Die kommenden Kriege

Das Alte stirbt – es lebe das Neue

 

In einem guten Artikel benannte ein amerikanischer Journalist einst unser Zeitalter als das „Age of Desintegration“. Zu Deutsch: Das Zeitalter der Auflösung.

Peter Scholl Latour, der leider verstorbene Weltenkenner und Antikonformist der Journaille, sah unsere „Welt aus den Fugen“ geraten. Ich denke, dass diese Begrifflichkeiten sehr passend für unsere letzten Jahrzehnte sind. Was nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kam, war die Neuordung der Welt unter amerikanischer Flagge und die Zerstörung der Weltordnung des Kalten Krieges. Nach dieser vorangegangenen Auflösung kam eine gewisse Stabilität, die man bis zum 11. September nicht gekannt hatte. Auch in Deutschland und Europa, wo zwar die Probleme, die uns heute quälen, schon gährten, prosperierten die Menschen und wähnten sich in einer Phase des Friedens, die trotz Terrorismus und Kleinkriegen scheinbar ewig andauern würde. Dass dies ein fataler Irrturm war, dem nur der Zivilisationskrüppel der westlichen Welt erliegen konnte, schien vielen vorausschauenden Geistern schon seit längerer Zeit klar gewesen zu sein. Aber es scheint in der Geschichte der Menschheit eine Faustregel zu geben, die sich sehr zu ihren Ungunsten auswirkt – Das Kind muss eben erst in den Brunnen fallen. Erst muss der viel im voraus beschworene Ernstfall eintreten, ehe gehandelt wird. In der Heimsuchung Europas und Nordamerikas durch den islamistischen Krieg zur Glorie Allahs, liegt eine Wahrheit begraben, der sich die Masse der Gesellschaften des Westens nicht stellen wollten. Es gibt wieder einen Großen Krieg, wieder ein „Wir oder die Anderen“ und es muss um das Eigene Leben und Überleben gekämpft werden. Wer sich dieser Wahrheit verweigert, den Kopf in den Sand steckt und glaubt, dass man mit Internet-Memes, Facebookprofilen in Nationalfarben und traurigen Emoticons einen ideologischen Weltkrieg gewinnen kann, wird von der kommenden Flut der Gewalt ersäuft werden.

Die Frühwarnzeichen und die Apostel des Untergangs

„Lasst keinen Menschen Unwissenheit als Entschuldigung nehmen!“, sagte einst ein guter König. Diese Worte hallen heute nach, weil sie uns daran erinnern sollten, dass viele tapfere Menschen seit Jahrzehnten vor den kommenden Problemen und den kommenden Kriegen gewarnt haben. Sie taten dies schon zu Zeiten, als die europäische Union blühte, Amerika übermächtig schien und die Anzeichen von Schwierigkeiten der neuen Multikulti-Gesellschaft Westeuropas noch halb versteckt waren. Sie agierten oft alleine, ehe sie Zuhörer fanden, weil sie fest davon überzeugt waren, den Menschen ihrer Umwelt von einer schrecklichen Wahrheit erzählen zu müssen. Und wie so oft ist es eben so, dass die Menschen keine schrecklichen Wahrheiten hören möchten, sondern lieber bereitwillig die gut erzählte und hübsch verpackte Lüge glauben, weil das einfacher ist und nicht schmerzt. Lieber fraß man die ideologischen Klumpen eines Wie-auch-immer gearteten Neo-Liberalismus auf, welcher den Menschen den Nährboden von Familie, Tradition und Geschichte entzog und aus ihnen hässliche kleine Zahlen in Statistiken großer Konzerne machte, in denen sie sich selbst wie in einem Hamsterrad beschäftigen sollten, damit ihnen der soziale Aufstieg gelingen möge. Nur wer keine Zeit hat, hat auch keine Zeit zum Nachdenken. Und so ist es wunderbar leicht gewesen, wenn unsere vergangenen Ichs im Jahre 2001-2015 einfach ins Blaue leben konnten. Arbeiten, feiern, schlafen und konsumieren.

Aber es gab eben doch jene Individuen, die wirklich und total gegen ihren Zeitgeist standen, als sie riefen : „Der Islam ist eine Gefahr für ALLES“ – Und sie meinten unsere Freiheiten, unseren Wohlstand, unseren Frieden, unsere Völker und unser Leben. Oriana Fallaci, Ayaan Hirsi Ali und zahllose weitere, die mich durch ihre Aufklärungsarbeit auch maßgeblich beeinflusst haben und vielen Menschen die Scheuklappen in ihren eigenen Nationen und darüber hinweg von den Augen rissen. Die Aufklärer unserer Zeit wurden zu den Pariahs oder den indischen Unberührbaren, weil sie die Wahrheit über eine Gefahr aussprachen, die Niemand sehen wollte. Manche von ihnen mussten für ihre mutige Arbeit sogar sterben, wie der Nachfahre von Vincent Van Gogh, Theo, in den Niederlanden. Als dieser Islamkritiker von einem Islamisten niedergestochen wurde, weckte dies einige Menschen in seinem Lande und im Ausland auf. Man begann sich plötzlich mit den unbeliebten Aposteln des Untergangs zu befassen. Die langfristige und vielleicht einzige Konsequenz von einem ermordeten Theo, zerhackten englischen Soldaten in London und in Stücke gesprengten und verstümmelten Menschen in Paris, ist der Untergang der alten Ordnung. Als alte Ordnung bezeichne ich jene, welche ganz Westeuropa in einen ideologischen Gulag verwandelt hat, aus dem jeder Fluchtversuch mit Bestrafung endet. Als diese Aufklärer der Post-Moderne uns zeigten, was die Zukunft bringen könnte, wenn wir nicht entschlossen handeln, handelten wir nicht und so kommt nun, was kommen musste. Nun kommt der Krieg, welcher womöglich sowieso nicht vermeidbar gewesen wäre. Nicht weil wir, die Westler, so kriegsgeile Monster sind, wie das von manchen Linksliberalen gerne geglaubt und verbreitet wird. Nein. Es kommt der Krieg der Ideologien, dem wir uns unmöglich entziehen können.

Es gibt nur einen Gott – nur eine Wahrheit

Die Auseinandersetzung von Heute und in der Zukunft ist eine mit dem Islam und seiner totalitären Auslegung, die in allen monotheistischen Religionen verwurzelt ist, jedoch vom Islam am deutlichsten ausgelebt wird. Die Multikulturalisten, also jene Vertreter der Ideologie des Zusammenlebens verschiedener Völker und Religionen auf möglichst engen Räumen (Staaten), irren sich vor allem in einem Punkt. Ähnlich dem Demokratieverständnis des türkischen Präsidenten, laut ihm sei die Demokratie nur ein Zug , auf den man aufspringe, bis man seine Ziele erreicht, sieht auch der Islam keinerlei Multikulturalismus in der Zukunft, die er sich selbst ausmalt. Die Zukunftsvisionen des Islam sind von der Stunde seiner Geburt an festgelegt gewesen, als man sagte : „Es gibt nur einen Gott (Allah) und Mohammed ist sein Prophet“ – Worte die auf den Lippen und den Fahnen aller Islamisten zu finden sind. In dieser Botschaft erkennt man den Anspruch zur Weltherrschaft, die von allen Islamisten auf die eine oder andere Weise angestrebt wird. Sei es durch Waffengewalt oder Bekehrung. Die Welt muss muslimisch werden und es darf keine alternativen Gesellschaften außerhalb der islamischen Gesellschaft geben. Die Muslime haben in der von ihrem Propheten auferlegten Mission eine wahrhaftig große, wenn auch nicht großartige Aufgabe gefunden. Bei Erfüllung dieser für sie heiligen Mission, an der bereits seit über einem Jahrtausend gearbeitet wird, gibt es keinen Platz für das „Andere“. Es gibt keinen Platz für uns. Für uns die Christen, für uns die Atheisten und Agnostiker, für uns die Juden, für uns die Hindus, für uns die Buddhisten, für uns die Schwulen & Lesben, für uns die Hedonisten. Im Islam gibt es nur einen Gott, eine Wahrheit, ein Buch und man unterteilt die Welt in Dār al-Islām und Dār al-Harb. Also das Haus des Friedens, wo der Islam herrscht und das Haus des Krieges, wo er noch nicht herrscht und wo die Wahrheit des Koran erst noch verbreitet werden muss. Am Ende der Geschichte bleibt nur eines dieser Häuser stehen. 

 

Stählt euch!

 

„Als die ersten Kugeln abgefeuert wurden, schauten die Leute mich an. Ich erinnere mich daran. Das hat mich zornig gemacht, weil ich sofort wusste, dass das schlimm weitergehen würde. Ich wusste, dass diese Kids keine Ahnung hatten, von dem, was folgen würde. Keine. Sie hatten im wahren Leben niemals einen Gewehrschuss gehört, und das schlug mit voller Wucht auf sie ein. […]

Ein Mädchen wurde direkt neben mir von dem Schützen, der oben auf dem Stufen stand, erschossen. Das war der, den ich vorher schon gesehen hatte. Sie war einen Schritt vor mir und ihr Kopf explodierte. Stücke ihrer Zähne und des Schädels wurden in mein Gesicht geschleudert.“  – Eagles of Death Metal über Bataclan, Jesse Hughes

Und wer von uns im Hause des Krieges lebt und erst seit kurzer Zeit von dieser alten uns aber neu heimsuchenden Bedrohung erfahren hat, dem sage ich, dass er durch Wegwünschen, „Anti-Rape“- Armbändchen und Menschenketten und Peacezeichen im Asphalt rein GAR NICHTS bewegen wird. Wer jetzt glaubt, dass er durch „Appeasement“, also die besonders gutmütige Behandlung der islamischen Gesellschaften eine Art Schonung erfährt, ist ein Feigling und ein Dummkopf. Denn er spricht und handelt bereits wie ein Sklave. „Wenn ich besonders lieb zu dir bin und alle deine Wünsche erfülle…tötest du mich dann nicht?“ Derlei Unterwürfigkeiten verursachen bei diesen Gotteskriegern nur berechtigten Ekel und sie werden sich gründlich die Hände waschen, nachdem sie solche Kollaborateure für ihre Zwecke benutzt haben. Man möchte an die ganzen Monarchen erinnern, die in alter Zeit den Tribut an fremde Armeen entrichtet haben, damit sie ihre Städte und Ländereien nicht plünderten. Manchmal gaben sie solange an die Plünderer, bis sie nichts mehr hatten. Und als sie nichts mehr hatten, konnten sie die Feinde auch nicht mehr beschwichtigten und wurden vernichtet. Wer also glaubt, er könne den Forderern der islamischen Ordnung Geschenke machen und sich damit ihre Gunst erkaufen, irrt sich. Denn eines Tages wird er in seinem Bett aufwachen und feststellen, dass sich die Besitzverhältnisse grundlegend geändert haben und seine Freiheit, sein Leben und sein Glück nur auf Kredit bezahlt wurden.

Es gibt kein Entkommen vor den kommenden Kriegen. Zerissene Leiber, totgefahrene Kinder und abgehackte Köpfe sind nur eine Ausprägung der nahenden Gewalt. Die Chance, diese Zustände zu vermeiden, hätte es vor Jahren gegeben, wenn man auf die Islamaufklärer gehört und präventiv gehandelt hätte. Nun sind die Dinge heute aber wie sie sind. Mit offenen Grenzen, brodelnden Parallelgesellschaften und sich ausbreitenden Konflikten innerhalb Europas. Schon länger redet man vom nahenden Bürgerkrieg in Frankreich und vielleicht schon bald in Großbritannien, Belgien, Schweden und den Niederlanden. Frankreich zumindest, das kann ich sagen, befindet sich bereits in einem Bürgerkrieg. Es sind nicht so sehr die Terroranschläge, die ausschlaggebend sind, sondern die Notstandsmaßnahmen, die ständigen Polizeistreifen, die Angst und das Misstrauen untereinander. Es sind die vielen kleinen Dinge, die sich zu einem Gesamtbild addieren. Das sind beschmierte jüdische Friedhöfe, die von Islamisten verunstaltet wurden. Das sind Schießereien unter nordafrikanischen Banden, Schikane von Franzosen durch Migranten, Vergewaltigungen von Einheimischen. Es sind völlig grundverschiedene Gesellschaftsentwürfe, die unser Europa entzwei reißen.

Eine Freundin von mir meinte zu mir, dass sie keine Nachrichten mehr sehen möchte. Sie ertrage diese ganzen schrecklichen Bilder nicht mehr und glaubt wohl, indem sie diese Bilder ausblendet, die Dinge auch nicht passieren. Ähnlich einem Kleinkind, dass seine Hände vors Gesicht hält und glaubt dadurch unsichtbar zu werden.

Ganz im Gegenteil sage ich : „Schaut es euch an!“ – Schaut hin, weil wir nicht zu Schafen werden wollen, die wie die jungen Menschen im Club Bataclan bei einem Schuss zusammenzucken und gar nicht wissen, was mit ihnen passiert. Stählt euch, damit kein Axtmörder einen ganzen Zug voller Menschen niedermachen kann, ohne dass sich ihm auch nur EIN einziger Zivilist von Courage in den Weg stellt. Wir dürfen uns nicht von den Gewalttätern einschüchtern lassen und müssen endlich umlernen. Vom Zivilisationskrüppel ist kein Widerstand zu erwarten und das wissen die Islamisten. Sie ahnen ja, dass von den vermeintlich schwachen Europäern keine Gegenwehr kommen wird. Europa riecht für die Löwen wie ein altes Herdentier, das auf seine letzten Tage zu langsam und zu schwach ist, um sich gegen das Rudel der Raubtiere zu wehren.  Und ich muss es daher nochmal wiederholen – die Hipster und Linksliberalen Schwafler werden nicht kämpfen. Daher härtet euren Geist und Körper für das was nun kommen wird :

Das Zeitalter der Auflösung

Europa stirbt; es lebe Europa!

 

 

 

RechercheBataclan Tweet
Todesopfer von Bataclan. Jung, friedlich und wehrlos. Die Körper wurden laut Polizeiberichten von den Islamisten bewusst verstümmelt und geschändet. Frauen wurden die Genitalien zerschnitten, Männern wurden die Köpfe abgeschnitten oder der Penis abgetrennt und in den Mund gesteckt. http://pamelageller.com/2016/07/bataclan-torture-gruesome.html/

 


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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

One thought on “Die kommenden Kriege

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