Sie ist beim Warten auf ihren Liebsten zu Stein erstarrt

Es gibt in Vietnam ein Märchen, eine alte Volksgeschichte, von der Ehefrau; die beim Warten auf ihren Mann zu Stein geworden ist. Ein alter Felsen in der Form von Mutter und Kind erinnert an die Geschichte, von der aufs Meer oder in die Ferne und Fremde hinaus schauende und wartende Frau, die ihren Mann in den Krieg verabschiedet hat. Auf Befehl des Kaisers, das junge Kind im Arm, wartete sie und wartete sie, bis sie zu Stein geworden war. Eine tragische Erzählung von der Sehnsucht und Verzweiflung junger Liebe, die durch die Härte des Krieges zerstört wurde. Mitsamt ihrem gemeinsamen Kind und den Tränen in den Augen zu Stein geworden, weil ihr Mann niemals heimgekehrt ist.

Wie viele Jahre warst du fort?
Wie viele Jahre habe ich auf dich gewartet.

Auf Befehl des Kaiser müssen alle fort, Soldaten und Offiziere marschieren gemeinsam

In der Grausamkeit menschlicher Konflikte liegt wenig Glück für uns, noch Erlösung von Schlechtigkeit. Es gibt keinen Grund, auch wenn ich die gegenteilige Argumentation öfter schon gehört habe, sich auf eine Konfrontation unvereinbarer Gegensätze zu freuen. In der alten Volksweise liegt eine traurige Realität begraben, die uns auch heute im 21. Jahrhundert daran erinnern sollte, dass die zerstörerischen Kriege, die auch unser deutsches Vaterland und Europa verwüstet haben, erst wenige Generationen zurückliegen.  Wir sollten uns Erinnerung rufen, dass bei allem Streben nach politischer Aktion, die sich gegen die desaströse Politik der Altparteien in Deutschland und Europa richtet, Frieden und ein friedliches Zusammenleben in Europa als Ziel nicht aus den Augen verloren werden sollte. Ein Bürgerkrieg, den sich sowohl Islamisten, Linksextreme, als auch Neonazis sicherlich mitunter herbeiwünschen, weil sie sich aus ihm eine Reinigung und Neuordnung erhoffen, wird jedoch das bereits vorhandene Elend und Leid nur noch potenzieren. Eine Katharsis durch Vernichtung ist aufwühlend, manchmal notwendig, häufig unabwendbar und doch immer grausam und ungerecht gegenüber dem Menschen als Individuum.

Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an die Worte eines Hobbyisten, mit dem letztens ein Bier trinken war. Er sagte sinngemäß: «Ich würde mich nicht politisch engagieren, wenn ich beim zur Schule bringen meiner Tochter genau wissen würde, dass sie in einem friedlichen und sicherem Land aufwachsen wird. Es ist diese Furcht vor der drohenden Katastrophe in Europa, die mich zum Handeln zwingt, Ich will eine lebenswerte Zukunft für mein Kind»

Mit den Worten von Otto von Leixner:

«In Zeiten der Begeisterung für das Vaterland zu sterben ist leichter, als in den nüchternen Tagen dafür zu leben, mit Gedanken, Wort und Tat

 

 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport, und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

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