Europa ist sein eigenes Oxymoron – zehntausende Juden verlassen jährlich Europa für Israel

Ein Oxymoron (Plural Oxymora; griechisch ὀξύμωρος, aus oxys ‚scharf(sinnig)‘ und moros ‚dumm‘) ist eine rhetorische Figur, bei der eine Formulierung aus zwei gegensätzlichen, einander widersprechenden oder sich gegenseitig ausschließenden Begriffen gebildet wird. Häufig werden Oxymora in Form von Zwillingsformeln geprägt

 

Ein Drittel der europäischen Juden denkt darüber nach, Europa zu  verlassen. Momentan also ca. noch 700.000 Bürger jüdischen Glaubens bzw. Ethnie, wovon die meisten in Westeuropa leben. Der Kellernazi und Achmed von der Hamas mögen sich über diese Nachricht womöglich freuen. Für mich allerdings ist es ein Indikator und ein Warnzeichen für nahende Katastrophen, denen  wahrscheinlich kaum mehr ausgewichen werden kann. Europa ist, das werde ich hier gleich erklären, sein eigener Widerspruch geworden – sein eigenes Oxymoron.



Vor allem Frankreich, Belgien, Großbritannien , Italien und Schweden sind von diesem neuen Exodus der Juden betroffen, welche mehrheitlich nach USA und Israel auswandern. Vor allem nach Israel, welches aktiv um neue Mitbürger jüdischer Herkunft in Europa wirbt und damit bei den europäischen Juden auf offene Ohren trifft. Nach Bataclan, Charlie Hebdo, den Anschlägen in Belgien, darunter auch gegen das jüdische Museum, sowie so unglaublich viele antisemitische Übergriffe, dass ich sie hier gar nicht alle aufzählen will, sind die Juden in Europa dem Überdruss erlegen. Sie haben wohl endlich genug davon, dass ihre Schulen 24/7 von Polizisten bewacht und ihre Synagogen mit Kameras und Wachpersonal geschützt werden müssen. Kürzlich machte der Fall eines Mobbing-Opfers in Berlin die Runde, in der die Schulleitung versucht hatte die antisemitischen Übergriffe von mehrheitlich muslimischen Schülern kleinzureden. Ähnlich, wie die Polizeiführung nun die Skandalschule in Spandau trotz Beweisen zum Gegenteil quasi zur Musterschule für Integration und gelebtes Multikulti erklärt.

In Berliner Pausenhöfen von Mittel- und Hauptschulen ein Deutscher mit blonden Haaren zu sein ist heute schon manchmal problematisch und kann dazu führen, dass man mit dem Gesicht über die steinerne Tischtennisplatze gezogen wird.  Noch blöder ist es, wenn man sich in Berlin (mittlerweile wirklich in JEDEM Bezirk, nicht mehr nur Neukölln und Wedding) als Jude erkenntlich gibt. Das führt dann selbstverständlich, wie könnte es anders sein, dass Hermann H. und Peter P. den armen Joschua mit schwarzen Springerstiefeln verprügeln und dann lachend zum nächsten Friseur in Lichtenberg rennen, um sich eine Glatze rasieren zu lassen.

Ha. Ha.

Natürlich nicht. So denken aber Spiegel, Zeit, NR, ZDF, ARD und so ziemlich jede gottverdammte Initiative und «Stiftung gegen Rechts», wenn sie das üble Bild vom Stiefelnazi an die Wand malen.  Das heißt nun nicht, dass diese Typen nicht existieren oder verharmlost werden sollten. Aber ich möchte den Schulhof sehen, welcher nicht in Sachsen, Thüringen oder an der polnischen Grenze bei MeckPomm liegt, wo der Pausenhof nicht von halbstarken muslimischen Jungs beherrscht wird, die jeden Versuch eines Deutschen, diese Hierachie und Rangordung zu verletzen, in den Staub treten würden. Das gilt auch für andere muslimische Mitschüler, die sich nicht diesem Gruppenzwang anpassen wollen und zur Sorte «brav, fleißig und still» gehören. Auch die werden dort nicht geschont und sind regelmäßig Opfer internen Mobbings. Das werden Ihnen einige Sozialarbeiter oder Lehrer bestätigen können, die auch nur minimalen Einblick in die Verhältnisse und Zustände dieser Gruppen haben.

Fakt ist also, dass die Juden in Europa sich nicht mehr sicher fühlen und es auch nicht sind.  Erinnern Sie sich an den einen Fall, wo eine muslimische Frau mit Kopftuch von einem weißen Nationalisten mit einem Messer abgestochen und dann aus dem Fenster auf die steinerne Straße geworfen wurde? Nein? Ich auch nicht. Es handelte sich aber um einen Islamisten und das Opfer war eine alternde jüdische Frau in Frankreich. Witzig, dass sich der Zentralrat der Juden in Deutschland lautstark über Rechtspopulisten beschwert. Auf dem vorletzten Landesparteitag der AfD in Berlin sprach ein Mitglied aus Belgien, ein deutschsprachige Belgier jüdischen Glaubens, der nicht von der Bühne gebrüllt wurde. Es kam auch kein Björn Höcke um die Ecke geschossen, um dem Mann ein «Schande!» gegen den Kopf zu werfen.

Tatsächlich war Antisemitismus sein Thema und Ansporn, sich in der AfD zu engagieren. Aber nicht der Antisemitismus einer zunehmend marginalisierten Altrechten Clique, sondern der neue und importierte Judenhass, der Klassenzimmer, Schulhöfe und Universitäten längst erfasst hat.  Keine andere Partei oder Gruppe in Deutschland wolle sich überhaupt ernsthaft mit Problem und Ursache befassen. Ein Zusammenhang zwischen neuen Einwanderergruppen aus islamischen Ländern, in denen statistisch gesehen bestimmte Vorurteile quasi zum Erziehungspogramm gehören, will nicht gesehen werden.

Warum?

Weil die Juden ihre Rolle als Subjekt des deutschen Schuldkomplexes mehr oder minder langsam an eine andere Minderheit abgetreten haben, die langsam demographische Mehrheit gewinnt und zusätzlich dennoch von einer gewissen Opferrolle profitieren kann: die Deutschen wollen an den Muslimen wiedergutmachen, was sie an den Juden verbrochen haben. Das ist mehr oder weniger bewusst vorhanden, auch wenn es natürlich Unfug ist.

Warum ist es Unfug? Weil es keine kollektive Schuld gibt (höchstens Verantwortung). Aber die kollektivistischen Ideen haben in Westeuropa gerade Auftrieb und ein auferladener Wiedergutmachungs-Komplex gehört dazu. Man ist wohl derzeit ziemlich zwiegespalten, wie man denn Juden und Muslime unter einen Hut bringen kann, wenn das selbst nach 1400 Jahren im Nahen Osten nicht funktioniert hat. Multikulturelles Zusammenleben gestalten! Der Deutsche will es besser machen oder, wie man es früher mal gesagt hat: «am deutschen Wesen soll die Welt genesen!»

Aber diesem Irrtum erliegen auch Frankreich, Schweden und Großbritannien. Wenn eine wie ich finde realistische Prognose sagt, dass es in fünfzig Jahren womöglich keine(wohl eher minimal wenig) Juden mehr in Europa geben könnte, sorgt das in der SPD oder SPÖ Parteizentrale für ein müdes Achselzucken(das entweicht ihnen auch beim Verfall der evangelischen Kirche). Wirklich bedeutend ist die jüdische Gemeinde in Österreich demographisch einfach nicht mehr. Und das gleiche gilt auch für Deutschland, Frankreich und England, wo die Muslime die demographische Größe im Aufschwung darstellen, welche die jüdische Interessengruppe an der Wahlurne um ein VIELFACHES schlägt. Die Herzen europäischer Politiker lassen sich beim Urnengang erkaufen. Wen interessieren alternde und schrumpfende religiöse Minderheiten? Die real existierenden Juden sind den europäischen Politikeliten kein Herzensanliegen. Die historischen Juden schon, weil man sich an ihrem Leid ja verschuldigt hat (wieder kollektivistischer Unsinn).

Es ist wirklich der größte Treppenwitz der Geschichte, dass aus der RICHTIGEN Erkenntnis nach Ende des Zweiten Weltkrieges, die falschen Maßnahmen daraus abgeleitet werden. Rassismus, übersteigerter Nationalismus und Antisemitismus sind schädlich. Aus dem Wunsch heraus etwas Gutes zu tun, und die Zukunft nach 1945 besser zu gestalten, hat man sicherlich in guter Absicht versucht ein weltoffeneres und tolerantes Europa zu erschaffen, was auch gelungen ist. Bis jetzt. Bedauerlicherweise scheint hier kein Schloss in der Tür ins Paradies eingebaut worden zu sein, was unweigerlich dazu führt, dass schädliche Ideologien und ihre biologischen Träger, die Menschen, Eintritt erhalten haben. Natürlich trägt nicht jeder diese Ideen in sich und die Tatsache, dass ich das hier überhaupt sagen muss, unterstreicht eigentlich nochmals die Offensichtlichkeit unserer Probleme.

Denn viele tun es. Masseneinwanderung aus Nahost und Afrika führt ironischerweise zu Zuständen, die das sorgenfreie Leben für Juden in Europa unmöglich machen. Die westliche Fremdenliebe, die nun auf Muslime übertragen wird, setzt eine Entwicklung in Gang, welche die Sicherheit und die aufgeklärte Gesellschaft der letzten 70 Jahren in gleicher Zeit rückabwickeln könnte. Unabsichtlich(?) werden von den Europäern Lebensumstände geschaffen, welche Antisemitismus und Pogrome gegenüber Juden und wahrscheinlich auch bald Christen zur Normalität werden lassen. Vor ein paar Monaten wurde ein katholischer Priester in seiner eigenen Kirche mit einem Messer während der Messe enthauptet, unter Rufen von «Allahu Ackbar»! Nicht Maseltov oder Schalom, sondern Allahu Ackbar.

Die naive Toleranz für den grassierenden Islamismus führt dazu (ich wiederhole mich), dass alle hier lebenden, egal ob Einwanderer oder Einheimischer, Jude oder Christ, Deutscher, Syrischer Student oder israelische Touristin, Lebensqualität verlieren.

 


Hat dir der Beitrag gefallen? Wir auf YOUNG GERMAN stecken viel Arbeit und Herzblut in unsere Artikel und wollen uns dauerhaft als alternatives Medium etablieren. Du kannst dich bei uns bedanken, indem du auf Facebook oder Minds.com dein „Like“ hinterlässt, uns einen Kaffee spendierst oder ein monatlicher Unterstützer auf Patreon wirst. Mit deiner Hilfe wollen wir wachsen und ein unabhängiges alternatives Medium zu den Massenmedien anbieten!


Buy Me A Coffee at Ko-Fi.com

https://www.patreon.com/Younggerman https://www.facebook.com/TheYoungGerman https://www.minds.com/Younggerman

Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport, und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

One thought on “Europa ist sein eigenes Oxymoron – zehntausende Juden verlassen jährlich Europa für Israel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.