Die christliche Bevölkerung von Bethlehem ist innerhalb von 70 Jahren von 85% auf 12% gesunken

 

von Ignatius:

Bethlehem, wo die Geburtskirche von Jesus Christus steht, ist überhaupt nicht mehr christlich. Bis auf einen schmalen Streifen, wo Kameras und rotes Absperrband vor der Eingangstür darauf hinweisen, dass die Geburtskirche ein Pilgerort für christliche Touristen ist. Es deutet fast nichts mehr auf die christliche Identität der seit 2000 Jahren von Christen bewohnte Stadt hin. Die meisten Kirchen sind verlassen, teils zerstört und es hat in den letzten Jahrzehnten immer wieder Anschläge auf die christliche Bevölkerung in Bethlehem gegeben, welches sich in den palästinensischen Autonomiegebieten befindet und von den arabischen Muslimen dort verwaltet wird. Seit 1950 hat sich die Bevölkerung der Stadt und der Dörfer in der Umgebung massiv verändert. Palästinensische Muslime zogen hinein, Christen wurden durch Terroranschläge, Diskriminierung durch die Autoritäten und permanente Angriffe vertrieben.

Ich empöre mich darüber, weil diese Tatsache bei der Kurie in Rom keinerlei Reaktionen hervorgerufen hat. Das Land, wo das Wort Gottes zuerst gepredigt wurde, ist fast gänzlich entchristianisiert. Zumindest im islamisch verwalteten Teil und nicht so sehr in den israelischen Gebieten, wo viele Christen aus Syrien und dem Irak Schutz gefunden haben und als Kriegsflüchtlinge aufgenommen wurden.

Die Lage der Christen im Heiligen Land ist so prekär, dass in Rom eigentlich höchster Aufruhr herrschen müsste. Aber für die Christenverfolgung und die Zerstörungen von Kirchen interessiert man sich auf den Kirchentagen in Deutschland, Italien und Frankreich nur am Rande.

Vor der Geburtskirche von Jesus Christus beten die Muslime, nicht die Christen. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten hat sich in Bethlehem ein demographischer Wandel vollzogen, den wir auch partiell in Europa erleben.  Eigentlich sollten die Alarmglocken bei allen Kirchenvertretern in Europa läuten und es sollte ihnen bewusst werden, dass diese Entwicklung nicht im Interesse der Christenheit sein kann.  Aber Kardinal Marx hört nichts, sieht nichts und weiß nichts.

 


 

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