Tausende von IS-Kämpfern sickern über die offenen Grenzen nach Europa ein

Allein in Berlin sind laut Angaben der Stadt bereits etwa 30 IS-Terroristen und Kämpfer in die Hauptstadt zurückgekehrt. In Frankreich sind es derzeit etwa 300 und Belgien stellte gemessen an seiner Bevölkerung der Muslime und der Gesamtbevölkerung des Landes die meisten IS-Kämpfer aus einem europäischen Staat. Derweil betreut man in Schweden auch etwa 150 ehemaligen Terroristen islamistischer Prägung und in Großbritannien tummeln sich ebenfalls  Hunderte von ihnen und man geht davon aus, dass mit dem Sturz des Islamischen Staates in Syrien sich diese Zahl in allen europäischen Nationen noch deutlich erhöhen wird. Europas offene Grenztore schleusen diese Kämpfer problemlos wieder hinein und wir müssen die hier genannten Zahlen mit Vorsicht genießen. Denn es handelt sich tatsächlich nur um solche, welche auch von den Behörden wiederentdeckt wurden. Hunderte, wenn nicht gar Tausende von Islamisten könnten im Sturm der Flüchtlingskrise, welche immer noch andauert, untergetaucht sein.  50-60.000 Asylbewerber sind allein in Schweden spurlos verschwunden und für die Behörden nicht auffindbar. Bei den meist abgelehnten Asylbewerbern ist nicht klar, wo diese sich derzeit befinden. Viele landen in der kriminellen Unterwelt und gehen auch den islamistischen Predigern auf den Leim, welche explizit Ausschau nach enttäuschten Einwanderern sind, die in Europa kein Glück gefunden haben.

Islamistische Bewegungen gehen in den Asylheimen auf Mitgliedersuche, wo Tausende junge Männer von der Ideologie des Dschihads gegen den ungläubigen Westen schnell angesteckt werden könnten. Insofern mag es beinahe banal erscheinen, wenn ein paar Hundert IS-Kämpfer innerhalb weniger Monate kampferfahren und verroht nach Europa zurückkehren. Aber man möge sich dem kurzen Gedankenspiel hingeben, wenn auch nur Zwölf mit Raketenwerfern, Maschinengewehren, Schutzwesten und Bomben bewaffnete Dschihadisten sich dazu entschließen sollten die Innenstadt von Berlin, beispielsweise den Hauptbahnhof mit täglich zehntausenden Reisenden, zu attackieren. In Frankreich wurde der halbe Polizeiapparat des gesamten Staates mobilisiert und mehrere Zehntausend Polizisten und Soldaten versuchten dem Chaos nach Bataclan und Charlie Hebdo wieder Herr zu werden. Ein gut koordinierter Angriff auf ein weiches Ziel wie beispielsweise eine Schule, einen Kindergarten oder ein Rathaus, dürfte binnen kürzester Zeit zu Opferzahlen in dreistelliger oder vierstelliger Höhe führen. Wer einmal dieser Tage abends auf der Eberswalder Straße Berlins zugegen war, wo sich die jungen und nach Genuss und Spaß suchenden Menschen der Stadt tummeln, der ahnt vielleicht worauf ich hinaus will.

Es reicht bereits wenn auch nur zwei oder drei sehr entschlossene Attentäter mit genügend Erfahrung im Umgang mit Kriegswaffen sich einen belebten Ort in der Innenstadt aussuchen und dann dort ein Blutbad anrichten. Die zeitlich abgestimmte Sprengung einer bis oben hin befüllten U-Bahn, wo sicherlich am Nachmittag zwischen 500 und 1500 Menschen drin stecken dürften, wäre schon fatal genug. Man stelle sich das vor in einem FIKTIVEN Szenario!

Ein gigantischer und ohrenbetäubender Knall. Ein ganz kurzer heller Feuerblitz und dann ist alles still. Die Bahntüren sind weg, der Zug entglast. Überall Rauch, Staub und Feuer. Menschen stürzen zu Boden, winden sich in ihren eigenen Eigenweiden und in ihrem Blut. Links und rechts von der Explosion enthauptete Personen, die wie schlafwandelnde Verlorene durch das Chaos taumeln. Dann wieder! Mehrere Knallgeräusche! Schüsse – Kugeln fliegen durch die von Rauch geschwärzte Luft, als zwei schwarz maskierte Männer über die Eberswalder Straße gehen und automatische Waffen führen. Brrrr, brrr! Feuerstöße, Einzelfeuer – mehrere Magazine werden in den panischen Menschenmassen geleert und dann fliegen auch schon Handgranaten in die Cafés und Bars hinein. Boom! Eine Explosion in einer so engen Bar, wo Dutzende Menschen zusammengepfercht kauern müssen, tötet sie alle. Allein schon durch den Druck der Explosion und nicht so sehr durch die Splitter. Brr, brr! Es hört nicht auf. Überall Schreie und Hilferufe!

In drei Minuten ist immer noch keine Polizei vor Ort. Mittlerweile ist die Straße fast völlig entvölkert und zwei bis an die Zähne bewaffnete Freaks beginnen mit Pistolen und Hackmessern die am Boden liegenden Sterbenden zu foltern und zu töten, wie man es in Bataclan getan hat. Nach fünf Minuten ist die erste Polizeistreife vor Ort und wird binnen weniger Sekunden völlig ausgelöscht. Die zwei Beamten haben gerade noch so Zeit ihre EINE Maschinenpistole mit 9mm abzufeuern – ohne Wirkung! Jeder im Hobbykeller zusammengeflickte Körperpanzer hält die läppische 9mm schon ab. Für wenig Kohle gibt es gute Schutzwesten mit hoher Schutzklasse legal für Jedermann zu kaufen und die beiden IS-Kämpfer sind gut ausgerüstet. Die 9mm Geschosse perlen an den beiden Kämpfern ab. Mit ihren in Rumänien oder dem Kosovo ersteigerten AK-47 antworten sie und mähen die ersten zwei Polizeibeamten einfach nieder. Mit den windelweichen Schutzwesten der Berliner Polizei haben die armen Kerle keine Chance. Es dauerte weitere zehn, zwanzig oder dreißig Minuten, ehe das SEK anrückt und den ZWEI Terroristen endlich den Gar ausmachen kann. Die Opferzahl am Ende des Nachmittags? 900? Oder vielleicht doch 1100? Schwer zu sagen.

 

Ein fiktives Szenario. Aber nicht grundlegend anders als Bataclan oder Charlie Hebdo. Einzig die Örtlichkeit und Eskalationsstufe ist eine andere. Zeit sich Gedanken zu machen, in was für einem Europa wir am Ende des Tages leben wollen.

 

 

 


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http://www.repubblica.it/esteri/2017/04/10/news/magnus_ranstorp_solo_nella_capitale_3mila_da_espellere_ma_non_ci_si_riesce_-162655128

https://www.welt.de/politik/deutschland/article167322980/IS-Liste-mit-173-potenziellen-Selbstmordattentaetern-aufgetaucht.html

https://www.theguardian.com/uk-news/2017/mar/09/islamic-state-fighters-returning-to-uk-pose-huge-challenge

www.thenational.ae/world/ticking-time-bomb-of-foreign-fighters-returning-to-france-from-syria-1.175227

http://nypost.com/2017/06/28/isis-fighters-returning-to-europe-are-struggling-to-get-jobs/#http://dailycaller.com/2017/08/06/french-minister-warns-of-very-high-terror-threat-as-271-isis-fighters-return/

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ex-is-kaempfer-sollen-in-normalitaet-zurueck-berlin-betreut-dschihad-rueckkehrer/11572768.html

Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport, und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

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