Jeder stirbt irgendwann; es geht nur darum gut zu sterben : „Oblivion“

Erde. Die Heimat der Menschen. Viel ist nicht übrig von ihr in der fernen Dystopie von Oblivion. Ein furchtbarer Krieg mit einer außerirdischen Macht hat die Welt der Menschheit in eine atomare Wüste verwandelt, auf welcher die Überlebenden auf in den Wolken liegenden Observationsplattformen die letzten Rohstoffe der Erde abbauen, um sich auf den anderen Planeten im Sonnensystem niederzulassen.

So intensiv möchte ich nicht über die Handlung reden, da ich den Film hier natürlich empfehlen möchte. Vielmehr geht es mir um ein emotionales Thema, ein «Theme», welches sich durch die Handlung des Films wie ein roter Faden zieht.

Was bleibt von uns, wenn wir sterben? Was bleibt, wenn unsere Körper vergangen sind? Nur ein Name, nur die Taten des Menschen und sein Leben, an das sich die Menschen erinnern, die ihn geliebt haben und die er geliebt hat. Was blieb von Rom, der untergangenen Zivilisation der Antike? Nur ihre Taten und die Summe der Leben seiner Bürger. Ewigkeit verwirklicht sich im Menschen und im Menschen allein entsteht auch die Unsterblichkeit. Was haben wir aus dem Schiffbruch gerettet? Was blieb von Rom in der Dystopie von Oblivion? Nur der glorreiche Name und die Taten eines Menschen. Horatius stand allein, ihm gegenüber die Übermacht des Feindes und er hielt die Brücke bis zur letzten Sekunde.

 

Der Tod kommt früher oder später. Wie kann ein Mann auch besser sterben, als im Angesicht seiner schrecklichsten Feinde und schlechter Chancen? Wie besser, als für die Asche seiner Ahnen und unter den Augen seiner Götter

 

Ich habe die Wahl. Ich kann mich selbst verleben, alles darauf setzen mich allein zu verwirklichen und dann in Ewigkeit zu Asche verfallen und vergessen werden. Oder ich lebe nicht nur für mich selbst, sondern auch für jene, die ich liebe. Unsterblichkeit ist der ewige Traum mancher Menschen die nicht verstehen, dass das Leben keinen Sinn und keinen Wert hat, wenn es endlos ist.

Der Mensch tut was er kann, bis sich sein Schicksal offenbahrt.

 

 

 

 

 

Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

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