Im Westen nichts Neues – Einwanderung in die Armut und in das Chaos

 

Katholische und jüdische Schulen werden mit Metallscanner und Sicherheitsdiensten abgesichert, Polizisten stehen vor jeder Synagoge und die fast wöchentlichen und mittlerweile kaum mehr registrierten Meldungen über Antisemitismus, Sexualdelikte, Verelendung ganzer Viertel und vorwärts stürmende Beamte in Körperpanzerung, flimmern über den Bildschirm. Frankreich unter Hollande war ein Scherbenhaufen. Unter Macron wird dieser Haufen jetzt noch mit Öl überkippt und angezündet. In der Agglomeration von Paris sammeln sich 15 Millionen Menschen und täglich strömen Hunderte Migranten aus Afrika und Nahost zusätzlich hinein. Präsident Macron hat den Ausnahmezustand noch nicht aufgehoben und stellt sich dennoch hinter die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel. Frankreich wird, das ist beschlossene Sache, sich an der Aufnahme weiterer Migranten und Flüchtlinge beteiligen. Wo die Obergrenze liegen soll, sagte der Präsident hier nicht und die Kanzlerin möchte von einer sogenannten Obergrenze nichts wissen. Da kann der Stubentiger Seehofer miauen wie er will.

Afrikas Population wird im Jahr 2050 vorraussichtlich die 3 Milliarden Marke überschritten haben. Laut UN wird sich ein erheblicher Teil der afrikanischen Bevölkerung auf die Wanderung nach Europa machen, da die geschwächten Nationen Afrikas die gigantischen Menschenmassen schon jetzt kaum noch versorgen, geschweige denn eine Perspektive für die Jugend bieten können. Europas Bevölkerung von ca. 500 Millionen Menschen, wovon schon jetzt ein erheblicher Teil von sozialer Benachteiligung, Armut, Arbeitslosigkeit und Kriminalität betroffen ist, wird diesen Influx aus Afrika und Nahost nicht aushalten können. Das sind keine Spukgeschichten, sondern schlicht nur demographische Prognosen, die so oder so ähnlich eintreffen werden. Schon heute leben fast 5 Millionen Italiener in Armut und sind vom sozialen Abstieg betroffen. Vor allem Süditalien, welches Durchmarschgebiet und Sumpf der Migrationsbewegungen geworden ist, ähnelt heute mehr einem Entwicklungsland. In Neapel türmen sich fünf Meter hohe Berge von Müll, während selbst die Mafia kaum noch lukrative Geschäfte machen kann. Selbst das Modestädtchen Mailand hat Probleme die ewig langen Schlangen von hungrigen Mäulern an den Essenausgaben der Solidaritätsnetzwerke zu verstecken. Viele sind Einheimische und viele andere sind Einwanderer. Durch die Städte Europas wuseln im Jahr 2017 junge Männer aus Eritrea, Kongo und Pakistan oder Syrien, die bei allem Optimismus keinerlei Perspektive in den europäischen Wirtschaftsnationen haben werden. Selbst die Integration der eigenen Bevölkerung in den Arbeitsmarkt fällt immer schwerer. Automatisierung und der Wegfall der klassischen Industrie macht es unmöglich solche Versprechen wie Vollbeschäftigung, wie es Angela Merkel und die CDU jetzt als Wahlkampfversprechen aufgegriffen haben, tatsächlich umzusetzen. Die Einwanderung von Millionen Afrikanern und Arabern nach Europa ist die Einwanderung in die Armut und das Abdriften in die Kriminalität, wo sich schon so viele von ihren Vorgängern herumtreiben.

Kein klar denkender Mensch kann in unserer massiv kriselnden EU tatsächlich der Ansicht sein, dass man den Influx von bis zu zwei Millionen Migranten im Jahr, mit hoher Wahrscheinlichkeit einer Steigerung auf noch höhere Zahlen, verkraften wird. 74% der Asylsuchenden in Italien sind Männer im Alter von 18-34 Jahren!

Junge und ledige Männer sind, das ist recht unbestritten, Teilnehmer, Mittragende und auch Auslöser von Konflikten. Das ist so in ostdeutschen «Neonazi-Zonen» und das ist auch dort so, wo arabische Revolution und islamische Revolten den Globus erschüttern. Von Mali bis Kairo und auch über das Hindustal hinaus. Junge und ledige Männer wollen Veränderungen und sind bereit diese auch mit Gewalt umzusetzen, wenn ihnen die Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft verwehrt bleiben. Diese Möglichkeiten bieten sich in Europa für sie nicht, wenn man von der Arbeit als Tellerwäscher oder Putzkraft absieht, werden die meisten von ihnen nicht an der auf den dritten Sektor spezialisierten europäischen Welt teilhaben können. Aus Machmud und Bilal werden in der Masse keine Zahnärzte und Atmomphysiker, sondern im schlimmsten Fall Kriminelle und im besten Fall Billiglöhner, deren Kinder und Familien dann ebenfalls in die Armut geboren werden. Und wir wissen aus der Empirie, dass der soziale Aufstieg und die Flucht aus der Armut, was man als soziale Mobilität bezeichnet, nicht wesentlich einfacher geworden ist.

Während wir hier sitzen rüsten sich bereits die nächsten Greiftrupps französischer und italienischer Polizisten, um in den Elendsvierteln und rechtsfreien Räumen des eigenen Staates gegen die explosive Mischung aus Armut, Identitätskrise und jugendlicher Wut zu kämpfen. Elendsviertel! In Frankreich baute man nach dem Zweiten Weltkrieg die heutigen Ghettos als Hoffnungsträger einer besseren Zukunft. Und Italien versinken die Städte in ihrem eigenem Kot.

Daher hebt euch die Bilder vom schönen und romantischen Paris auf. Erinnert euch an Mailand und Rom, wie sie mal vor zwanzig Jahren waren. Die europäische Politik, welche im Grunde nur von Frankreich und Deutschland vertreten wird, möchte von ihrem Kurs nicht abweichen und steuert die EU in die ökonomische, soziale und zivilisatorische Katastrophe.

 

 


Quellen:

https://www.economist.com/news/special-report/21688587-young-single-idle-males-are-dangerous-work-and-wedlock-can-tame-them-men-and-mayhem

http://www.telegraph.co.uk/news/0/mafia-toxic-waste-and-a-deadly-cover-up-in-an-italian-paradise-t/

http://info.arte.tv/de/ein-blick-auf-die-armut-von-paris

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sueditalien-verarmt-sogar-die-mafia-macht-sich-davon-a-1046651.html

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotos-bilder-armut-in-sueditalien-mafia-roberto-saviano-fotostrecke-128869-10.html

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article157327662/Italien-steht-kurz-vor-dem-Kollaps.html

https://www.stol.it/Artikel/Wirtschaft/Wirtschaft/Italien-Zahl-der-in-Armut-lebenden-Familien-hat-sich-verdreifacht

https://www.theguardian.com/world/2017/jul/22/italy-feels-heat-europe-slams-door-on-migrants

http://www.bbc.com/news/world-europe-36892785

http://www.huffingtonpost.com/dominique-reynie/antisemitism-in-france-fa_b_6178804.html

 


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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport, und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

One thought on “Im Westen nichts Neues – Einwanderung in die Armut und in das Chaos

  1. Hmm, naja. Ich prophezeie für Frankreich eine bessere Zukunft als uns. Warum? Nun ja, „jeder Franzose“ ist zwar „nebenberuflich Sozialist“, aber ihren Nationalstolz haben sie dennoch nicht abgelegt. Zudem haben auch die weißen Französinnen (fraincais de souche) eine weitaus höhere Geburtenrate als die „biodeutschen“ Frauen (ca 1,9 zu 1,3).

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