Die Abrechnung mit dem korrupten Establishment – Donald Trump

Ich habe mich von dem sehr aufgeweckten asiatischen Bruder inspirieren lassen, der hier in die Kamera spricht. Donald Trump hat gewonnen, weil er eine durch und durch moralisch korrumpierte Machtelite in Washington und New York gegen sich hatte,  eingebunkert in Villen und hippen Redaktionen mittelmäßiger Klatschblätter oder Fernsehstudios. Hollywood-Stars und Comedians einer linken Machtobrigkeit, die jeden Bezug zum sogenannten white-collar worker verloren hat.  Statt sich mit den Menschen westlich der Ostküste und östlich der kalifornischen Westküste mal zu befassen, wurden die Millionen Unterstützer Trumps nicht nur von Hillary Clinton ständig beleidigt, sondern auch von den vermeintlich liberalen Medien als Boxsack ihrer Frustration genutzt. Der dumme, weiße Hinterwäldler im «Backwater Country». Donald Trump hat die arbeitende, untere und mittelständische Schicht des amerikanischen Volkes für sich gewonnen, wie die Statistiken zur Überraschung der linksliberalen Meinungsführer gezeigt haben. Die Menschen also, die man in den Elfenbeintürmen der New York Post, Huffington Post und bei CNN und den YOUNG TURKS permanent nur als ekelhaft, hässlich, gemein, dumm und vor allem als weißen Unterschicht-Dreck bezeichnet hat.  Ohne zu übertreiben: so wurde sehr sind die linken Witzfiguren gegenüber den Wählern Trumps entgleist, besonders gegenüber schwarzen, asiaten oder anderen US-Bürgern, die keine weiße Hautfarbe haben. Wer nicht explizit in der Nachbearbeitung aus dem Foto herausgeschnitten wurde, um die Illusion eines rassisschen Aufstandes aufrechtzuerhalten, galt nachträglich im Radio auch leicht als Rasseverräter.  Ganz ähnlich verfährt die deutsche Presse und die Politik hier mit ostdeutschen Bundesländern, wo die AfD quasi zur neuen Volkspartei gewählt wurde. Der dumme, hässliche und gemeine Ossi als neues Feindbild wohlstandsverwöhnter Wessies, die bei ARD und ZDF anmoderieren dürfen und ihre linksextremen Ansichten dort als humanistisch oder menschenfreundlich verkaufen können. Dabei unterläuft unserer eigenen politischen Obrigkeit und Medienelite der Fehler, die AfD und ihre Wähler wie Ausgestoßene und Pariahs zu behandeln, wie stinkende Hunde, derer man sich entledigen will.

Altmeier, Stegner und Tauber tragen ja ihren Teil dazu bei, dass sich mehr und mehr Wähler von der grenzenlosen Arroganz mancher Politiker und ihrer alten Volksparteien von CDU und SPD verabschieden.

Wie Hillary Clinton die Wähler Trumps bezeichnete, sollte uns in Erinnerung bleiben: Ein Korb von Erbärmlichen / Basket of deplorables. Damit hat sie sicherlich keine Stimme bei den Unentschlossenen gewonnen. Man stelle sich vor, was ein Wähler vielleicht denkt, dessen Vater, Bruder oder Schwester Trump wählen möchte, er selbst dies nicht tut, aber dann hören darf, wie die Gegenpartei die eigene Schwester oder so als «erbärmlich» bezeichnet. In den Upper-Class Vierteln von New York und in Kalifornien haben die US-Demokraten die meisten Stimmen geholt. Dort wo das hippe Instagram-Amerika lebt und sich den Raum mit Finanzelite und Presse teilt. In den rust-belts(rostigen Gürteln der Industrie), wo die Menschen millionenfach seit 2008 arbeitslos geworden sind, hat man Trump gewählt.  Soldaten, Ex-Soldaten, Polizisten, Arbeiter, selbstständige Kleinunternehmer, weiße, asiatische, schwarze, lateinamerikanische und auch muslimische Familien haben Trump gewählt. Und der von den linken Medien und Wortführern herbei fantasierte Völkermord an allen «Immigranten» hat sich nicht materialisiert und wird sich auch nie materialisieren. Denn anders als von der Presse (vor allem in Deutschland) dargestellt, hat sich Trump nicht gegen Migranten, sondern gegen illegale Migranten ausgesprochen. Er ist ganz im Gegenteil ein starker Befürworter von legaler Einreise, Einwanderung und von der amerikanischen Idee des Melting Pots, des Schmelztiegels (ganz zum Leidwesen weißer Nationalisten).

 

Es gibt nichts, was das politische Establishment nicht tun würde, keine Lüge, die sie nicht bereit sind zu erzählen, um ihre Macht und ihr Prestige auf eure Kosten zu erhalten. Das Washington-Establishment und die finanziellen und medialen Eliten, welche dieses unterstützen, existiert nur zu einem einzigen Zweck: um sich selbst zu bereichern und zu beschützen.

Der moderne amerikanische Staat ist alles, nur nicht das, was sich die Gründväter für die USA gewünscht haben. Er ist der Moloch, der Leviathan geworden. Ein gigantischer, sich selbst bereichernder Apparat, für den der Bürger nur Stimmvieh ist. Dieses Gefühl haben viele Amerikaner und Donald Trump hat versprochen, dass er diesen Moloch in die Knie zwingen wird, diesen Sumpf austrocknen wird. Er möchte abrechnen mit den Eliten im Land, zu denen er nicht mehr gehörte, als er anfing gegen sie zu kämpfen.

Foto:Gage Skidmore

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport, und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

3 thoughts on “Die Abrechnung mit dem korrupten Establishment – Donald Trump

  1. Nun ja, der Artikel sagt es , aber Trump hat noch lange nicht gewonnen.
    Ja wenn ich mir besehe was sich seine Berater und Stabsmitglieder so alles erlauben, so denke ich das liefert sich mancher einen Wettlauf darum Trump zu neutralisieren.

    Aber er hat noch Zeit, klar.

    Zudem ist er die einzige Hoffnung die man haben kann, denn er hat es ins Amt geschafft, währende grundehrliche Leute wie Ron-Paul das eben wegen ihrer Ehrlichkeit nicht konnten, niemals schaffen werden.
    Während man in Washington ständig nach einen ehrlichen Politiker sucht und sich damit in einer Orgie der Heuchlerei ergeht, kann so einer es gar nicht schaffen, denn das System ist so ausgelegt das nur ein Trump das „Wunder gegen das Establishment“ bewerkstelligen konnte.
    Auch Trump konnte dabei nicht ehrlich bleiben…… aber immerhin.

    Ich denke Trump wird man vielleicht in 25 Jahren zu würdigen wissen.
    Ronald Reagen, wie hat man den verlacht, er gilt Heute als Jahrhundertpräsident.

    Aber eben, schafft es Trump, hat er ungeheuerliches geleistet.
    Einen Staat mit derartigen Schulden zu übernehmen, dass ist mehr wie ein ganzes Schwimmbad mit lauter Kuckuckseiern drin.

  2. Müsste es nicht „blue-collar worker“ heißen? „white collar“ sind ja traditionell die Bürohengste während die „blue collar“ die Arbeiter darstellen..

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