bunt genug sein,aber bitte nicht im 5km Umkreis um die eigene Behausung…die Probleme mit ungebremster Immigration überlässt man lieber denen, die davor nicht fliehen können, hauptsache man kann weiter ungestört seinem Weltbild “Nie wieder Deutschland und Deutschland verrecke” nachhängen…es geht uns ja gut auf unserer kleinen bunten Insel, auf der es aber die bunten Problemfälle a la Afrika und naher Osten in Persona nicht gibt-die hat nämlich Ottonormalbürger im weit entfernten Stadviertel an der Backe.
    So sind sie halt die Grünen und die Linken…die jeder kann nach Deutschland kommen die Sozialkassen reichen für alle die da kommen…soviel Einfältigkeit und Idiotie ist für mich kaum zu ertragen und erzeugt jeden Tag Wut im Bauch…aber ich wohne ja im dunklen Osten der bei den importierten neubürgerlichen Goldstücken nicht sehr beliebt ist…(noch nicht)-zum Glück.

  4. | Und die meisten kommen weil es hier noch schön ruhig und autochon ist…nicht so durch linksgrüne Refugees Welcome Ideologie „No Boarder – No Nations“
    runtergewirtschaftet wurde.

    Ich glaube Du unterstellst da ein bisschen zuviel politisches Bewusstsein. Die meisten Binnenzuwanderer im Prenzlauer Berg (oder inzwischen in Neukoelln) kommen nicht weil es so schoen ruhig und autochton ist. Das hat meistens einen ganz harten oekonomischen Grund: Da wo sie ueberwiegend herkommen (Hamburg, Muenchen, Oberbayern, Baden-Wuerttemberg, Schwaben) ist alles auch schoen ruhig und autochthon. Nur reichen da die Ersparnisse noch nicht einmal um eine Immobilie auf Kredit zu erwerben. Im Osten kurz nach (oder nicht mehr so kurz nach) der Wiedervereinigung reichen die Ersparnisse hingegen fuer eine Finanzierung mit 100% Eigenkapital.

    Und insbesondere Berlin ist bei der Klientel natuerlich besonders beliebt weil man weder mit saechsischem Dialekt noch mit Mecklenburg-Vorpommerschen Infrastrukturmangel (man fahre mal mit einem Auto ohne Reservekanister nach Greifswald…) in Kontakt kommt…

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