Wenn mit zweierlei Maß gemessen wird – Deutschenfeindlichkeit – Ein Fall an einer Berliner Schule

Berlin. Eine deutsche Schule in Reinickendorf im Frühjahr Jahr 2018. Zwei deutsche Jungs spielen auf dem Fußballplatz ungestört zu zweit, als sich zwei etwas ältere Kinder, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, nähern und die beiden Fußballspieler von der Seite ansprechen. Sie wollen mitspielen, so die älteren Flüchtlingsjungen. Der Besitzer des Balls, nennen wir mal Tim*, lehnt ab und erklärt, dass sie lieber alleine spielen wollen und kein Interesse am gemeinsamen Spiel haben.



Sofort beleidigt einer der Flüchtlingsjungen die beiden Deutschen als «Schweinefresser» und «Scheissedeutsche», bevor er dazu übergeht Tim unprovoziert gegen die Brust zu stoßen. Tim ist 9 Jahre alt, wesentlich jünger und kleiner als die ihm körperlich überlegenen «minderjährigen Flüchtlinge». Tim fällt nach hinten, rafft sich auf und bevor die beiden deutschen Jungs das Spielfeld räumen und versuchen den Streit zu verlassen, sagt Tim noch folgenden Satz: «Warum gehst du nicht zurück in dein Land?!»

Die Antwort der Schule folgt prompt. Tim erhält einen Verweis dafür, dass er die Flüchtlingsjungen «fremdenfeindlich beleidigt» hat. Der Direktor behauptet gegenüber der Mutter von Tim sogar noch, dass er sehr stolz auf die beiden Flüchtlingsjungen ist, weil diese sich nicht haben von Tim provozieren lassen. Es hätte schließlich keinen Grund gegeben, so der Direktor, warum Tim und sein Freund nicht mit den größeren Jungs hätten spielen können. Beim nächsten Mal MÜSSEN die beiden deutschen Jungen mit den älteren Jungen spielen. Ansonsten sei er dann nicht mehr so nachsichtig.  Die beiden Flüchtlingsjungen, welche Tim und seinen Freund als Schweinefresser und Scheissedeutsche bezeichnet haben, kriegen keinerlei Bestrafung. Auch der körperliche Angriff gegen Tim bleibt ungesühnt von der Schule.  Tim erhält einen Tadel.



 

Die Mutter des Geschädigten ist alleinerziehend und telefoniert mit dem Vater von Tims Freund. Beide tauschen sich aus und berichten von deutschenfeindlichen Beleidigungen durch andere Schüler.

Statt jedoch dagegen vorzugehen, ruft die später noch Schulleitung das Jugendamt hinzu, welches einen Hausbesuch bei der Mutter von Tim arrangieren soll. Ein Haushalt, in welchem fremdenfeindliche Ideologie anerzogen wird, sei genauer zu prüfen, so die Argumentation der Schule.

«Warum gehst du nicht zurück in dein Land?!» gilt scheinbar bereits als fremdenfeindlich, während Schweinefresser und Scheissedeutsche als rassistische Beleidigungen gegen Deutsche völlig ignoriert werden. Auch der körperliche Angriff gegen einen Mitschüler bleibt völlig ungestraft.

Ungewöhnlicher Einzelfall? Womöglich. Passierte jedoch der Freundin von einem sehr guten Freund von mir, der hier auf dem Blog gerne liest und mich bat den Fall von Tim, mit dessen Mutter er engen Kontakt pflegt, zumindest unter Schutz der Identitäten an die Öffentlichkeit zu bringen.

Deutschenfeindlichkeit und Täterschutz sind keine Seltenheit mehr, sondern gehören zum Alltag in Berlin. Vor zehn Jahren habe ich derlei selbst häufiger erlebt und versucht davor zu warnen. Mittlerweile berichtet auch die Presse von dem ausuferndem Rassismus gegen Deutsche in migrantisch geprägten Bezirken. Wenn man vor einem Jahrzehnt derlei Dinge ansprach, galt man noch als Hetzer, Rassist oder Irrer.

 


 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

12 thoughts on “Wenn mit zweierlei Maß gemessen wird – Deutschenfeindlichkeit – Ein Fall an einer Berliner Schule

  1. Bei der Geschichte musste ich an die vorletzte Bundestagswahl denken. Das Wahllokal war eine Grundschule in einer buergerlichen Ecke in Berlin Charlottenburg. Die Lehrer hatten bei der Vorbereitung der Wahl ein bisschen gepennt und Namenslisten an allen Klassenzimmern haengen lassen. Eigentlich ein absolutes Unding, aber in dem Fall lieferte es interessante Information.

    Da gab es eine Klasse mit durch die Bank Mahmut, Ali, Mehmet, Mahmood, Mohammed. Nur mittendrin stand ganz einsam und allein Januzs (*). Ich hatte damals schon Mitleid mit diesem armen Jungen als ich mir das Mobbing vorstellte, dem er wohl ausgesetzt ist.

    Kuerzlich im Kampfsportverein hatten wir als Janusz dann als Neuzugang, beziehungsweise sein Spaetaussiedler-Pendant Vladimir (*) . Ein netter Junge. 13 Jahre alt, vielleicht ein bisschen duenn geraten. Erzaehlte mal unter anderem von den “Tschurki” in der Schule (russisch, heisst in etwa “verkohltes Holzstueck” und ist eine abfaellige Bezeichnung fuer muslimische Voelker aus dem nahen Osten oder Kaukasus), und fragte, wie er am besten Krafttraining fuer seine Arme macht. Mehr hab ich mit meinem bruchstueckhaftem Russisch nicht verstanden (und er wollte nicht mehr erzaehlen als ich nochmal gefragt habe), aber das reicht um sich die Situation zusammenzureimen. Auch da duerfte eher Vladimir Aerger fuer den Gebrauch des Wortes “Tschurki” bekommen als die Milchgeldeintreiber fuer ihr Tun.

    (*) Name geaendert.

    1. Interessante Geschichte, vllt kenn ich die Schule sogar. Hab da mal in Chawi einen Lehrer interviewt. Machst du noch aktiv Kampfsport in Berlin? Evlt fang ich auch wieder an, bin seit meiner Verletzung ja raus.

  2. Mannnnn, …… ich hätte die beiden Störenfriede gleich …. ( selbst Zensiert )
    Natürlich spielten wir in meiner Kinderzeit immer mit denen …..wir das wollten.
    Sehr oft haben wir jemandem das Mitspielen verwehrt, ja oft mussten andere erst beweisen das man sie mitmachen lassen sollte.
    Tja, als Kinder waren wir unbelastet, frei, und wir stellten unsere Regeln selber auf.
    Tja, die anderen machten dann halt mal ne Retourkutsche, so lernte man Interessen auszugleichen, das alles 2 Seiten hat. Das gehörte zum Aufwachsen dazu.
    “Scheissschweizer” hörte man damals nie, aber es hätte sicher zum sofortigen Kampf geführt.

    Nun ja, was oben passiert ist erlebt an Heute ständig.
    Da wird der Ideologie der Gutmenschen, die uns in den gesellschaftlichen Untergang ( Buntheit ) führen wollen, mehr Gewicht zugemessen wie den Rechten dieser beiden Jungen.
    ————————————————-
    So ist das Heute, denn bei den Sachen gibt es nur eine Seite die Vernünftig handeln muss, das sine WIR die Schweinefleischfresser.
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    Die anderen haben einen Bonus und dürfen den als Joker betrachten um tun und lassen zu können was ihnen beliebt.

    Ideologie verursacht solchen Unsinn.

    Etwas was es bei uns damals noch nicht gegeben hätte.
    Aber da wir unsere Jungen zu Duckmäusern erziehen / müssen, können die sich gar nicht mehr wehren, ja der Staat untersagt ihnen alles was ein gesunder Geist tun würde.
    Hier in der Schweiz gibt es die KESB ( Kinder und Erwachsenen Schutzbehörde ) die Gottgleich über ihre Fälle verfügt.
    Wer da einmal ins Räderwerk gerät…………… lernt Gott, beziehungsweise das das Beamtentum kennen.
    Diese Macht, die durch unsere Linken als KESB installiert wurde, die führte sogar schon dazu, dass eine völlig entrechtete Mutter lieber zusammen mit ihren beiden Mädchen Suizid beging, denn diese Behördenfolter über Jahre zu ertragen.

    Aber die “Götter” sagten hernach einfach, die Frau sei halt Geisteskrank gewesen……… es habe quasi so kommen müssen, man hätte ihr eben auch keinen besuch bei ihren Kindern mehr erlauben sollen.

    Kinder in Staatshand……….. Kinder aufgezogen in der KESB-Jugend oder dem KESB-Schweizer-Mädchen.

  3. Ich bin selber Vater dreier Kinder in Pankow.
    Meine beiden jüngsten waren bis Mitte letzten Jahres an der gleichen Schule.
    Dort wurden sie aus der Willkommensklasse heraus als Kartoffel Scheissdeutsche Hurensohn etc. beschimpft. Die Schule als auch der Hort haben keine Konsequenzen gezogen.
    Unsere Kinder mussten sogar auf dem Sommerfest für eben jene &£#^# Kinder noch das Lied
    “Einer aus 80 Millionen” vorsingen um ihnen Respekt zu zollen ob ihres andersartigen Verhaltens.

    1. Moin, wenn ihr den Fall öffentlich machen wollt, kenne ich auch da auch Zeitungen die daran interessiert wären womöglich. Oder hier.

      Gruß. Yg

  4. Bleibt zu hoffen, daß die Mutter inzwischen finanzierbaren guten Rechtsbeistand in Hinblick auf Dienstaufsichtsbeschwerden und / oder Klage hat.

    Schon allein das Ausrufezeichen in der Begründung des Tadels zeugt m.E. von mangelnder Professionalität/Neutralität und läßt die einseitige “Schnappatmung” richtiggehend erahnen.

    Dass hier neben massiver Ungleichbehandlung- und Bewertung auch wieder subtiler eigener Rassismus der Schulleitung, der unterstellt, daß von Kulturfremden nicht die sonst allgemeingültigen Regel an Zusammenleben und Umgangsformen erwartet werden könnten /dürften (weil sie es “nicht wissen / können), am Start war, nebenbei.

  5. “Mittlerweile berichtet auch die Presse von dem ausuferndem Rassismus gegen Deutsche in migrantisch geprägten Bezirken. Wenn man vor einem Jahrzehnt derlei Dinge ansprach, galt man noch als Hetzer, Rassist oder Irrer”

    Wir machen Fortschritte. Inzwischen gilt man da nur noch als Hetzer oder Rassist, aber immerhin schon nicht mehr als Irrer.

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