„Was lange gährte“ – Abdriften in den Bürgerkrieg

Reißerischer Titel, ja. Ein wenig Clickbaiting ist dabei.  Aber deshalb heißt es ja auch abdriften und nicht, dass wir schon mittendrin sind. Das ist ein Prozess, der sich zieht und lange währt und auch schon seit längerem im Gange ist. Auch wenn einige sicherlich eine gute Argumentation liefern könnten, warum dies doch so ist und er schon begonnen hat. Deutschland im Juli 2017 wird von schwersten Krawallen erschüttert und die linksgrün versiffte Presselandschaft ( ich habe keine Lust mehr diese Leute als was anderes zu bezeichnen) nimmt die plündernden, mörderischen und dummen Linksextremen auch noch in Schutz und verteidigt ihr Vorgehen bzw. sucht die Schuld für die Gewalteskalation bei der Polizei. Bei einer Demonstration, die im Vorfeld bereits als «Hölle» beworben wurde. Ganz so, wie die Zeit, Neues Deutschland oder die taz es beschreiben, ist es eben nicht. Die Linksextremen sind vorbereitet nach Hamburg gekommen. Sie führten Zwillen, trugen Schutzkleidung, Masken, Stangenwaffen, Totschläger und kündigten ihr gewalttätiges Vorgehen sogar auf ihren Plattformen noch an. Man sollte sich mal vorstellen, was passiert wäre, wenn sich die Protestbewegung Pegida auch nur ansatzweise so verhalten hätte. Die Politiker der Bundesrepublik hätten mit Schaum vorm Mund den Schießbefehl erteilt oder zumindest dafür gesorgt, dass die gesamte Demonstration aufgelöst und die Rädelsführer eingesperrt werden.

Aber die ethnisch so «reinrassigen» Krawallbürsten von Links, die eine Katja Kipping noch als friedliche Biertrinker bezeichnen kann, sind nur der blutige Eiter auf dieser verwundeten Republik, die an allen Enden und Ecken blutet, hinkt und droht zu verenden, wenn ihr nicht endlich geholfen wird. Deutschland schafft sich ab war nicht als Anleitung gemeint, möchte man lautstark rufen.

Laut Welt wurden aus dem gesamten Bundesgebiet Verstärkungen angefordert, um einigen wenigen Tausend Linksextremen Herr zu werden. Übrigens findet das Wort «linksextrem» kaum Anwendungen bei unseren Qualitätsmedien. Vor allem Bento, Vice, Zeit, Spiegel, Taz und all die anderen Salonkommunisten in den Redaktionen unserer Republik, legen ihre schützende Hände auf die vermeintlichen Globalisierungsgegner. Währenddessen fordert die Linksfraktion die Aufhebung des Vermummungsverbots und schiebt der Polizei die Schuld für die Eskalation in die Schuhe. In der Zwischenzeit plündern die ersten Linksextremen bereits Läden, demolieren Spätis und zünden Autos an – alles vermummt und so letztendlich geschützt vor möglicher Strafverfolgung.

Es ist eine ekelhafte Schande.  Hier gehen manche Medien, Universitäten, Astas und Redaktionen Hand in Hand mit der rotschwarzen Sturmabteilung. Die meisten seiner Mitglieder dürften vielleicht die nationalsozialistischen rassischen Kriterien erfüllen, aber kaum Jungs und Mädels aus der Unterschicht sein. Wer so mit Eigentum umgeht, kennt wahrscheinlich nur den Überfluss. Die Universitäten und Gymnasien sind, das weiß ich aus erster Hand, hier in Berlin zumindest voll mit Kindern reicher oder mittelständischer Eltern, denen es an nichts fehlt und die ihren Schuldkomplex daran abarbeiten müssen, indem sie «Deutschland verrecke», «Refugees welcome» und «Alerta, Alerta» rufen. Das wirkliche Proletariat steht heute nämlich eher bei Pegida oder einer Merkel muss weg Demo, egal was man davon halten will. Uni-Professoren rufen heute ganz selbstverständlich zum Blockieren der Polizei auf und deuten zumindest sachte an, dass sie diesen Staat gerne stürzen sehen wollen (ich studiere an der Fakultät für Sozialwissenschaft).  Das gehört zum guten Ton auch in den Redaktionen der elitär-linken Zeit und anderen.

Die Dramatik der Situation zeigt in den bis jetzt etwa 120 zum Teil schwer verletzten Beamten, die mit Brandbomben angezündet, mit Totschlägern verhauen und mit Zwillen beschossen werden. Eine Situation, die der auf dem Maidan vor einigen Jahren nicht ganz unähnlich ist. Damals überlegte ich bereits, wie wahrscheinlich diese Szenarien für Mitteleuropa sein könnten und hielt sie für mehr als wahrscheinlich. Aber allein die öffentliche Äußerung, dass wir uns in Deutschland ein gewaltbereites Gesindel am Lehrkörper des eigenen Schul- und Universitätensystems heranzüchten, gilt hier schon als Häräsie. Wer an der Uni nicht links ist, muss linksextrem sein. Und wer beides nicht ist, zieht den Kopf ein. Außer man heißt Steinke.


 

Udo Ulfkotte hat das letzte Lachen doch noch bekommen. Die Jahrzehnte zuvor, wo man uns immer glauben machen wollte, dass «nichts mit nichts» zu tun habe und man sich nicht in Untergangsfantasien verlieren dürfte, erweisen sich als großer Scherz des bundesdeutschen Schicksals. Spezialpolizei, 20.000 Beamte aus dem gesamten Bundesgebiet und die Bundeswehr als Amtshilfe – Hamburg brennt und wenn ich nun das Szenario etwas weiterspinnen dürfte? Was wenn jetzt, mitten zu den Krawallen beim G20-Gipfel, ein Terroranschlag in Berlin oder München passiert? Zwei oder drei bewaffnete Islamisten beispielsweise, die wie bei Bataclan in Paris  60-80.000 Polizisten und Soldaten im ganzen Land mobilisieren und den Staat lahmlegen. Hunderte Beamte in Paris waren nur damit beschäftigt, die Terroristen dingfest zu machen. Man darf sich in Erinnerung rufen, dass man in Berlin jetzt, nachdem der Ruf nach Verstärkung beantwortet wurde, nur noch die Hälfte der Sollstärke an Polizei in der Hauptstadt hat. Deutschlands Sicherheitsarchitektur ist überfordert, weil sie jahrzehntelang vernachlässigt wurde und ihr jetzt die Probleme über den Kopf wachsen.

Allein in Großbritannien gibt es 23.000 gewaltbereite Islamisten, die man gar nicht mehr überwachen kann. In Deutschland sieht es nicht gänzlich anders aus. Hier addieren wir noch die Linksextremen und vielleicht noch die Neonazis hin und erhalten eine explosive Mischung, die dadurch nochmals aufgewürzt wird, dass vor einiger Zeit 30.000 Erdogan Anhänger durch Köln marschierten und man sehr darauf bedacht war, diese Truppe nicht zu provozieren. Schon mit Köln Silvesternacht und den Nordafrikanischen Sextätern war man überfordert. Daher liege ich doch nicht so abwägig wenn ich sage, und ich hoffe das versteht man nun auch endlich, dass wir uns in Richtung Eskalationsspirale in Europa bewegen. Deutschland im Bürgerkrieg ist kein Szenario, welches völlig aus der Luft gegriffen ist.  Krawallen in Leipzig und zeitgleich ein Anschlag in Bremen? Dazu Demonstrationen in Köln, Halle und Dresden und wir haben einen Zustand, den Frankreich bereits kennt. Ein Staat im permanenten Aufruhr. Das Zusammenleben funktioniert nicht mehr und die Gesellschaft driftet, ja reißt auseinander. Vielleicht nicht morgen, aber möglicherweise schon «übermorgen».

 

 


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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

3 thoughts on “„Was lange gährte“ – Abdriften in den Bürgerkrieg

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai_in_Kreuzberg

    Sowas kann man jahrzehntelang betreiben, wenn man auf lokaler genauso wie auf bundesweiter Ebene genügend politische Kontakte hat ( Linke, Grüne, Teile der SPD). Wenn man genügend Sympathisanten in den Medien hat, welche diese Krawalle seit Jahrzehnten schönschreiben und und die „Aktivisten“ verharmlosen ( die Polizei hat wieder einmal den friedlichen, schwarzen Block provoziert, die konnten gar nicht anders).
    Wenn man mit Mill. Euros staatlich gepampert wird, mit denen man eine extrem gewalttätige und effektive Infrastruktur aufbauen konnte, die von einigen Feigenblatt Aktionen abgesehen, vollkommen vor staatlicher Verfolgung sicher ist ( da helfen dann wieder die politischen Kontakte). Infoläden, „selbstverwaltete“ Juzis, sogenannte „soziale Zentren“
    Wenn man an den Unis komplette Narrenfreiheit geniest auch bei kriminellen Aktionen.
    Das was wir jetzt in HH sehen, ist einfach das Ergebnis davon. Eigentlich wäre es, angesichts dieser Tatsachen, komisch wenn es anders laufen würde.

    Immerhin werden heute weniger Mollis geworfen, als früher. Die Benzinpreise sind vermutlich zu hoch und dann würde weniger zum kiffen bleiben.
    Die roten Netzwerke sind im Grunde das selbe wie Krebs, sie haben überall im Land Metastasen gebildet. Man stelle sich einmal die OP vor, um das alles raus zu schneiden….

  2. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/g20-gipfel-wer-hat-in-der-krawallnacht-wirklich-randaliert-a-1156854.html#js-article-comments-box-pager

    Wie Ebbe und Flut, sofort beginnen, die üblichen Verdächtigen, mit dem schönlügen und dem beschwichtigen. Terrorismus hat nichts mit dem Islam zu tun und Autonome sind eigentlich gar keine Linke. Außerdem ist diese Wut, die eigentlich nur Konsumkritik ist, auch irgendwie berechtigt.
    The same procedure as every year, James.

  3. ….?….wir sind schon im Bürgerkrieg ! Die ethnische Säuberung läuft gerade an und befindet sich noch im Slowmotion Gang…es sterben ja nur täglich vereinzelt Menschen…aber es sterben Menschen und das jeden Tag. Es liegt nicht an der Schlagzahl der „Gefallenen“…. Wenn fremde,feindliche Kräfte im Land einsickern und auch nur vereinzelt zuschlägt ist es ein Angriff, egal ob es organisiert oder nicht , es liegt einfach daran…ob es zur Tagesordnung gehört…wenn täglich gemessert wird….was es ja tut…und zum Leidwesen aller Deutschen sich potenziert. 2018…werden im Durchschnitt zwischen 15 bis 30 Tote zu beklagen sein…2019 wird die Zahl ihre 3 Stellen erreicht haben…oder es ist so weit eskaliert das ein Zählen der Toten unmöglich ist. Ob jetzt 30 Deutsche im Monat oder 300 Deutsche der ethnischen Säuberung zum Opfer fallen…Beides ist Krieg !
    Deutschland brennt….und bald wird dank durch die fleißige Unterstützung sämtlicher Bunzeldeutschen welche mit Hände Arbeit genau diese Scheiße finanziert das Feuer völlig außer Kontrolle geraten…und das Beste, es ist alles so gewollt. Denn bis 2050 sollen nur noch gut 500 mio Menschen auf dem Globus leben und der Rest verschwunden sein. Dieser Reset ist jetzt und wird andauern bis das besagte Ziel 2050 erreicht ist.
    Es ist schlimmer als es scheint…und richtig schlimm wird es noch. Zieht euch warm an.
    ulele2050minusX

    p.s. ich befinde mich seit 2003 im Generalstreik…denn ich kann kein System finanzieren was wider das Leben ist.

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