Handelslobbyisten fordern mehr ethnische und religiöse „Vielfalt“ für Estland

 

Estland und seine baltischen Nachbarländer verweigern sich der Aufnahme von größeren Mengen von Migranten aus Nahost und Afrika, die derzeit in Europa nach dem Willen der Union verteilt werden sollen. Man argumentiert damit, dass man doch bereits ukranische Flüchtlinge aufgenommen habe, deren Zahl allerdings anscheinend keine Rolle in Brüssel spielt. Außerdem blickt man in Tallinn mit Argwohn und Vorsicht nach Westeuropa, wo Terroranschläge und Zivilisationskonflikte mit den mehrheitlich islamischen Einwanderern zunehmen. Dabei ist zu erwähnen, dass ganz bestimmte Lobbygruppen seit 2015 (einige wahrscheinlich seit der Aufnahme Estlands in die Union) für die sogenannte «Öffnung» des Landes werben, welches nur knapp eine Millionen Einwohner zählt, wovon ein nicht unerheblicher Teil ethnische Russen sind. Estonianworld , ein in Großbritannien publiziertes Online-Blatt, welches man als neoliberal bezeichnen könnte, veröffentlichte kürzlich einen Aufruf der ausländischen Investoren in Estland. Namen wie „Foreign Investors Council in Estonia“ und unter anderem die „American Chamber of Commerce Estonia“ wünschen sich mehr «Toleranz und Vielfalt» von dem ethnisch einigermaßen homogenen Land, welches mehrheitlich christlich, atheistisch und heidnisch geprägt ist.

Das kleine Volk der Esten, so der Aufruf, müsse sich für ausländisches Kapital und Investment attraktiver machen, was nur funktioneren könne, wenn es endlich die Transformation in eine offene Gesellschaft vollziehe. Offenheit für Migranten, Schutz vor Diskriminierung und Toleranz für Minderheiten sowie eine Öffentlichkeitskampagne für mehr Vielfalt und Toleranz werden gefordert, um Estland endlich auf den richtigen Kurs zu bringen. Denn schließlich solle das baltische Land endlich sein Humankapital nutzen und sich für die Idee begeistern können, dass man nun Teil der globalisierten Welt sei.

Und erst kürzlich forderte eine Grüne vor der EU, dass man die baltischen und osteuropäischen Länder zwingen müsse, die Migranten bzw. Flüchtlinge aufzunehmen. Syrische Dörfer müssten dann auch gegen den Willen der dortigen Bevölkerungen und Staaten in den jeweiligen Ländern angesiedelt werden.

Einem halbwegs intelligenten Beobachter dürfte nicht entgangen sein, dass dahinter eine Systemik dahinter stecken könnte. Estland verweigert sich bisher diesen Forderungen mit Verweis auf die sich virulenten Probleme in Westeuropa, die von einer durch Deutschland begünstigten außereuropäischen Masseneinwanderung ausgelöst wurden, welche die Balten und Osteuropäer niemals wollten und stets ablehnten.

 

 

Foto: https://www.flickr.com/photos/tobreatheasone/3691535910


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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

3 thoughts on “Handelslobbyisten fordern mehr ethnische und religiöse „Vielfalt“ für Estland

  1. Ich hoffe für Estland, das Baltikum und Osteuropa, dass diese nicht einknicken und sich , ähnlich wie Japan, dem destruktiven Fremden konsequent verschließen. Es wäre ein Verlust für die Menschheit, wenn der Islam und die Afrikaner dort niederlassen würden.

    1. Die asiatischen Staaten waren niemals dem „Diversity“ Druck ausgesetzt wie wir hier. Es geht letztendlich nur um europäisch-stämmige Menschen, die verbuntet und letztendlich vom Angesicht dieser Erde getilgt werden sollen. Niemand fordert ein weltoffenes und multiethnisches Südkorea.
      Ob das Baltikum widerstehen kann? Es kommt drauf an, wie schnell der Westen untergeht. Denn ein untergegangener Westen, kann keine Forderungen mehr stellen und keine Befehle mehr erteilen. Leider ist im Baltikum, genau wie in Polen, immer noch die Ansicht vom großen Retter USA sehr populär.
      Wir können nur hoffen, das in nicht zu ferner Zukunft ein neuer Prinz Eugen aus dem Osten kommt, um uns zu befreien. Wir selbst werden es jedenfalls nicht mehr schaffen. Im Sept. heißt es nämlich wieder: Heil Merkel, auf die nächsten 4 Jahre.

  2. The onslaught of sub-85 followers of a 7th century death cult must be stemmed. You cannot inject low IQ R selected peoples into a K selected society. The Baltics must hold strong, follow the example set by Poland and Hungary, and deny the whims of the childless, genocidal communist Merkel, and the Open Society Soros globalists that seem to be controlling her. Multiculturalism is a terrific, necessary component of our societies on a global, inter country basis, but it is not going to work on a intra country basis. Who in their right mind would import an army of Colon Moenbeek Malmo rapists into their communities. Why would you want to displace people across the globe, when you can help 12x as many in place. This is a globalist plan for genocide against a group that composes 1/10 of the global population. Canada and USA have stopped taking in actually persecuted Christians, in favour of the persecuting Muslims. It’s not so complicated to understand…

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