Das „Non“ der Polizei

Gehorsam, Pflicht und Vernunft

Ein IS-Kämpfer ermordet mitten in Frankreich einen Polizisten und seine Ehefrau. Der Mann wird erstochen, der Frau vor den Augen des kleinen Kindes die Kehle mit einem Messer durchgeschnitten. Das ist die Realität von Frankreich, der großen Nation, im Jahre 2016. Der französische Premier Manuel Valls, ein Sozialist wie Hollande, sagte zu den Terroranschlägen nur, dass sich die französische Bevölkerung an derlei Vorfälle gewöhnen solle. Nicht nur die Zivilbevölkerung solle sich bitte daran gewöhnen, sondern auch die Polizei und die restlichen Sicherheitsorgane. Der IS-Terrorist brüllte wie seine Vorgänger von Bataclán und seine Gesinnungsgenossen in Syrien : „Allahu Ackbar!“ (Gott ist der Größte)

„Gewöhnt euch daran“ – DAS ist die Antwort der französischen linken Politikelite auf den islamischen Dschihad in Europa.

Ich möchte, dass man dies mal versucht aus der Lage der Polizei betrachtet. Genauer aus der Situation der französischen Polizisten, Militärpolizisten und anderen Soldaten heraus. Seit Monaten, wenn nicht gar schon Jahren, befinden sich die Sicherheitskräfte Frankreichs in einem Zustand permanenter Dauerbelastung, die weit über den rudimentären Betrieb hinaus geht. Es ist eben nicht erst seit gestern, dass kriminelle Jugendgangs, bewaffnete Banden und Terroristen das Land der Gaumenfreuden und der Kultur in ein Tollhaus verwandeln. Frankreich brennt und die französischen Beamten, die Tag für Tag in der Scheisse stehen, müssen den Brand bekämpfen. JEDEN verdammten Tag gehen die Polizisten hinaus in die französischen Vorstädte, wo Randalierer, Kriminelle und Migrantengangs das Leben für alle Beteiligten schlechter und unsicherer machen. Seit über sechs Monaten schon befindet sich Frankreich im Ausnahmezustand, wo Polizei und Armee im Dauereinsatz für den Staat stehen. 24/7 und 365 Tage im Jahr. Es ist eben nicht nur die Berliner Polizei, die über Überstunden und Überbelastung geklagt. Es ist ein europaweites Versäumnis, dass nun langsam Konsequenzen hat. Frankreichs Politiker des linken Spektrums haben keine Antworten auf die von ihnen angerichteten multikulturellen Parallelgesellschaften. Sie kennen keine Lösungen außer solche, die alle Schuld und Verantwortung auf die überbelasteten Sicherheitsorgane übertragen. Sie, die Beamten des Staates sind es, die tagtäglich ihr Leben für die Sicherheit ihrer Mitbürger risikieren. Es sind überwiegend Franzosen und solche, die sich als Franzosen fühlen, welche für ihren Staat hier einstehen und ihn verteidigen. Die Polizei und Armee bildet die Verteidigungslinie der Republik. Und es ist diese Polizei, die ihren Gehorsam für heilig erachtet, die Pflicht zur Ehre hat und deren Vernunft ihr dennoch sagt, dass sie nicht so weitermachen kann.

 

Ausbluten – wofür?

„NON!“ – ich verweigere den Handschlag! Das tat ein französischer Polizist nach der Ermordung seines Kollegen. Er stand vor den Kameras der Nation und weigerte sich als Diener des Staates, seinem Staatsoberhaupt und höheren Vertretern die Hand zu schütteln.

Wie verfault der Rückhalt der französischen Sozialisten innerhalb der Polizeiapparate und des Militärs ist, kann ich nur erahnen. Aber ich meine doch, dass ich eine gewisse Einsicht in das Denken von Polizisten und Soldaten habe. Die Probleme, vor denen die Beamten heute stehen und die sie täglich ausbaden, wurden von den regierenden verursacht. Es ist für mich nicht verwunderlich, dass ein französischer Polizist 1 und 1 zusammenzählen und für sich die Konsequenzen ziehen kann. „Meine Loyalität und meinen Respekt hast du nicht verdient!“

Ein Staatsdiener, der seinen Ethos ehrt, dient gerne. Er möchte ja seinen Staat und das Staatsvolk beschützen und helfen. Aber sein Dienst und seine Opfer müssen einen Sinn haben und sie müssen gewürdigt werden. Wenn zehntausende linke Strolche in Paris und anderorts auf die Polizisten einschlagen, ihre Autos anzünden und Islamisten den Kollegen Zuhause ein Messer in den Hals stoßen, weiß man als Polizist und Soldat, dass man im Krieg steht. Es ist ein innerstaatlicher Krieg auf Sparflamme, der an den Kräften zehrt und die innere Ordnung des ganzen Landes ins Chaos zu kippen droht. Mit Hollande und den Sozialisten an der Macht, dürfte klar sein, dass der Weg ins Chaos und die langsame Zermürbung weitergeht. Die franzözischen Sozialisten wollen nicht von ihrem Kurs grundlegend abweichen. Mit ihnen an der Spitze, so dürfte eindeutig bewiesen sein, wird es weitergehen wie bisher. Valls hat es ja zugegeben. Man soll sich darauf einstellen und sich daran schnellstmöglich gewöhnen. Schnellstmöglich sollen sich auch die Beamten daran gewöhnen, dass sie morgens vor den meisten anderen Berufstätigen aufstehen und nach den meisten anderen Berufstätigen Feierabend haben. Sie sollen sich einstellen auf Überstunden, Reservedienst, schlechte Nachversorgung, Schimpf und Schande von Politik und linken Gefolge und natürlich sollen sie sich einstellen auf viele weitere tote Kollegen. Da stürmen die Männer der  französischen Spezialeinheit den Musikclub Bataclán, werden aus Sturmgewehren beschossen und waten durch knietiefe Blut- und Eingeweidepfützen der ermordeten Besucher. Daran soll man sich gewöhnen! Da fürchten die Ehepartner um das Leben ihrer im Dienst stehenden Lebensgefährten, während selbige jeden Tag mehr und mehr riskieren. Sie riskieren ohnehin schon viel und kriegen wenig. Wenig Lohn, wenig Anerkennung und zu wenig Kampfmittel im Krieg gegen das Chaos.

Natürlich vermuten die radikaleren Linken in den Polizisten heimliche Unterstützer des „Front National“ oder zumindest keine Freunde der linksgerichteten Politik. Und vermutlich haben sie damit Recht. Aber das, liebe Leser, hätte eben seine Gründe. Die Sicherheitsorgane dürfen die naive Politik ungezügelter Zuwanderung, schlechter Integration und wachsender Kriminalität ausbaden. Sie bluten für einen Multikulturalismus, der sie nicht mehr als Ordnungshüter und Freund & Helfer sieht, sondern sie für den Krieg im Innern rüstet. Die Dystopie des Multikulturalismus ist ein Schlachtfeld, auf dem die Polizisten wie Bauern auf dem Schachbrett verheizt werden. Zumindest könnte man diesen Eindruck gewinnen, wenn man selbst ein Polizist oder Soldat wäre. Ein kleines Gedankenspiel.

 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport, und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

2 thoughts on “Das „Non“ der Polizei

  1. Hey YG,

    du machst echt gute Artikel. Flüssig geschrieben – und spannend aufberebereitet! Weiter so.

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    In diesem Handbuch steht alles leicht verstaendlich drin, was jeder jetzt tun kann und auch muss:

    http://www.pdf-archive.com/2016/02/03/handbuch-selbsterhalt-von-dir-und-deinem-volk/handbuch-selbsterhalt-von-dir-und-deinem-volk.pdf

    Teilt es mit Freunden und Patrioten, es ist extra fuer uns geschrieben worden, um uns in unserer schweren Lage zu helfen und Kraft zu geben (das Copyright ist frei)!

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