Der zähe und heimliche Verfall Europas vor unser aller Augen

Wenn wir mit einer Kamera im Gepäck auf die Straße gingen, um ein paar junge oder alte Menschen in der Einkaufspassage zu fragen, was denn vor einigen Wochen in Brüssel oder Paris passiert sei, könnte man uns vermutlich keine richtige Antwort geben. Davon, dass es kürzlich in der «Hauptstadt Europas» zu massiven Ausschreitungen mehrheitlich nordafrikanischer Männergruppen kam, die die hilflos agierende Polizei mit Eisenstangen, Steinen und Fäusten in Kämpfe verwickelten, ist in unseren Leitmedien kaum berichtet worden. Zumindest blieb bei den Menschen dahingehend nichts hängen, wenn ich mich so in meinem Umfeld umhöre. Auch an der Universität, wo doch eigentlich die Bildungselite unseres Landes zusammenkommen sollte, erntet man auf Nachfrage in der Mittagspause nur erstaunte Gesichtszüge und Stirnrunzeln: «Echt, woa. Zeig mal!» – und dann zeigt man die Videos, in denen riesige dunkle Massen durch die Straßen von Brüssel stürmen und die ganze Fläche vor dem Hauptbahnhof in ein kleines Kriegsgebiet verwandeln. Die erstaunliche Tatsache, dass solche Ereignisse kaum «media coverage» finden oder aber zuerst von alternativen Medien aufgegriffen werden, sodass sich die öffentlich-rechtlichen Medien gezwungen sehen, nachzuziehen, lässt einen schon schmunzeln.



 

Während Martin Schulz von der Idee der Vereinigten Staaten von Europa redet, zerbricht die EU in ihrem Kern eigentlich vor unseren Augen, ohne dass dies großartig von den Massenmedien thematisiert würde. Man muss schon an harter Realitätsverdrängung leiden, wenn man im heutigen Frankreich KEINEN zerfallenden Staat sieht, der sich angesichts fast wöchentlicher gewaltsamer ethnischer und religiöser Zusammenstöße und zunehmender sozialer Probleme nur noch mit zwei Fingern am Rand der Klippe festhalten kann. Wie soll denn so ein destabilisiertes Frankreich, regiert von einer kleinen Medien- und Polit-Elite, finanziert durch Kreditaufnahmen, eine stützende Säule für die EU sein? Manuel Macrons Staat ist in weiten Teilen des Landes nicht mehr in der Lage, sein laizistisches Rechtssystem durchzusetzen, und muss sich vielerorts den immer mutiger werdenden Islamisten beugen, welche Frankreichs Vorstädte im Raum Paris, aber auch in anderen Städten im Süden und Osten des Landes, beherrschen. Und damit meine ich nicht, dass sie dort die Gesetze machen. Denn die Muslime Frankreichs entziehen der Judikative und Exekutive Frankreichs bereits dadurch den Boden, dass sie mehrheitlich bereits Kolonien im Land gebildet haben, die sich invasiv ausbreiten würden und nicht mehr mit rechtsstaatlichen Mitteln auszuhebeln seien, so zumindest der von einem Professor angestoßene Diskurs. Es muss schon eine ziemlich verzweifelte Situation sein, wenn ein französischer und anscheinend etablierter Professor in vollem Ernst die TEILUNG des Staates Frankreich vorschlägt: ein muslimischer Teil, in dem die Scharia gelebt werden könne, und ein laizistischer Teil mit den Atheisten und Katholiken des Landes. Die Intention dabei scheint die Verhinderung eines Bürgerkrieges zu sein, der Westeuropa ins Haus steht, ohne dass die Mehrheit der europäischen Bürger überhaupt davon in Kenntnis gesetzt wird. Dass die Lage ernst ist, haben wohl auch die Linken in Deutschland und Frankreich bemerkt. Das von Michelle Houllebecq geschriebene Buch «Unterwerfung» beschreibt dieses zukünftige Frankreich, aufgeteilt zwischen sich bekriegenden Bürgerkriegsfraktionen eines teils vollständig islamisierten Landes, in dem die Linken bis zur letzten Stunde, bis zur Ausrufung des Kalifats, das geleugnet haben, was jeder Vollhorst mit zwei Augen und einem Hirn hinter den Augen sehen konnte: Der momentane Kurs der Politik führt in die totale und vernichtende Katastrophe für Europa und das Projekt Demokratie, Menschenrechte & Freiheit.

Nein, es ist nicht normal, wenn Gendarmerie und Polizei im 24/7-Einsatz zusammen mit Soldaten der Armee auf den Straßen des Landes unterwegs sind, um mögliche Terroranschläge zu verhindern und dafür zu sorgen, dass sich die brodelnden Stimmungen der unterschiedlichen Völker in Frankreich (ja, es sind Völker) nicht auf der Straße im Kampf entladen. Dass sich die Menschen auch an das Bild von leichten Maschinengewehren an der Kreuzung gewöhnen und sich dabei einreden, dass sie in einem freien Land leben würden, erstaunt mich mittlerweile auch nicht mehr. Frankreich schlittert, ohne dass dies für sonderliche Besorgnis in der deutschen Presselandschaft sorgen würde, in eine Katastrophe unermesslichen Ausmaßes, die viele Leute haben kommen sehen und noch mehr vielleicht heimlich erahnt haben. Warum kann ich dies mit Sicherheit sagen? Weil alle Prophezeiungen, die ich für mich und gegenüber politisch Interessierten noch 2010 geäußert habe, Realität geworden sind. Es ist nicht so weit hergeholt, wenn ich eine weitere Eskalation dieses zivilisatorischen Konfliktes fürchte und am Horizont aufziehen sehe.

 

Derweil geht – wiederum ohne Beteiligung der deutschen Öffentlichkeit – die Euro-Krise in Griechenland weiter. Die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa schießt durch die Decke und liegt, je nachdem, wo man gerade ist, bei 50% und teilweise sogar noch darüber. Das heißt, dass die Mehrheit der südeuropäischen Jugend mit Arbeitslosigkeit und Zukunftsangst zu kämpfen hat. Ein EU-Bonze wie Juncker erzählt uns jedoch, was für unglaubliche Erfolgsprojekte der Euro und die EU seien. Ich denke, das wird im Süden Europas nicht so gesehen. Auch in Griechenland kam es zu äußerst brutalen Ausschreitungen zwischen Sozialisten und der Polizei. Auch dort sind es fast wöchentliche Krawalle, die Europas Städte von Paris über Rom bis Athen in ein zorniges Chaos stürzen, wenn auch oft nur für einige Tage. Berichtet wird darüber kaum. Die massive Judenflucht aus Europa, vor der schon zu Beginn des Jahrhunderts gewarnt wurde, hat nun auch Schweden, Dänemark und Deutschland erreicht. In Frankreich gehört ja der arabisch-muslimische Antisemitismus schon länger zum guten Ton und ist auch Wegbereiter für antichristliche und antiweiße Ressentiments. In einigen Jahrzehten könnte, wenn die Dinge so laufen wie bisher, Europa judenfrei sein und die Funktionseliten der Politik offener Grenzen und des Multikulturalismus werden kurz ein paar bedauernde Worte an die Öffentlichkeit richten und dann wieder versuchen ihre Wahlprogramme auf die neue demographische Größe auszurichten: junge Muslime.

 

Eine Ausweitung des Projektes EU stünde, bei derzeitiger Lage, auf tönernen Füßen. Es ist mir ein Beweis für die Realitätsfremdheit in Brüssel, Berlin und Paris, wenn man glaubt, man könnte mit dem derzeitigen Zustand Europas eine funktionierende Staatenunion nach dem Muster der USA aufbauen. Die Länder Mittel- und Westeuropas werden genug damit zu tun haben, ihre zerfallenden Staaten im Innersten zusammenzuhalten. Europa muss laut Schätzungen der UN einen erhöhten Migrationsdruck aus Afrika ertragen, der irgendwo zwischen 20 und 50 Millionen Menschen zusätzlich bis 2050 liegen könnte, während Afrikas Bevölkerung auf drei Milliarden Menschen anwachsen wird. Der Anteil der Europäer an der Weltbevölkerung, der jetzt bereits schon bei nur noch rund 10% liegt, wenn wir Nordamerika hinzunehmen, wird auf weniger als 7% schrumpfen. Die christliche Bevölkerung Europas wird bei anhaltendem Migrationsdruck aus islamischen Ländern dahinschmelzen wie Butter in der Wüste. Wer dies nicht wünscht, gilt als Rechtsextremist.

 

Dabei besteht der wahre Extremismus und vor allem Totalitarismus darin, ungefragt die Idee einer so umfassenden sozialen und ethnischen Umwälzung über Europa zu verhängen und diese, trotz der erdrückenden Evidenz der Nachteiligkeit dieser Utopie, umsetzen zu wollen. Die Extremisten und Antidemokraten sind all jene, die heute noch an der Politik der offenen Grenzen festhalten und sich eine weitere Armutsmigration aus Afrika und Asien wünschen. Kontinente, die beide noch in diesem Jahrhundert einen fast unerschöpflichen Nachschub an Menschen und Konflikten produzieren können, vor denen diese Menschen dann zu uns flüchten, um sie zu uns zu bringen. Damit ist auch das von linker Seite immer wieder angeführte Argument eine ziemlich absurde Ausrede. Zwar ist es richtig, dass der Westen (NATO, EU und Konzerne) mit der afrikanischen und arabischen Welt Schindluder treiben. Falsch wäre aber, anzunehmen, dass die Flüchtlingsströme und Migrationsbewegungen aufhören würden, wenn sich der Westen komplett aus diesen Regionen zurückzöge. Die Menschen Afrikas und Asiens sind auch ohne unser Zutun in der Lage, sich die Köpfe einzuschlagen und ihre Länder in den Ruin zu wirtschaften. Aus dem Elend der vielen TAUSEND Völker in hunderten Nationen Eurasiens und Afrikas eine Schuld für Europa abzuleiten, die uns zwingt, diese Massen aufzunehmen, ist selbstzerstörerisch und unsinnig. Daher ist auch der Satz von Kanzlerin Merkel eine Idiotie sondergleichen: «Es gibt keine Obergrenze» oder «Mit mir wird es keine Obergrenze geben» heißt im Ernstfall, hypothethisch gedacht, dass bei der Ankunft von 10-15 Millionen neuen Migranten jedes Jahr an den deutschen oder europäischen Grenzen, die Regierung all diesen Leuten hier Zuflucht gewähren würde. Denn genau das heißt nämlich KEINE Obergrenze. Es heißt, dass, egal wie viele Menschen zu uns kämen und was die Konsequenzen wären, wenn wir sie hier aufnähmen, wir sie trotzdem immer ALLE erst einmal aufnehmen müssten. Wo ist das sozial? Brot und Fisch mit den Jüngern zu teilen, funktioniert, wenn die Zahl der Jünger begrenzt ist. Eine fast endlose Zahl von Hungrigen ist jedoch, auch bei den Reserven Deutschlands, nicht zu befriedigen. Unter je mehr Menschen unsere Reserven aufgeteilt werden, desto weniger von ihnen werden satt. Sie können entweder die erlaubten zwanzig Personen in ihr Rettungsboot laden und schauen, dass Sie wenigstens zwanzig Menschen retten oder aber Sie laden fünfzig Personen hinein, weil Sie so ein großes Herz haben, und erleben dann, wie alle ertrinken, weil das Boot überladen war. KEINE Obergrenze – dass darüber überhaupt diskutiert wird und sich der bayrische Stubentiger Seehofer derart damit vor seinen Stammwählern in Szene setzen konnte, zeigt eigentlich nur, wie wenig der Wähler eigentlich nachdenkt.

 

Europa zerfällt vor unseren Augen und das entlockt der von Koks auf der Toilette herumzuckenden Nancy, Studentin für Pädagogik, nur ein spastisches Muskelzucken, bevor sie sich auf das nächste Rockkonzert gegen Rechts schleppt und dort Jutebeutel gegen Kapitalismus kauft. Zuhause in Brandenburg, wo sie eigentlich herkommt, siechen die letzten Christen ihrer Kleinstadt dahin und fragen sich, was aus ihrer Tochter in Berlin eigentlich mal werden soll. Nicht viel, weil das Mädel sich zwischen den Uni-Lesungen lieber einen Schuss setzt. Danach gibt es eine Lesung über «toxische Männlichkeit», wo erklärt wird, warum Kerle das absolute Böse sind, wenn sie einer Frau ein Kompliment machen. Derweil sorgen tatsächlich toxische Männer dafür, dass Mädchen wie Nancy in Syrien (wahlweise auch London oder Paris) erst gar nicht den Mund aufmachen und bei Ehebruch, mit dem Kopf im Sand verbuddelt, Bekanntschaft mit Bruder Stein machen. Googeln Sie mal Ehrenmord bzw. „Honor Killings in Sweden“. Dagegen wagt sich keine von diesen Genderideologinnen auf die Straße. Warum nicht?

Europa und damit auch seine freiheitlichen Werte werden hier beinahe kampflos preisgegeben.


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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport, und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

4 thoughts on “Der zähe und heimliche Verfall Europas vor unser aller Augen

  1. Darum sind Prepper neuerdings in den Fokus der Sicherheitsbehörden gerückt.

    Sie bereiten sich darauf vor ……dagegen zu kämpfen und es zu überstehen.
    Ich muss denen da immer mehr beipflichten.

    Bis dahin aber wird die Politik noch mit Händen und Klauen versuchen die „anderen“ …… also Prepper, Reichsbürger, „Rechte“ und auch die AfD zu kriminalisieren, zu überwachen usw.
    Alles was die Augen aufmacht und die Probleme erkennt die auf uns zukommen, gilt denen als Feind.

    Nun ja, je länger je mehr werde ich wohl auch so ein Feind sein.
    politisch bin ich es eh schon lange, …..ein Feind des Establishments.

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